Uniqa Real Estate erweitert ihr Geschäft um externe Investoren. Institutionelle Anleger und große Family Offices sollen künftig über Spezialfonds, Individualmandate und Club Deals in Immobilien in Österreich und Zentral- und Osteuropa investieren können.
Die Uniqa Real Estate Management GmbH steigt in das Drittgeschäft ein und öffnet ihre bisher für das Immobilienportfolio der Uniqa Group genutzte Investment- und Managementplattform für externe Investoren. Der neue Geschäftsbereich richtet sich vor allem an internationale institutionelle Anleger und große Family Offices. Zum Start liegt der Schwerpunkt auf Investoren aus Österreich und Deutschland, heißt es vom Versicherer am Dienstag in einer Mitteilung.
Dabei soll insbesondere die langjährige Präsenz der Uniqa Group in Zentral- und Osteuropa für die Immobilieninvestment-Plattform genutzt werden. Für das Drittgeschäft sind dabei unterschiedliche Investmentstrukturen vorgesehen. Investitionen sollen über Spezialfonds sowie über Individualmandate und Club Deals möglich sein. Damit will Uniqa Real Estate die jeweiligen Strukturen an die Anforderungen und Strategien der Investoren anpassen.
„Mit der Öffnung unserer Plattform für externe Investoren machen wir eine Immobilienkompetenz zugänglich, die wir über Jahrzehnte in unseren Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa aufgebaut haben“, sagt Thomas Erdmann, Geschäftsführer der Uniqa Real Estate Management
Uniqa Real Estate ist seit 50 Jahren für das Immobilienmanagement der Versicherungsgruppe verantwortlich und verwaltet nach Unternehmensangaben rund drei Milliarden Euro Assets under Management. Das Portfolio umfasst mehr als 200 Immobilien mit einer Vermietungsfläche von insgesamt über einer Million Quadratmetern.
Der Schwerpunkt liegt auf Büro-, Handels-, Hotel- und Wohnimmobilien. Geografisch konzentriert sich das Portfolio neben Österreich auf Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Polen und Rumänien. Zum Bestand zählen Core- und Core-Plus-Immobilien, darunter historische Wiener Gründerzeithäuser sowie Büro- und Hotelobjekte.
Die Plattform deckt nach Angaben des Unternehmens wesentliche Teile der immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungskette selbst ab. Dazu gehören insbesondere Asset- und Portfoliomanagement über den Lebenszyklus einer Immobilie. Diese bestehende Infrastruktur soll künftig auch für Investments externer Kapitalgeber eingesetzt werden.
„Institutionelle Investoren erwarten heute nicht nur Zugang zu attraktiven Immobilien, sondern vor allem ein aktives Management, das sämtliche Phasen des Lebenszyklus von Immobilien abdeckt und die Interessen des Investors konsequent in den Mittelpunkt stellt“, sagt Erdmann. Die Investmentstrukturen könnten dabei auf die Anforderungen der jeweiligen Partner zugeschnitten werden.






