• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich Finanzierung

Wohnbauflaute treibt Immobilienpreise

von Charles Steiner
19. Januar 2026
in Finanzierung, Österreich, Wohnen, Wohnprojekte
Pressegespräch zum Wiener Immobilienmarkt mit Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien in NÖ/Wien/Burgenland, Gunter Deuber, Chefanalyst von Raiffeisen Research, Martin Hauer, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und Matthias Reith, Senior-Ökonom für den österreichischen Wohnimmobilienmarkt bei Raiffeisen Research. Foto: Michael Meindl

Pressegespräch zum Wiener Immobilienmarkt mit Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien in NÖ/Wien/Burgenland, Gunter Deuber, Chefanalyst von Raiffeisen Research, Martin Hauer, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und Matthias Reith, Senior-Ökonom für den österreichischen Wohnimmobilienmarkt bei Raiffeisen Research. Foto: Michael Meindl

Raiffeisen-Analyse sieht steigende Nachfrage und knappes Angebot als Preistreiber am Wiener Wohnimmobilienmarkt.

Der Wiener Wohnimmobilienmarkt steht weiterhin im Spannungsfeld zwischen steigender Nachfrage und anhaltend knappem Angebot. Nach Einschätzung der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, von Raiffeisen Research und Raiffeisen Immobilien dürften die Immobilienpreise in Wien im Jahr 2026 stärker steigen als im österreichweiten Durchschnitt. Eine zentrale Ursache sehen die Experten in der anhaltenden Wohnbauflaute.

Aus Sicht von Raiffeisen Research ist die Phase sinkender Immobilienpreise beendet. „Die Zeit sinkender Immobilienpreise in Österreich ist vorbei“, erklärt Matthias Reith, Senior-Ökonom für den österreichischen Wohnimmobilienmarkt. Nach einer moderaten Preiskorrektur zwischen dem dritten Quartal 2022 und dem vierten Quartal 2024, in der Wohneigentum um rund fünf Prozent günstiger wurde, seien die Preise 2025 österreichweit bereits wieder um etwa 0,9 Prozent gestiegen.

Steigende Einkommen, eine wachsende Bevölkerung und rückläufige Fertigstellungszahlen sprechen laut Reith für weiteren Preisdruck. Gleichzeitig begrenze das Zinsumfeld die Dynamik. „Von der EZB sind keine weiteren Zinssenkungen zu erwarten. Die Kreditzinsen bleiben damit spürbar höher als vor der Zinswende“, sagt Gunter Deuber, Chefanalyst von Raiffeisen Research. Mittelfristig rechnet er eher mit Aufwärtsdruck bei Leit- und Kapitalmarktzinsen. Für 2026 erwarten die Ökonomen einen Preisanstieg von rund 2,5 Prozent.

Der Wiener Markt zeigt laut Analyse eine überdurchschnittliche Volatilität. Für 2025 gehen die Raiffeisen-Ökonomen von einem Plus von 1,3 Prozent bei den Immobilienpreisen aus. Gleichzeitig wächst die Stadt weiter, während die Neubautätigkeit zurückgeht. Bis 2035 dürfte Wien um rund 150.000 Einwohner wachsen.

„Die jetzt schon knappen Wohnungen werden in den nächsten Jahren noch knapper. Das spricht für steigende Preise“, so Reith. Im Jahr 2024 wurden in Wien 10.900 neue Wohneinheiten fertiggestellt, 2021 waren es noch 16.200. Erst ab 2027 rechnen die Analysten wieder mit steigenden Fertigstellungszahlen. „Anders als für die Gesamtwirtschaft ist für den Wohnbau wohl auch 2026 ein Stagnations- oder gar Rezessionsjahr“, prognostiziert Deuber.

Die Raiffeisen Stadtbank Wien verzeichnete 2025 ein erhöhtes Interesse an privaten Immobilienfinanzierungen. Insgesamt wurden rund 300 Millionen Euro im privaten Wohnbau finanziert. „Besonders bei Sanierungen und Modernisierungen sehen wir eine wachsende Nachfrage, da Neubauprojekte in Wien weiterhin knapp sind“, sagt Martin Hauer, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

Das Wohnbaukreditvolumen für private Kunden stieg im Jahresvergleich um rund vier Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Für 2026 erkennt die Bank zudem einen klaren Trend zum energieeffizienten Bauen. „Erfüllt ein Objekt bestimmte Nachhaltigkeitskriterien, profitieren unsere Kunden von günstigeren Zinskonditionen im Vergleich zur Normalkondition“, so Hauer.

Auch Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland sieht den Markt durch Angebotsmangel geprägt. Qualitativ hochwertige Bestandsobjekte würden rasch verkauft, insbesondere in innerstädtischen und etablierten Wohnlagen. Gleichzeitig finde ein Großteil der Abschlüsse in Randbezirken wie Donaustadt, Favoriten, Landstraße oder Floridsdorf statt, wo noch vergleichsweise leistbare Angebote vorhanden seien.

„Der Markt ist ausgetrocknet. Steigende Preise sowohl im Eigentums- als auch im Mietsektor sind die Folge“, sagt Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien in Niederösterreich, Wien und Burgenland. Eine Entspannung sei nur durch eine Belebung der Neubautätigkeit möglich. „Dabei geht es nicht allein um die Leistbarkeit des Wohnens. Mit Wohnungsnot gehen vielfältige soziale Probleme einher“, betont Weinberger.

Tags: Raiffeisen ImmobilienRaiffeisen ResearchRIÖriv
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Immobilienwirtschaft sieht Arbeitsplätze in Gefahr und wettert gegen Systemrisikopuffer

Immobilienwirtschaft sieht Arbeitsplätze in Gefahr und wettert gegen Systemrisikopuffer

von Charles Steiner
2. November 2026

Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder fordert eine Überprüfung des Systemrisikopuffers für Gewerbeimmobilienkredite und verweist auf Beschäftigungsverluste und den schwachen...

Soravia eröffnet Fachmarktzentrum in Ostslowakei

Savills registriert hohe Nachfrage von Mietern und Investoren für Fachmarktzentren

von Charles Steiner
2. November 2026

Europäische Fachmarktzentren verzeichnen laut Savills eine hohe Flächennachfrage bei teils knappem Angebot. Gleichzeitig steigt das Interesse internationaler Investoren: In den...

Ausreichendes Angebot am Grazer Wohnungsmarkt

Steiermark will beim Bauen auf’s Gas steigen

von Charles Steiner
2. November 2026

Mit einer Novelle des steirischen Baugesetzes sollen Genehmigungsverfahren beschleunigt und bürokratische Hürden reduziert werden. Die VÖPE begrüßt insbesondere die geplante...

ÖVI: „KI nur Tool, aber kein Ersatz in der Bewertung“

ÖVI: „KI nur Tool, aber kein Ersatz in der Bewertung“

von Charles Steiner
2. November 2026

Beim TEGOVA-Symposium in Wien diskutierten rund 200 Immobiliensachverständige aus 30 Ländern über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Immobilienbewertung....

Baubewilligungen auf neuem Tiefstand – aber Förderungen steigen

Baubewilligungen auf neuem Tiefstand – aber Förderungen steigen

von Charles Steiner
29. Oktober 2026

Die Zahl der Baubewilligungen in Österreich ist 2025 weiter gesunken. Laut Wohnbauförderungs- und Baubewilligungsstatistik wurden 47.800 Wohneinheiten genehmigt – drei...

Neue Teamleiterin Wohnen bei Optin

Neue Teamleiterin Wohnen bei Optin

von Onlineredaktion immobilien investment
29. Oktober 2026

Caroline Asen übernimmt bei Optin Immobilien die Teamleitung Wohnen. Sie ist seit 2020 im Unternehmen tätig und soll den Geschäftsbereich...

Neueste Beiträge

  • Immobilienwirtschaft sieht Arbeitsplätze in Gefahr und wettert gegen Systemrisikopuffer
  • Savills registriert hohe Nachfrage von Mietern und Investoren für Fachmarktzentren
  • Steiermark will beim Bauen auf’s Gas steigen
  • ÖVI: „KI nur Tool, aber kein Ersatz in der Bewertung“
  • Baubewilligungen auf neuem Tiefstand – aber Förderungen steigen
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen