Zwei freifinanzierte Grundstücke für Mischnutzung – neues Stadtquartier für rund 16.000 Menschen in Entwicklung.
Die Entwicklung des Nordwestbahnhof schreitet voran: Laut einer aktuellen Presseinformation der ÖBB Immobilienmanagement GmbH wurden am Nordwestbahnhof zwei freifinanzierte Bauplätze zur Entwicklung ausgeschrieben. Damit setzen die ÖBB einen weiteren Schritt bei der Umsetzung eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte in Wien. Die Vergabe der Bauplätze erfolgt im Rahmen eines Höchstbieterverfahrens ab April 2026. Die Übergabe der Grundstücke ist bis Ende 2027 vorgesehen. Anschließend soll ein Realisierungswettbewerb zur architektonischen Ausgestaltung durchgeführt werden.
Das betroffene Baufeld 11 nimmt innerhalb des neuen Stadtteils eine zentrale Rolle ein und soll als verbindendes Element zwischen bestehenden Strukturen und dem neuen Quartier fungieren. „Das Baufeld 11 nimmt eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Nordwestbahnhofs ein. Es bildet ein wichtiges städtebauliches Bindeglied zwischen dem Nordbahnhofareal und dem neuen Stadtteil“, erklärte Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur.
Ausgeschrieben sind die beiden freifinanzierten Bauplätze 2 und 2a mit einer Fläche von rund 4.400 beziehungsweise 2.400 Quadratmeter. Letzterer ist als Hochhausstandort mit einer maximalen Gebäudehöhe von bis zu 80 Metern vorgesehen. Vorgaben für die Entwicklung umfassen einen Nutzungsmix mit mindestens 30 Prozent nicht wohnbezogenen Flächen, aktive Erdgeschoßzonen sowie qualitätsvolle Frei- und Grünräume. Parallel dazu schreitet die Entwicklung des rund 44 Hektar großen Areals weiter voran. Neben der technischen Freimachung ist auch der Baubeginn eines Bildungscampus ab Mitte 2026 geplant.
Der neue Stadtteil am Nordwestbahnhof wird gemeinsam von den ÖBB und der Stadt Wien entwickelt und soll künftig Wohnraum für rund 16.000 Menschen sowie etwa 4.700 Arbeitsplätze bieten. Ergänzt wird das Quartier durch soziale Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten sowie Kultur- und Freizeitangebote. Im Zentrum entsteht mit der „Grünen Mitte“ ein rund zehn Hektar großer Park, der als zentrales Freiraum- und Verbindungselement dient.






