Verwaltetes Vermögen erreicht 7,4 Milliarden Euro – Nettoabsatz steigt deutlich – Nachhaltige Fonds gewinnen weiter an Bedeutung.
Trotz geopolitischer Spannungen und volatiler Märkte dürfte sich die Nachfrage nach Investmentfonds wieder positiv entwickeln. So vermeldet dei Fondsgesellschaft Union Investment Austria im Geschäftsjahr 2025 ihr zweitbestes Ergebnis seit Beginn der Kooperation mit den österreichischen Volksbanken vor zehn Jahren. Das verwaltete Vermögen („Assets under Management“) stieg auf 7,4 Milliarden Euro nach 6,6 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Der Nettoabsatz erhöhte sich um rund 50 Prozent auf 640 Millionen Euro (2024: 431 Millionen Euro). Gleichzeitig sei die Zahl der Fondssparpläne um etwa 16.000 auf insgesamt 188.000 Verträge gewachsen, so Union Investment Österreich am Mittwoch.
Mit einem Nettoabsatz von 640 Millionen Euro verzeichnete Union Investment Austria nach 2021 das erfolgreichste Jahr seit Beginn der Zusammenarbeit mit den Volksbanken im Jahr 2015. „Vor diesem Hintergrund sind wir auf dieses Ergebnis besonders stolz“, sagte Landesdirektorin Jessica Bräu. „Wir beobachten die neuen Wettbewerber genau. Allerdings möchten viele Kundinnen und Kunden eine persönliche Beratung – vor allem, wenn es um komplexere Themen wie die Altersvorsorge geht.“
Im Jahr 2025 habe das Unternehmen zudem mehr als 6.000 neue Kundinnen und Kunden hinzugewonnen, so Union Investment Österreich. Insgesamt betreut Union Investment Austria nun über 124.000 Anlegerinnen und Anleger. Als Wachstumstreiber nennt Union Investment vor allem Fondssparpläne, die durchschnittliche monatliche Sparleistung liegt laut Unternehmen bei rund 260 Euro.
Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes, betonte die Bedeutung langfristiger Veranlagung: „In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wird der langfristige Vermögensaufbau zunehmend wichtiger. Fondsparpläne unterstützen dabei, Marktschwankungen systematisch zu begegnen.“
Das in Fonds von Union Investment veranlagte Kapital erreichte 2025 ein neues Rekordniveau. Mit 7,4 Milliarden Euro entspricht dies einem Zuwachs von über zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark nachgefragt waren laut Unternehmen der global investierende Aktienfonds „UniGlobal“ sowie der Multi-Asset-Fonds „UniAusschüttung“, der vierteljährliche Erträge vorsieht.
Nachhaltige Investments trugen wesentlich zum Absatz bei. Von den 640 Millionen Euro Nettoabsatz entfielen mehr als 110 Millionen Euro auf nachhaltige Fonds. Der Bestand nachhaltiger Investmentfonds beläuft sich inzwischen auf über zwei Milliarden Euro und macht damit nahezu 30 Prozent des Gesamtvolumens aus. „Nachhaltige Geldanlagen unterlagen in den vergangenen Jahren gewissen Marktschwankungen, bleiben jedoch für viele Anlegerinnen und Anleger ein wichtiger Bestandteil der Veranlagungsstrategie“, erklärte Bräu.






