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CPI steigert Konzernergebnis

von Onlineredaktion immobilien investment
29. Mai 2026
in CEE/SEE, Gewerbe, International, News, Office, Österreich, Retail
Die CPI konnte ihre operative Performance steigern. Foto: Immofinanz

Die CPI konnte ihre operative Performance steigern. Foto: Immofinanz

Immobilienkonzern erzielt im ersten Quartal 2026 Gewinnsprung und verbessert Bilanzkennzahlen.

Die CPI Europe AG hat im ersten Quartal 2026 stark begonnen und das Konzernergebnis deutlich gesteigert. Der Immobilienkonzern erwirtschaftete einen Gewinn von 105,5 Millionen Euro und verdoppelte damit das Ergebnis des Vergleichszeitraums des Vorjahres, das bei 47,5 Millionen Euro gelegen hatte.

Die Mieterlöse erhöhten sich im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 145,2 Millionen Euro. Als wesentliche Treiber nennt das Unternehmen die strategische Neuausrichtung des Portfolios im Jahr 2025, den Erwerb des tschechischen Wohnimmobilienportfolios CPI BYTY sowie einen Anstieg der vergleichbaren Mieterträge um 2,3 Prozent.

Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) stieg um 53 Prozent auf 138,8 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erhöhte sich auf 119,5 Millionen Euro nach 61,7 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Das Finanzergebnis verbesserte sich auf minus 19,3 Millionen Euro, unter anderem aufgrund positiver Bewertungen von Zinsderivaten und geringerer Finanzierungsvolumina.

Auch bei den Immobilienbewertungen verzeichnete CPI Europe eine positive Entwicklung. Die gesamten Neubewertungen von Bestandsimmobilien, Projektentwicklungen und Verkäufen beliefen sich auf 38,2 Millionen Euro, nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch eine negative Bewertung von 14,3 Millionen Euro ausgewiesen worden war.

Zum 31. März 2026 umfasste das Immobilienportfolio des Konzerns 357 Objekte mit einem Gesamtwert von 8,771 Milliarden Euro und einer vermietbaren Fläche von 3,8 Millionen Quadratmetern. Der Vermietungsgrad lag bei 93,5 Prozent, die Bruttorendite bei 6,7 Prozent.

Im ersten Quartal schloss CPI Europe zudem strategische Immobilienverkäufe mit einem Gesamtwert von 33,7 Millionen Euro ab. Das Unternehmen verfolgt weiterhin die Optimierung seines Bestandsportfolios und will sich insbesondere auf das neu erworbene Wohnimmobilienportfolio in Tschechien sowie den Ausbau des Retail-Park-Portfolios konzentrieren.

Die Bilanzkennzahlen entwickelten sich ebenfalls positiv. Die Eigenkapitalquote lag zum Quartalsende bei 47,9 Prozent. Der konsolidierte Verschuldungsgrad verbesserte sich von 42,8 Prozent zum Jahresende 2025 auf 42,3 Prozent. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 328,6 Millionen Euro. Der IFRS-Buchwert je Aktie erhöhte sich auf 33,02 Euro. Der EPRA Net Tangible Assets (EPRA-NTA) je Aktie stieg auf 36,30 Euro und spiegelte damit die positive Ergebnisentwicklung wider.

Auch die zur CPI Europe-Gruppe gehörende S Immo AG legte ihre Quartalszahlen vor. Das Immobilienportfolio umfasste zum 31. März 2026 insgesamt 105 Objekte mit einem Buchwert von 3,208 Milliarden Euro. Der Vermietungsgrad lag bei 91,1 Prozent, die Mietrendite bei 6,9 Prozent.

Die Mieterlöse blieben mit 55,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal stabil. Das EBIT erhöhte sich auf 54,7 Millionen Euro, während das Periodenergebnis 28,5 Millionen Euro erreichte. Nach Angaben des Unternehmens wirkten sich dabei vor allem positive Immobilienbewertungen sowie geringere Verwaltungskosten aus.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet CPI Europe eine Fortsetzung der Portfoliooptimierung und will zugleich weitere Akquisitionsmöglichkeiten nutzen, sofern diese die Wachstumsstrategie des Konzerns unterstützen.

Tags: CPI EuropeS Immo AGWien
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