• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich

Immo-Branche fordert Mitsprache bei Hitzepaket der Regierung

von Charles Steiner
5. August 2026
in Österreich, Verbände, Wohnen
Die Regierung will den Einbau von Klimaanlagen. Für die Immobilienwirtschaft greift das zu kurz. Symbolbild: pixabay.com/Savransky

Die Regierung will den Einbau von Klimaanlagen. Für die Immobilienwirtschaft greift das zu kurz. Symbolbild: pixabay.com/Savransky

WKÖ und ÖVI drängen auf Einbindung der Immobilienwirtschaft in die geplanten Maßnahmen – Hitzeschutz soll Teil einer umfassenden Wohnrechts- und Sanierungsreform werden.

Die Immobilienwirtschaft fordert, das von der Bundesregierung angekündigte Hitzeschutzpaket nicht isoliert umzusetzen. Sowohl der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) als auch der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) sprechen sich für rasche Maßnahmen aus, verlangen jedoch deren Einbettung in eine umfassende Sanierungs- und Wohnrechtsreform.

Nach Ansicht des WKÖ-Fachverbands sollte das Hitzeschutzpaket auf den Ergebnissen der bereits laufenden Arbeitsgruppe zur Sanierungsstrategie aufbauen. Dort arbeiten seit dem Frühjahr Vertreter der zuständigen Ministerien, Sozialpartner und Experten an Maßnahmen zur thermisch-energetischen Sanierung, Dekarbonisierung, Energieversorgung, Finanzierung sowie an wohnrechtlichen Rahmenbedingungen.

„Der aktuelle Umlauf-Ministerratsbeschluss greift zwar ein wichtiges Thema auf, löst den Hitzeschutz jedoch aus dem Gesamtprozess heraus. Damit werden bestehende Gespräche und die Expertise der Arbeitsgruppe umgangen. Das schafft Parallelstrukturen und gefährdet eine abgestimmte Gesamtlösung“, kritisierte Fachverbandsobmann Roman Oberndorfer.

Hitzeschutz sei längst keine Komfortfrage mehr, sondern eine zentrale Herausforderung für den Gebäudebestand. „Gerade deshalb braucht es fachlich fundierte, rechtssichere und praktikable Lösungen. Diese können nur gemeinsam mit denjenigen erarbeitet werden, die ihre Auswirkungen in der Praxis tragen“, so Oberndorfer.

Aus Sicht des Fachverbands stehen Maßnahmen gegen sommerliche Überhitzung in engem Zusammenhang mit Dämmung, Lüftung, Heizungsumstellung, moderner Gebäudetechnik sowie Fragen der Finanzierung und Kostenverteilung. „Hitzeschutz auf die erleichterte Montage einzelner Geräte zu reduzieren, greift zu kurz. Wir brauchen eine Gesamtstrategie, in der technische, wirtschaftliche und wohnrechtliche Maßnahmen sinnvoll ineinandergreifen. Nur so schaffen wir nachhaltige Lösungen für Eigentümer sowie Mieter“, erklärte Oberndorfer.

Der Fachverband verweist darauf, bereits konkrete Vorschläge in die Arbeitsgruppe eingebracht zu haben. Diese umfassen unter anderem rechtssichere Regelungen für Klimageräte ohne außenliegende Aggregate sowie Bestimmungen zu Zustimmung, Wartung, Rückbau und Kosten. Der Ministerratsvortrag solle daher mit den laufenden Arbeiten abgestimmt werden.

Auch der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft unterstützt Erleichterungen beim Einbau von Klimaanlagen, kritisiert jedoch, dass gleichzeitig angekündigte Reformen zur thermischen Sanierung und Dekarbonisierung des Gebäudebestands ausbleiben. „Es wäre ein Anachronismus, wenn Vermieter den Einbau individueller Klimaanlagen künftig dulden müssten, gleichzeitig aber einzelne Mieter den Austausch einer fossilen Heizungsanlage oder andere Dekarbonisierungsmaßnahmen weiterhin blockieren können“, erklärte ÖVI-Geschäftsführer Anton Holzapfel.

Nach Ansicht des Verbands dürften Klimaanpassung und Klimaschutz nicht getrennt voneinander behandelt werden. „Es ist widersprüchlich, den Einbau individueller Klimaanlagen zu privilegieren, gleichzeitig aber die rechtlichen Rahmenbedingungen für jene Maßnahmen unverändert zu lassen, die den Energieverbrauch dauerhaft senken und den CO₂-Ausstoß reduzieren. Wohnrecht muss Klimaschutz und Klimaanpassung gleichermaßen ermöglichen“, so Holzapfel.

Der ÖVI fordert daher eine umfassende Wohnrechtsreform mit Erleichterungen für thermische Sanierungen, den Umstieg auf fossilfreie Heizsysteme sowie Investitionsanreize für Dekarbonisierung und Energieeffizienz. „Hitzeschutz und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wer den Einbau von Klimaanlagen erleichtert, muss erst recht dafür sorgen, dass Gebäude rascher saniert und Heizungen schneller auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden können. Alles andere wäre wohnrechtlich inkonsequent und klimapolitisch das falsche Signal“, sagte Holzapfel.

Tags: Fachverband der Immobilien- und VermögenstreuhänderHitzewelleKlimawandelÖVI
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Butler’s zieht in ehemalige Interio-Fläche auf der MaHü

Butler’s zieht in ehemalige Interio-Fläche auf der MaHü

von Onlineredaktion immobilien investment
4. August 2026

Rund 604 Quadratmeter große Einzelhandelsfläche auf der Mariahilfer Straße nahtlos nachvermietet – Eröffnung des neuen Standorts erfolgte Anfang August. EHL...

Haaß is

Temperatur-Richtwert? Das ist der Hitzeplan der Mietervereinigung

von Onlineredaktion immobilien investment
4. August 2026

Interessenvertretung fordert Änderungen im Mietrecht zu Hitzeschutz, Investitionsablöse und Mietzinsminderung. Der Eigentümer soll im Zuge der neuerlichen Hitzewelle Abkühlung zumindest...

BF.direkt: Rückzug privater Kleinvermieter verstärkt Verknappung am Wohnungsmarkt

Wohnimmobilien: Eigentumsquote auf 20-Jahre-Tief

von Charles Steiner
4. August 2026

Analyse zeigt sinkenden Eigentumsanteil und steigende Wohnfläche – Wien bleibt Schlusslicht bei Wohneigentum. Die Eigentumsquote in Österreich ist auf den...

Panattoni kauft Grundstück in Schwechat für neuen Gewerbepark

Panattoni kauft Grundstück in Schwechat für neuen Gewerbepark

von Charles Steiner
4. August 2026

Projekt mit mehr als 16.000 Quadratmetern Mietfläche auf ehemaligem Hammerbrotwerke-Areal geplant. Der Logistik- und Industrieimmobilienentwickler Panattoni hat ein Grundstück auf...

Propileya launcht Immo-Portal „alleimmobilien.at“

Propileya launcht Immo-Portal „alleimmobilien.at“

von Charles Steiner
3. August 2026

Genossenschaft will Immobilienbranche mit eigener Plattform unabhängiger von etablierten Portalen machen. Beim Kampf um Marktanteile bei Immobiliensuchmaschinen in Österreich tritt...

CHIC NIC 2026: Sommerabend mit Weitblick über Krems

CHIC NIC 2026: Sommerabend mit Weitblick über Krems

von Onlineredaktion immobilien investment
21. Juli 2026

Sommerabend auf Einladung des ACROSS Magazin im Kremser Kobl bot Wein, Kulinarik, Live-Musik und Networking mit Blick über das Donautal....

Neueste Beiträge

  • Immo-Branche fordert Mitsprache bei Hitzepaket der Regierung
  • Butler’s zieht in ehemalige Interio-Fläche auf der MaHü
  • Temperatur-Richtwert? Das ist der Hitzeplan der Mietervereinigung
  • Wohnimmobilien: Eigentumsquote auf 20-Jahre-Tief
  • Panattoni kauft Grundstück in Schwechat für neuen Gewerbepark
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen
Logo des Popups
Datenschutz
Details
Impressum | Datenschutzvereinbarungen
Wir, DMV – della lucia medien & verlags GmbH (Firmensitz: Österreich), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Logo des Popups
Datenschutz
Details
Impressum | Datenschutzvereinbarungen
Wir, DMV – della lucia medien & verlags GmbH (Firmensitz: Österreich), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Lade Details
Zurück
Ok
Ok