• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Trends & Design Architektur

Keine Sanierung ohne Finanzierung

von Onlineredaktion immobilien investment
31. März 2026
in Architektur, Baustoffe, Gewerbe, Österreich, Wohnen
Ohne Finanzierung keine Sanierung: Wolfgang Amann, Geschäftsführender Gesellschafter des IIBW und Aufsichtsrat bei Renovave.at und Susanne Formanek, Vorstand und kaufmännische Projektleiterin von Renovave.at und Geschäftsführerin GrünStattGrau. Foto: Gerhard Enzenberger

Ohne Finanzierung keine Sanierung: Wolfgang Amann, Geschäftsführender Gesellschafter des IIBW und Aufsichtsrat bei Renovave.at und Susanne Formanek, Vorstand und kaufmännische Projektleiterin von Renovave.at und Geschäftsführerin GrünStattGrau. Foto: Gerhard Enzenberger

Renoinvest-Aktionsplan zeigt Handlungsbedarf bei Investitionen in Gebäudesanierung auf.

Ohne Moos nix los – auch bei der Sanierung: Die Finanzierung gilt als zentraler Hebel für eine Steigerung der Sanierungsrate im Gebäudebestand. Zu diesem Ergebnis kommt das EU-geförderte Projekt Renoinvest, das nach zweieinhalb Jahren Laufzeit einen Aktionsplan sowie ein Policy Briefing vorgelegt hat. Ziel ist es, Investitionen in nachhaltige Gebäudesanierungen zu erleichtern und damit klima- und energiepolitische Vorgaben zu unterstützen.

Laut Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW) und Umweltbundesamt stagniert die Sanierungsrate in Österreich seit Jahren und lag zuletzt 2022 bei rund 1,5 Prozent. Damit bleibt sie deutlich hinter den notwendigen Zielwerten zurück. Der Aktionsplan identifiziert insbesondere strukturelle Defizite bei Finanzierungsmodellen als wesentliche Ursache. „Finanzierung ist oft der ausschlaggebende Faktor für oder gegen eine Sanierung. Genau hier müssen wir ansetzen, wenn wir die Sanierungsrate erhöhen wollen“, sagte Wolfgang Amann, geschäftsführender Gesellschafter des IIBW. Einzelne Förderinstrumente seien nicht ausreichend, vielmehr brauche es kombinierte Modelle aus Zuschüssen, Darlehen, Garantien und Kapitalmarktinstrumenten.

Das Projekt Renoinvest – „Roundtables enhancing smart investments in sustainable renovation of buildings“ – lief von Oktober 2023 bis April 2026 und umfasste neben Österreich auch Ungarn und Slowenien. In Österreich waren neben dem IIBW auch Renovave.at als Innovationslabor beteiligt. Im Rahmen des Projekts wurden über 500 Experten aus Finanzwirtschaft, öffentlicher Hand und Immobilienbranche eingebunden. Insgesamt fanden 18 nationale und drei internationale Roundtables sowie mehr als 60 Arbeitsgruppentreffen statt. Daraus resultierten 50 Best-Practice-Beispiele und sechs Fallstudien.

„Wir haben im Projekt sehr eng mit Banken, Versicherungen und öffentlichen Akteuren gearbeitet und dabei ein belastbares Fundament für alternative Finanzierungsansätze geschaffen“, erklärte Susanne Formanek, Vorstand von Renovave.at und Geschäftsführerin von GrünStattGrau. Dieses Know-how solle nun in konkrete Maßnahmen überführt werden. Der Aktionsplan schlägt unter anderem die Einrichtung einer Wohnbau-Förderbank vor. Diese soll im Rahmen einer Public-Private-Partnership günstige Mittel, etwa von der Europäischen Investitionsbank, in den Wohnungssektor lenken und umfassende Sanierungen unterstützen.

Weitere Empfehlungen betreffen rechtliche Anpassungen sowie gezielte Unterstützungsmaßnahmen für Gemeinden. Kommunen sollen etwa durch Förderprogramme bei der Projektentwicklung und bei alternativen Finanzierungsmodellen entlastet werden. Auch gemeinnützige Wohnbauträger sollen stärker eingebunden werden. Begleitend sieht der Plan den Ausbau regionaler Beratungsstellen, die Einführung von Sanierungsfahrplänen sowie verstärkte Informationsmaßnahmen vor. Ziel ist es, Wissen zu bündeln und die Umsetzung von Sanierungsprojekten zu erleichtern.

Renovave.at soll künftig eine zentrale Rolle als Anlaufstelle und Kompetenzdrehscheibe übernehmen. „Wir bündeln hier Wissen, Erfahrung und Netzwerke. Ziel ist es, Orientierung zu schaffen und den Zugang zu passenden Finanzierungsmodellen zu erleichtern“, sagte Formanek. Mit dem Abschluss des Projekts liegt nun eine umfassende Analyse vor. Für die beteiligten Akteure steht nun die Umsetzung im Fokus. „Wir wissen, wo die Probleme liegen. Jetzt braucht es stabile Rahmenbedingungen und Finanzierungsmodelle, die Investitionen tatsächlich auslösen“, betonte Amann. Sanierungen dürften nicht länger an Unsicherheit oder fehlender Planbarkeit scheitern.

Tags: IIBWRenoinvestRenovate.atSanierungWien
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Wiener Büromarkt: Stabil, aber differenziert

Colliers: Wiener Büromarkt weiter verhalten, Großabschlüsse selten

von Charles Steiner
15. Oktober 2026

Die Vermietungsleistung am Wiener Büromarkt ist in den ersten neun Monaten 2026 um rund 33 Prozent zurückgegangen. Laut Colliers werden...

Re/Max erwartet sinkende Wohnungspreise

Wiener Wohnungsmarkt bricht im dritten Quartal ein

von Charles Steiner
15. Oktober 2026

Nach einem stärkeren ersten Halbjahr ist die Zahl der Wohnungstransaktionen in Wien im dritten Quartal 2026 deutlich zurückgegangen. Laut Immo...

Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt

Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt

von Charles Steiner
14. Oktober 2026

Der Verein immQu hat an der TU Wien die besten Absolventen von fünf österreichischen postgradualen Immobilienausbildungen ausgezeichnet. Den Nachwuchspreis für...

United Group revitalisiert Zinshaus im Alsergrund

United Group revitalisiert Zinshaus im Alsergrund

von Onlineredaktion immobilien investment
14. Oktober 2026

Am Zimmermannplatz 6 in Wien-Alsergrund startet der Verkauf eines revitalisierten Gründerzeithauses. United Group entwickelt 16 Wohnungen und ein Geschäftslokal auf...

s Real: Bestandsimmobilien gewinnen an Bedeutung

Deloitte: Mehr Wohnungskäufe – aber vor allem im Bestand

von Charles Steiner
14. Oktober 2026

Der österreichische Wohnimmobilienmarkt hat 2025 wieder deutlich an Dynamik gewonnen. Laut Deloitte stieg die Zahl der Käufe um 18 Prozent,...

Wohnungsmarkt: Wachsende Knappheit lässt Preise weiter steigen

Studie zeigt ökonomische Wirkung des Gemeinnützigen Wohnbaus

von Onlineredaktion immobilien investment
13. Oktober 2026

Zwischenergebnisse einer WIFO-Studie beziffern den jährlichen Wohnkostenvorteil durch gemeinnützige Bauvereinigungen auf rund 2,5 Milliarden Euro. Neben niedrigeren Mieten errechnet die...

Neueste Beiträge

  • Makler ohne Mandat
  • Colliers: Wiener Büromarkt weiter verhalten, Großabschlüsse selten
  • Wiener Wohnungsmarkt bricht im dritten Quartal ein
  • Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt
  • United Group revitalisiert Zinshaus im Alsergrund
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen