Immobilienkonzern zieht sich aus italienischem Fachmarktsegment zurück und fokussiert auf Wachstum in Mittel- und Osteuropa.
Die CPI Europe AG hat den Verkauf von zwei Fachmarktzentren in Italien abgeschlossen und damit ihren Rückzug aus diesem Marktsegment vollzogen. Betroffen sind die Standorte Stop Shop San Fior sowie Stop Shop Terminal Nord Udine, wie CPI Montagabend berichtet. Das Unternehmen sieht den Verkauf als Teil seines aktiven Portfoliomanagements. „Die Transaktion spiegelt unser aktives Portfoliomanagement wider und unterstützt unsere Kapitalstrategie“, so CPI-Vorstandsmitglied Pavel Mechura in einer Stellungnahme.
Die beiden Objekte verfügen gemeinsam über eine Bruttomietfläche von rund 60.000 Quadratmetern. Stop Shop San Fior wurde in den Jahren 2017 und 2019 entwickelt und beherbergt unter anderem Mieter wie C&A, Decathlon, MediaWorld und Burger King. Der Standort in Udine wurde 2008 eröffnet, 2022 von CPI Europe übernommen und zählt zu den größten Objekten im Stop Shop-Portfolio, mit Carrefour als Ankermieter.
Der Erlös aus der Transaktion soll laut Unternehmen vorrangig zur Reduktion der Verschuldung sowie zur Finanzierung neuer Investitionen eingesetzt werden. Im Fokus stehen dabei insbesondere Wachstumsmärkte in Mittel- und Osteuropa. „Der Erlös wird in erster Linie zur Schuldenreduzierung und zur Finanzierung von Investitionen in Kernmärkten verwendet, insbesondere für die Expansion von Stop Shops in Mittel- und Osteuropa“, so Mechura. Parallel zum Rückzug aus Italien treibt CPI Europe die Expansion in anderen europäischen Märkten voran. Derzeit entwickelt das Unternehmen vier neue Fachmarktzentren in Kroatien. Weitere Projekte sind für den Zeitraum 2027 bis 2028 in Serbien, Ungarn und Kroatien geplant.






