• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich

Wohnungsmarkt bleibt mittelfristig angespannt

von Charles Steiner
30. April 2024
in Österreich, Wohnen, Wohnprojekte
Aufgrund kontinuierlich sinkender Fertigstellungen an Neubauwohnungen bleibt der Wiener Wohnungsmarkt angespannt. Foto: pixabay.com

Aufgrund kontinuierlich sinkender Fertigstellungen an Neubauwohnungen bleibt der Wiener Wohnungsmarkt angespannt. Foto: pixabay.com

Quartalsupdate EHL Immobilien: Der Rückgang der Fertigstellungszahlen wird den Mietmarkt weiter belasten. Kaufpreise in Innenstadtlagen entwickeln sich besser, in Randbezirken stagnieren sie. Keine Preissteigerungen bei Gebrauchtwohnungen.

Der Wiener Wohnungsmarkt bleibt aufgrund der rasant sinkenden Fertigstellungszahlen im Neubausegment angespannt. Das geht aus einem Dienstag veröffentlichten Quartalsupdate von EHL Immobilien hervor, der vor allem eine anhaltende Anspannung im Mietmarkt sieht. Lagen die Fertigstellungszahlen im Vorjahr noch bei knapp über 15.000 Wohneinheiten, dürften diese im heurigen Jahr erheblich sinken. Eine zu Jahresbeginn erstellte Prognose, wonach heuer knapp 13.400 Wohneinheiten fertiggestellt werden sollte, sieht man mittlerweile als belastet an, die aktuellen Entwicklungen würden, so EHL, eher darauf hindeuten, dass die tatsächlichen Fertigstellungen mit Ablauf des Jahres deutlich geringer ausfallen dürften.

Was die Fertigstellungen betrifft, ist auch mittelfristig keine Trendwende zu erwarten, so die Einschätzung von EHL: Die Prognosen würden sogar eher darauf hindeuten, dass die Fertigstellungszahlen bis mindestens 2026 kontinuierlich sinken werden, insbesondere im Segment der Mietwohnungen. Es wird erwartet, dass im zweiten Halbjahr weitere Projektstopps aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen folgen werden.

Das hat Auswirkungen auf das Angebot an Mietwohnungen, auch da sich institutionelle Investoren bei der Akquisition neuer Wohnliegenschaften für die Vermietung als nach wie vor zurückhaltend erweisen. Als Resultat würden Projektentwickler ihre Objekte einzeln verkaufen, wobei die Nachfrage derzeit vor allem von Eigennutzern dominiert wird. Trotz dieser Herausforderungen steigt laut EHL zumindest der Optimismus der Anleger aufgrund verbesserte Finanzierungsperspektiven und steigender Mieten. Im Erstbezug seien die Mieten jedenfalls um rund 7,4 Prozent auf durchschnittlich 14,30 Euro pro Quadratmeter exklusive des ersten Bezirks gestiegen.

Als rückläufig erweist sich ebenso das Angebot an Bestandswohnungen, was auf einen weiter gesunkenen Leerstand und den Mangel an passenden Wohnungsangeboten zurückzuführen ist. Dies führe zu einer Verschiebung geplanter Umzüge, einem Rückgang der Mietvertragskündigungen und einem Anstieg der durchschnittlichen Mietzeiträume. Bei Neuvermietungen im Bestand wurde, soweit nicht durch Richtwerte oder Kategoriemieten gedeckelt, ein durchschnittliches Plus von 6,6 Prozent erzielt.

Im Gegenzug dazu führe die steigende Bevölkerungszahl in Wien zu einem hohen strukturellen Mehrbedarf an Wohnraum, der den Wohnungsmarkt unabhängig von zyklischen Schwankungen und anderen wirtschaftlichen Einflussfaktoren prägen wird. Die Nachfrage konzentriere sich weiterhin hauptsächlich auf das Mietsegment, während Kaufentscheidungen aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Verunsicherung und der aktuellen Zinslandschaft konservativer getroffen werden. Ablesen lasse sich das in den Vermarktungszeiten freiwerdender Wohneinheiten: Im ersten Quartal 2024 verkürzten sich diese aufgrund der starken Mietnachfrage deutlich, Mietinteressenten müssten sich oft schnell entscheiden, da Mietgelegenheiten rasch vergriffen sind.

Das Eigentumssegment erholt sich bereits, unterstützt durch moderat steigende Verkaufspreise und günstigere Finanzierungsmöglichkeiten. Im Gegensatz dazu führt das geringe Angebot und die hohe Nachfrage im Mietsegment zu deutlichen Mietpreissteigerungen. Im Jahresvergleich des ersten Quartals stiegen die Preise für Wohnungseigentum im Erstbezug moderat um rund 0,3 Prozent, während die Mieten im Erstbezug um rund 7,4 Prozent stiegen. Die Nachfrage nach Wohneinheiten im Eigentum wird sich im Laufe des Jahres wieder deutlich erhöhen, während die Wohnungspreise im Eigentum sich bis Jahresende nur moderat entwickeln, im Mietsegment hingegen mit deutlichen Anstiegen zu rechnen ist.

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wien beträgt laut EHL derzeit etwa 6.380 Euro, den ersten Bezirk herausgerechnet. Die Zentrumsbezirke verzeichnen eine bessere Entwicklung als die Randbezirke, wobei die Donaustadt das schwächste Preisniveau mit stagnierenden Preisen aufweist. Gebrauchte Eigentumswohnungen zeigen derzeit keine Preissteigerungen.

Tags: EHL ImmobilienEHL WohnenWien
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

EZB senkt Leitzins um 25 Basispunkte

Trotz Inflation: EZB rührt Leitzins vorerst nicht an

von Charles Steiner
30. April 2026

Notenbank setzt auf Beobachtung – steigende Energiepreise erhöhen Unsicherheit im Euroraum. Für die Immobilienbranche kam das nicht unerwartet. Die Europäische...

Jörg Buß verlässt DREA-Vorstand

Jörg Buß verlässt DREA-Vorstand

von Onlineredaktion immobilien investment
30. April 2026

Johann Rath folgt als neues Vorstandsmitglied der Digital Real Estate Association. Bei der Digital Real Estate Association kommt es zu...

Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich

Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

YOND Campus setzt auf flexible Gewerbeflächen und nachhaltige Bauweise. Die Vorarlberger Rhomberg Bau AG errichtet in Zürich mit dem YOND...

Warimpex: Baugenehmigung für erstes Wohnbauprojekt in Polen

Warimpex verbessert Ergebnis

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Immobilienkonzern reduziert Verlust deutlich – Bürovermietungen und Bewertungen treiben Erholung. Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat im Geschäftsjahr 2025...

CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs

CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs

von Charles Steiner
29. April 2026

Europaweite Analyse zeigt: Filialen gewinnen als Logistik- und Markenstandorte im Omnichannel-Handel an Bedeutung. Der stationäre Einzelhandel entwickelt sich weg von...

Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen

Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Österreichische Notariatskammer: Frist läuft mit Ende Juni 2026 aus – Grundbuchsantrag und Voraussetzungen entscheidend für Entlastung. Die befristete Gebührenbefreiung beim...

Neueste Beiträge

  • Trotz Inflation: EZB rührt Leitzins vorerst nicht an
  • Jörg Buß verlässt DREA-Vorstand
  • Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich
  • HanseMerkur und Hauck & Aufhäuser Fund legen neuen Rechenzentren-Fonds auf
  • Warimpex verbessert Ergebnis
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen