Beim sechsten Immobilien-Stammtisch Tirol in Innsbruck diskutierten Vertreter aus Wirtschaft und Politik über Wohnbau, Baustoffkrise und regulatorische Hürden. Branchenvertreter mahnen bundesweit einheitliche Verfahren und politische Verlässlichkeit ein.
Der sechste Immobilien-Stammtisch Tirol, veranstaltet von der P&R Verwaltungs GmbH, brachte erneut zentrale Akteure der Immobilien- und Bauwirtschaft mit politischen Entscheidungsträgern zusammen. Die Veranstaltung diente als Plattform für fachlichen Austausch, Vernetzung sowie für eine Standortbestimmung der Branche vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftlicher und regulatorischer Herausforderungen.
Im Zentrum der Diskussionen standen die Themen Wohnbaupolitik, Genehmigungsverfahren sowie die Auswirkungen der Baustoffkrise auf leistbaren Wohnraum. In Keynotes und Podiumsdiskussionen wurden dabei sowohl strukturelle Defizite als auch mögliche Lösungsansätze erörtert. An einem Panel zum Thema „Baustoffkrise, Kreislaufwirtschaft, Lieferketten vs. leistbarer Wohnraum?“ nahm unter anderem Andreas Köttl, Präsident der Vereinigung Österreichischer Projektentwickler (VÖPE), teil. Köttl sprach sich in diesem Zusammenhang für tiefgreifende Reformen im Genehmigungswesen aus.
Neben Köttl beteiligten sich unter anderem Max Kloger, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, sowie Vertreter aus Bauwirtschaft und Architektur an der Diskussion. Ergänzend war Köttl auch als Speaker bei einem Pressegespräch vertreten. Einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Branche gab Gerald Beck, Präsidiumsmitglied der VÖPE. Er thematisierte mögliche Lösungsansätze und bewertete die Perspektiven für das Jahr 2026 vor dem Hintergrund konjunktureller Unsicherheiten und regulatorischer Rahmenbedingungen.






