Projektentwickler setzt auf breitere Wertschöpfung, neue Geschäftsfelder und Expansion nach Deutschland.
Zwei Jahre nach dem Management-Buy-out positioniert sich die LZH Group strategisch breiter und richtet ihren Fokus verstärkt auf neue Geschäftsfelder, zusätzliche Investoren und internationale Expansion. Das Unternehmen sieht den Schritt in die Eigenständigkeit als Grundlage für weiteres Wachstum in einem herausfordernden Marktumfeld. „Mit unserem Produkt und Team steht uns alles offen, daher haben wir selbst im schwierigsten Marktumfeld keine Sekunde gezweifelt“, zeigt sich Geschäftsführer Rafael Lughammer überzeugt. Die Übernahme durch das bestehende Management sei die „logische Konsequenz“ gewesen, nachdem über Jahre eine stabile Basis geschaffen worden sei.
Die LZH Group bleibt ihrem Gründungsziel treu, nachhaltigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen. Unter dem Leitmotiv „Nachhaltig Wert schaffen“ setzt das Unternehmen weiterhin auf standardisierte Prozesse, um Projekte auch unter schwierigen Marktbedingungen wirtschaftlich umzusetzen. Heute habe man das Unternehmen breiter aufgestellt: Neben der engen Zusammenarbeit mit der Haselsteiner Familienprivatstiftung gewinnen Projekte mit privaten und institutionellen Investoren sowie eigene Projektentwicklungen an Bedeutung. Ergänzend bietet LZH Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an, darunter Projektentwicklung, Ausschreibung und Bauaufsicht sowie Vermietungs- und Vermarktungsservices. „Wir erfinden die Branche nicht neu, wir nutzen, was bereits da ist und wollen es einfach nur besser machen – transparent, effizient und partnerschaftlich“, so Lughammer.
Die Phase unmittelbar nach dem Buy-out war laut Unternehmen von organisatorischen und strategischen Anpassungen geprägt. „Ich war anfangs operativ sehr eingebunden aus Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Ergebnissen“, sagte Lughammer. Strategisch hätten sich plötzlich zahlreiche Optionen eröffnet. Heute werde das Unternehmen stärker über Strategie, Kennzahlen und Personalentwicklung gesteuert. Als zentralen Wachstumsschritt nennt LZH den Markteintritt in Deutschland. „Deutschland ist ein sehr spannender Markt, deutlich größer und mit attraktiven Rahmenbedingungen und ähnlichen strukturellen Problemen wie in Österreich“, erklärte Lughammer. Das Unternehmen sehe dort Potenzial für nachhaltigen und leistbaren Wohnraum. Parallel baut die LZH Group zusätzliche Geschäftsfelder auf. Dazu zählen LZH Energy mit Energie-Dienstleistungen sowie SMASH, ein Konzept zur Errichtung und Verwaltung von Racketsport-Anlagen. Diese Aktivitäten sollen Immobilienportfolios resilienter machen, zusätzliche Erträge erschließen und neue Zielgruppen ansprechen.






