YOND Campus setzt auf flexible Gewerbeflächen und nachhaltige Bauweise.
Die Vorarlberger Rhomberg Bau AG errichtet in Zürich mit dem YOND Campus ein groß angelegtes Gewerbeprojekt, das neue Maßstäbe für flexible und nachhaltige Immobilien setzen soll. Grundlage ist ein modulares Baukonzept, das unterschiedliche Nutzungen und zukünftige Anpassungen ermöglicht. Auftraggeber ist die Swiss Prime Site Immobilien AG.
Auf dem Areal an der Albisriederstrasse schreitet der Bau planmäßig voran. Nach Fertigstellung der Untergeschossdecke wird das Projekt nun oberirdisch sichtbar. Insgesamt entstehen rund 35.000 Quadratmeter Gewerbe- und Produktionsflächen. Das Konzept des Campus basiert auf variabel kombinierbaren Raummodulen. Diese ermöglichen eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anforderungen von Unternehmen. Die Flächen reichen von etwa 150 bis 2.800 Quadratmeter und können im laufenden Betrieb verändert werden.
Das Konzept des Campus basiert auf variabel kombinierbaren Raummodulen. Diese ermöglichen eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anforderungen von Unternehmen. Die Flächen reichen von etwa 150 bis 2.800 Quadratmeter und können im laufenden Betrieb verändert werden. „Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, ihre Flächen im laufenden Betrieb weiterzuentwickeln und jederzeit auf neue Anforderungen zu reagieren“, erklärte Markus Flaiz, Projektleiter Development & Construction beim Bauherrn. Auch aus Sicht des ausführenden Unternehmens steht die Anpassungsfähigkeit im Zentrum, „die wir gerne mit den beiden Schlagworten ‚Ganzheitlichkeit‘ und ‚Flexibilität‘ beschreiben“, sagte Claudius Meinel, Geschäftsführer von Rhomberg Bau.
Beim Bau kommt ein digital gestützter Planungsansatz zum Einsatz. „Das bedeutet, dass wir unsere digitalen Baupläne direkt aus dem BIM-Modell auf die Baustelle übertragen und vor Ort zur genauen Ausführung unserer Arbeiten nutzen“, so Meinel. Darüber hinaus setzt das Projekt auf nachhaltige Materialien und Technologien. Geplant sind unter anderem Photovoltaik-Anlagen auf den Dachflächen sowie eine Bauweise, die eine spätere Demontage und Wiederverwertung der Bauteile erleichtert. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach SGNI Gold.
Bis Ende 2028 soll der Campus fertiggestellt sein. Neben Neubauten werden auch bestehende Gebäude aus den 1950er-Jahren integriert und modernisiert „nachhaltige Neubauten mit smart transformierten Industriegebäuden aus den 1950er Jahren verbindet“, erklärte Flaiz. Der Campus umfasst mehrere Bauabschnitte, darunter neue Gebäude für Produktion, Dienstleistungen und Gastronomie sowie revitalisierte Bestandsobjekte für flexible Büro- und Arbeitsflächen.






