• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Trends & Design Digitalisierung

IMMOunited: Das sind die Zahlen zur Immo-Krise

von Onlineredaktion immobilien investment
31. Mai 2023
in Digitalisierung, Finanzierung, Österreich, Proptech, Wohnen
IMMOunited-Gründer und CEO Roland Schmid. IMMOunited/Monika Fellner

IMMOunited-Gründer und CEO Roland Schmid. IMMOunited/Monika Fellner

IMMOunited: Grundbucheintragungen im ersten Quartal um fast ein Viertel eingebrochen. Jedes siebte Projekt in Wien, das heuer fertiggestellt werden sollte, verzögert sich. Auch Bauträger kaufen weniger ein.

Mit einer Analyse der Kaufvertragsdaten will IMMOunited so manchen Analysen – etwa jener von Bloomberg – mit tatsächlich realisierten Daten entgegentreten. In einer Aussendung verweist IMMOunited-Gründer und CEO Roland Schmid darauf, dass Angebotspreise lediglich ein Stimmungsbild liefern können, diese aber von vielen nicht messbaren Faktoren beeinflusst würden. Will man objektive Daten, müsse man das Grundbuch heranziehen. Da müsse man zwar aufgrund langer Verbücherungszeiten Verzögerungen hinnehmen, dafür seien die Zahlen wesentlich belastbarer.

Laut einer solchen Analyse von IMMOunited, hätten sich die Preissteigerungen am Wiener Wohnungsmarkt zwar verlangsamt, dennoch legte der mittlere Quadratmeterpreis im 1. Quartal 2023 verglichen mit dem 1. Quartal 2022 um 6 Prozent, der mittlere Kaufpreis um 4 Prozent zu. Wesentlich unterschiedlicher das Bild, wenn man Neubau- und Gebrauchtwohnungen miteinander vergleicht. Bauträgerwohnungen haben etwa im ersten Quartal einen 12 Prozent höheren Quadratmeterpreis ausgewiesen, der durchschnittliche Kaufpreis sei von 382.000 auf rund 421.000 Euro gestiegen. Anders bei Gebrauchtwohnungen. Dort sind die Preise im ersten Quartal um 1,3 Prozent respektive von 354.000 auf 344.000 Euro gesunken.

Warum das Bild bei den beiden Objektkategorien so unterschiedlich ist, erklärt Schmid damit, dass Bauträger bei der Preisgestaltung aufgrund der Projektfinanzierung und der Baukosten kaum Spielraum haben: „Zudem ist es wahrscheinlich, dass VerkäuferInnen von Gebrauchtwohnungen aktuell eher verkaufen müssen, da die Wohnungen in vielen Fällen variabel finanziert wurden und diese zusätzlichen Kosten nicht mehr tragbar sind.“

Auch die Anzahl der Verbücherungen ist gesunken – und zwar nahezu um ein Viertel gegenüber dem ersten Quartal im Vorjahr und liegt in etwa im Niveau von 2014. Bei Bauträgerwohnungen ist die Anzahl der Verbücherungen sogar noch dramatischer – um 37 Prozent – zurückgegangen. Eine gefährliche Mischung, denn, so Schmid: „auträger können Objektpreise aufgrund ihrer Selbstkosten kaum verhandeln. Das würde zu einem erheblichen Verlustgeschäft führen. Für viele Privatpersonen ist das aktuelle Preisniveau allerdings aufgrund der Teuerung sowie der Kreditvergaberichtlinien nicht finanzierbar. Das Ergebnis: Ein hoher Rückgang bei den Verbücherungen und eine deutlich längere Vermarktungsdauer. Bauträger die diese Umstände nicht berücksichtigen können, laufen Gefahr in Schieflage zu kommen.“

Überdies verzögern sich viele Bauträgerprojekte, laut Daten der Bauprojektdatenbank IMMOdeveloper von IMMOunited geht hervor, dass sich 14 Prozent aller Projekte in Wien, die 2023 oder später fertiggestellt werden, verzögern. Bei knapp zwei Drittel dieser Projekte handelt es sich um Eigentumsprojekte, fast ein weiteres Drittel entfällt auf Projekte mit Mietobjekten. All das bedeutet, dass über 6.400 Wohneinheiten (davon knapp 3.900 zur Miete) in Wien nicht zum geplanten Zeitpunkt zur Verfügung stehen werden. Laut Roland Schmid bleibt abzuwarten, ob es aufgrund der aktuellen Situation möglicherweise sinnvoll wäre, Projekte mit Eigentumswohnungen in Mietwohnungen umzuwandeln, bis sich die Situation wieder entspannt.

Ebenso kaufen auch Bauträger weniger ein, weswegen ein Überangebot an Wohnungen in der Zukunft unwahrscheinlich scheint. Die Anzahl bereits verbücherter Verträge von Bauträgern, die ein baufähiges Objekt (z. B. Grundstück, Gebäude, Dachboden oder Zinshaus) gekauft haben, sank im 1. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2022 österreichweit um 8 Prozent. Aktuelle Zahlen aus April und Mai 2023 zeigen sogar einen Rückgang von -20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit dürfte in Zukunft auch weniger gebaut werden.

Tags: IMMOdeveloperIMMOunited
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich

Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

YOND Campus setzt auf flexible Gewerbeflächen und nachhaltige Bauweise. Die Vorarlberger Rhomberg Bau AG errichtet in Zürich mit dem YOND...

Warimpex: Baugenehmigung für erstes Wohnbauprojekt in Polen

Warimpex verbessert Ergebnis

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Immobilienkonzern reduziert Verlust deutlich – Bürovermietungen und Bewertungen treiben Erholung. Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat im Geschäftsjahr 2025...

CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs

CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs

von Charles Steiner
29. April 2026

Europaweite Analyse zeigt: Filialen gewinnen als Logistik- und Markenstandorte im Omnichannel-Handel an Bedeutung. Der stationäre Einzelhandel entwickelt sich weg von...

Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen

Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Österreichische Notariatskammer: Frist läuft mit Ende Juni 2026 aus – Grundbuchsantrag und Voraussetzungen entscheidend für Entlastung. Die befristete Gebührenbefreiung beim...

Wohnungsmarkt bleibt mittelfristig angespannt

Advicum: Mietpreisdeckel geht zulasten von Wohnraum

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Berater warnen vor langfristigen Folgen regulatorischer Eingriffe auf Neubau und Investitionen. Der österreichische Immobilienmarkt ist laut der Advicum Consulting durch...

IMMOunited holt internationalen KI-Experten

IMMOunited holt internationalen KI-Experten

von Onlineredaktion immobilien investment
28. April 2026

Alexander Playford übernimmt als Head of AI & Innovation die Weiterentwicklung intelligenter Immobiliendaten-Produkte. IMMOunited verstärkt seine Produktentwicklung mit internationaler KI-Expertise....

Neueste Beiträge

  • Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich
  • HanseMerkur und Hauck & Aufhäuser Fund legen neuen Rechenzentren-Fonds auf
  • Warimpex verbessert Ergebnis
  • CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs
  • Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen