Union Investment verkauft Hotel aus dem immofonds 1 an bisherigen Betreiber – Christie & Co begleitet Off-Market-Transaktion.
Die österreichische Hotelgruppe Schiehser Hotels hat das Hilton Garden Inn Innsbruck Tivoli von Union Investment übernommen. Die Immobilie befand sich seit 2015 im Portfolio des offenen Immobilien-Publikumsfonds immofonds 1, der ausschließlich in Österreich vertrieben wird. Begleitet wurde die Transaktion vom Immobilienberater Christie & Co, der den Verkaufsprozess im Rahmen eines selektiven Off-Market-Verfahrens steuerte. Union Investment wurde bei der Transaktion neben Christie & Co auch von Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte sowie TPA beraten.
Das Hotel verfügt über 159 Zimmer und liegt gegenüber der Olympiaworld Innsbruck in unmittelbarer Nähe zum Tivoli-Stadion. Der Flughafen, der Hauptbahnhof und die Innsbrucker Innenstadt sind innerhalb weniger Minuten erreichbar. Das 2011 fertiggestellte Gebäude wurde zunächst als Ramada Hotel betrieben. Nach einer zwischenzeitlichen Nutzung als Tivolihotel Innsbruck wird das Haus seit Ende 2024 unter der Marke Hilton Garden Inn geführt.
Zuvor hatte Union Investment nach eigenen Angaben rund vier Millionen Euro in die Modernisierung investiert, um das Hotel an die Markenstandards von Hilton anzupassen. Schiehser Hotels hatte den operativen Betrieb bereits mit Jahresbeginn 2026 übernommen und führt das Haus nun auch als Eigentümer weiter. Die Marke Hilton Garden Inn bleibt erhalten.
„Innsbruck ist aufgrund der stabilen Nachfrage und limitierten Projekt-Pipeline ein attraktiver Markt für Betreiber und Investoren. Das Hotel weist mit 159 Zimmern zudem eine sehr attraktive Größe auf. Wir haben darum die aktuelle Chance genutzt, es profitabel an den aktuellen Betreiber zu verkaufen“, sagt André Pinto Gomes, Senior Investment Manager Hospitality bei Union Investment. Nach Angaben von Union Investment hat das Hotel während der elfjährigen Haltedauer seinen Verkehrswert um rund 20 Prozent gesteigert. Der Verkauf erfolge aus portfoliostrategischen Gründen und diene zugleich der Stärkung der Liquiditätsposition des immofonds 1.
„Das Hotel hat während der elfjährigen Haltedauer seinen Verkehrswert um rund 20 Prozent gesteigert und einen positiven Beitrag für die Wertentwicklung des Fonds geleistet. Der Verkauf erfolgt aus portfoliostrategischen Gründen und erhöht die Liquiditätsposition im immofonds 1“, so Petia Zeiringer, Fondsmanagerin und Mitglied des Vorstands der Union Investment Real Estate Austria AG.
Für Schiehser Hotels stellt der Ankauf eine Erweiterung des bestehenden Hotelportfolios dar. „Das Hotel ist sehr gut positioniert, befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand und verfügt über eine starke internationale Marke. Nach der erfolgreichen operativen Übernahme war der Erwerb der Immobilie für uns ein konsequenter nächster Schritt. Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Abschluss und bedanken uns bei Union Investment und Christie & Co für den professionellen und partnerschaftlichen Prozess“, sagt Alexander Schiehser, Eigentümer und Geschäftsführer von Schiehser Hotels.
Christie & Co strukturierte den Verkaufsprozess als selektive Off-Market-Transaktion und identifizierte Schiehser Hotels als Betreiber und Käufer. Durch die Kombination aus operativer Übernahme und anschließendem Erwerb der Immobilie konnte der Eigentümerwechsel ohne Unterbrechung des Hotelbetriebs erfolgen. „Diese Transaktion unterstreicht, dass auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld überzeugende Ergebnisse möglich sind, wenn Objektqualität, Standort und Prozessstruktur zusammenpassen. Durch die enge Abstimmung mit Union Investment und die gezielte Ansprache ausgewählter Marktteilnehmer konnten wir mit Schiehser Hotels kurzfristig den richtigen Partner für das Hilton Garden Inn Innsbruck Tivoli gewinnen“, sagt Manuel Strasser, Associate Director bei Christie & Co Austria.






