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Zuversicht bei Investoren, dennoch Potenzial für Preiskorrekturen

von Onlineredaktion immobilien investment
3. Februar 2025
in Gewerbe, Hotel, International, Logistik, News, Office, Österreich, Wohnen
Investoren sind wieder zuversichtlicher - doch Risiken von Preiskorrekturen bleiben bestehen. Foto: pixabay.com

Investoren sind wieder zuversichtlicher - doch Risiken von Preiskorrekturen bleiben bestehen. Foto: pixabay.com

CBRE 2025 European Investor Intentions Survey: Zwei Drittel der Investoren glauben an Markterholung bis Ende des Jahres.

Trotz aktuell rauer See für die europäischen Immobilienmärkten wie auch der Wirtschaft allgemein zeigen sich Investoren zuversichtlich. Wie aus der aktuellen „CBRE’s 2025 European Investor Intentions Survey“ hervorgeht, gehen zumindest zwei Drittel der befragten Investoren davon aus, dass sich der Markt bis Ende des Jahres erholen könnte, 22 Prozent sind sogar der Ansicht, dass die Erholung bereits eingetreten sei. Allerdings: Trotz des Optimismus sehen Investoren weiterhin Unsicherheiten in Gestalt von geopolitischen Risiken wie auch der anhaltenden wirtschaftlichen Rezession, die mitunter das Potenzial weiterer Preiskorrekturen nach unten haben dürfte.

Die CBRE-Umfrage unter 77 nationalen und internationalen Marktteilnehmern ergab, dass lediglich vier Prozent der Investoren im Jahr 2025 weniger investieren wollen als im Vorjahr. Demgegenüber planen 38 Prozent, ihr eingesetztes Kapital um mindestens zehn Prozent zu erhöhen. „Die Talsohle ist durchschritten“, konstatiert Lukas Schwarz, Head of Investment Properties bei CBRE. Auch Marc Steinke, Head of Research bei CBRE Austria, bestätigt diesen Trend: „Die Ergebnisse zeigen, dass Käufer und Verkäufer zunehmend zueinanderfinden. Die Wende im Marktzyklus ist erreicht.“

Besonders gefragt seien demnach die Assetklassen Logistik (27 Prozent) und Wohnen (22 Prozent). Auch Büroimmobilien bleiben mit 19 Prozent weiterhin attraktiv. Alternative Investments konzentrieren sich vorrangig auf studentisches und leistbares Wohnen sowie Rechenzentren. Ein weiterer entscheidender Faktor für Investoren ist die ESG-Konformität von Objekten. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, Immobilien mit schlechten Nachhaltigkeitswerten nicht erwerben zu wollen. Gleichzeitig sind 17 Prozent bereit, einen Aufpreis für ESG-konforme Immobilien zu zahlen, ein Wert, der über dem europäischen Durchschnitt von 13 Prozent liegt.

Im Bereich der Büroimmobilien würden Investoren vor allem erstklassige Objekte in Top-Lagen bevorzugen, während Nebenlagen oder B- und C-Immobilien weniger gefragt sind. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Logistiksektor, in dem Neubauten in bevorzugten Lagen besonders begehrt sind. Insgesamt liegt der Fokus auf risikoarmen Investments, resümiert CBRE: 57 Prozent der Befragten bevorzugen „Core“- und „Core plus“-Produkte, ein Wert, der deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 40 Prozent liegt.

Tags: CBRECBRE Austria
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