• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich

WKO: Wohnbau stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

von Charles Steiner
18. Februar 2025
in Österreich, Verbände, Wohnen, Wohnprojekte
Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Michael Pisecky, Gerald Gollenz, Johannes Wild, v.l.n.r. Bild: cjs/Archiv

Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Michael Pisecky, Gerald Gollenz, Johannes Wild, v.l.n.r. Bild: cjs/Archiv

Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Transaktionszahlen steigen wieder, Wohnbau dürfte sich auf 27.000 Einheiten pro Jahr einpendeln – sofern keine neuen Krisen eintreten.

Nach einem neuerlichen deutlichen Rückgang im Wohnbau 2024 in Österreich um weitere 17,3 Prozent dürfte sich das Wohnbauvolumen in den kommenden Jahren auf einem niedrigen Niveau stabilisieren. Zu dieser Einschätzung gelangt der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer am Dienstag vor Journalisten. Wurden in den Rekordjahren bis 2023 pro Jahr mehr als 40.000 Wohneinheiten neu errichtet, rechnen die Branchenvertreter nach einem heurigen prognostizierten Rückgang um weitere 7.700 Einheiten für die kommenden Jahre mit einer Neubauleistung von rund 27.100 Wohnungen pro Jahr – sofern keine neuen Krisen eintreten, wie Fachverbandsobmann Gerald Gollenz anmerkt.

2024 war für den Wohnbau in Österreich eine Talfahrt – in allen drei Sektoren: gewerblich, kommunal und gemeinnützig. Teuerung, Inflation und strenge Kreditvergaberichtlinien führten dazu, dass der Neubaumarkt weitgehend zum Stillstand kam“, so Gollenz. Jedoch zeige sich der Immobilienmarkt trotz des Einbruchs in anderen Bereichen dynamisch: „Die Transaktionszahlen steigen. Ende 2024 wurden in fast allen Bundesländern – mit Ausnahme des Burgenlands – mehr Immobilien verkauft oder vermietet als im Jahr zuvor“, so Gollenz. Er sieht im Auslaufen der KIM-Verordnung im Sommer eine Möglichkeit, diese Entwicklung weiter zu stärken.

Dass die KIM-Verordnung nun Mitte dieses Jahres ausläuft, verbuchen die Branchenvertreter jedenfalls als Erfolg ihrer laufenden Interventionen bei der Politik. Johannes Wild, Obmann-Stellvertreter des Fachverbandes: „Die Verbesserungen sind maßgeblich auf unser Engagement zurückzuführen. Gemeinsam mit der Bauwirtschaft, der Finanzbranche, Ziviltechnikern, Architekten und Notaren haben wir konsequent auf die Herausforderungen der Immobilienwirtschaft hingewiesen.“ Das Ende der KIM-Verordnung und steuerliche Maßnahmen im Baukonjunkturpaket seien Ergebnisse dieser Bemühungen.

Es gebe allerdings noch Herausforderungen, vor allem in Wien: Die Bundeshauptstadt weist traditionell die höchsten Fertigstellungszahlen auf. 2024 verzeichnete sie jedoch einen Rückgang von 42 Prozent im Vergleich zu 2023“, erläutert Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe Immobilien in der Wirtschaftskammer Wien. Auch wenn die Prognosen leichte Verbesserungen zeigen, warnt Pisecky: „Es wird zunehmend knapp mit nachhaltigem Wohnraum. Ohne gezielte Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene wird sich die Lage weiter zuspitzen.“

Die Immobilienbranche fordert daher gezielte Erleichterungen. „Die Reduktion überzogener Baustandards, die Sicherstellung rechtlicher Rahmenbedingungen und die Ermöglichung von Nachverdichtung sind unumgänglich, um die Wohnraumversorgung sicherzustellen“, betont Pisecky. „Das betrifft sowohl den gewerblichen als auch den gemeinnützigen Sektor.“

Auch Gollenz sieht trotz erster Erfolge noch Handlungsbedarf: Auch wenn das Dunkel sich langsam lichtet, ist das noch kein Grund zum Aufatmen. Wir haben noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, unabhängig davon, wie die künftige Regierung aussieht. Dabei setzen wir auf Kooperation mit allen Marktteilnehmern.“

Trotz Herausforderungen bleibe die Immobilienwirtschaft zuversichtlich. „Unser Ziel ist es, weiterhin konstruktive Lösungen anzubieten. Wohnen ist das höchste Gut – wir geben Österreich ein Zuhause“, fasst Gollenz zusammen. In den kommenden Jahren wird sich zeigen, wie sich die Marktlage entwickelt und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, um eine nachhaltige Stabilisierung zu erreichen.

Tags: Fachverband der Immobilien- und VermögenstreuhänderWienWKO
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

D-Darks-Analyse: Sentiment-Index steigt, bleibt aber unter Erwartungen

D-Darks-Analyse: Sentiment-Index steigt, bleibt aber unter Erwartungen

von Charles Steiner
28. Oktober 2026

Der D-Darks Sentiment Index für den österreichischen Gewerbeimmobilienmarkt steigt im September auf 63,5 Punkte. Gegenüber August ist das ein Plus...

Fristen für Bauwerksbuch dürften nicht halten

Fristen für Bauwerksbuch dürften nicht halten

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Für Wiener Altbauten laufen die Fristen zur Erstellung des Bauwerksbuchs: Gebäude von vor 1919 müssen bis Ende 2027 erfasst sein,...

Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen

Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen

von Charles Steiner
27. Oktober 2026

Die österreichische Bauwirtschaft dürfte 2026 real das fünfte Jahr in Folge schrumpfen. Laut Branchenradar liegt das vor allem am schwachen...

EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee

EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Für ein geplantes Boutiquehotel auf einem rund 4.500 Quadratmeter großen Grundstück am Tegernsee liegt die Baugenehmigung vor. Die EPH Group...

1 Mogilska 43 Polen - Foto:© Warimpex

Warimpex meldet Refinanzierung für polnische Büroobjekte

von Charles Steiner
27. Oktober 2026

Die Immobiliengesellschaft hat vier Büroimmobilien in Łódź und Krakau mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro refinanziert. Die Finanzierung...

ÖGNI Symposium: Ban Ki-moon fordert Branche zum Handeln auf

ÖGNI Symposium: Ban Ki-moon fordert Branche zum Handeln auf

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Beim zweiten ÖGNI Symposium im Wiener Ronacher diskutierten rund 600 Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft über Nachhaltigkeit, Digitalisierung, KI und...

Neueste Beiträge

  • D-Darks-Analyse: Sentiment-Index steigt, bleibt aber unter Erwartungen
  • Fristen für Bauwerksbuch dürften nicht halten
  • Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen
  • EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee
  • Warimpex meldet Refinanzierung für polnische Büroobjekte
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen