Bregenz. Der Aufzugs- und Fahrtreppenhersteller, Schindler hat für die ÖBB nun erstmals einen Aufzug in einem hybriden Holzschacht realisiert.
Architektonisches Aufzug-Highlight meets barrierefreie Bahnsteiganbindung
Der neu gebaute Lift verfügt über ein Fundament aus Beton, für die Stabilität und nötige Statik sorgt der verbaute Stahl und Holz, als Außenmaterial bringt die Ästhetik und den Wohlfühlfaktor mit. Mit zwei Haltestellen, einer Förderhöhe von 6,45 Metern und einer Tragfähigkeit von 1.600 Kilogramm erfüllt der Aufzug alle Anforderungen an einen leistungsfähigen öffentlichen Betrieb. Eine Glaskabine, eine Geschwindigkeit von 1 m/s sowie eine automatische Notbefreiung bei Stromausfall gewährleisten höchsten Komfort und maximale Sicherheit.
„Mit dem Projekt in Bregenz unterstreicht Schindler Österreich seine Innovationskraft für nachhaltige Mobilitätslösungen durch hybride Bauweise und setzt einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsorientiertes Bauen“, betont Janine Schwabe-Häder, Geschäftsführerin Schinder Österreich.
Diese Realisierung am Ausweichquartier des Bregenzer Bahnhofs zeugt von ihrer Expertise in dem Bereich. Schindler Österreich hat bereits mit dem Einbau von über 60 Aufzüge in Holzbaukonstruktionen österreichweit wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Holzbau und Aufzugstechnik
Mit einer zertifizierten Methode ermöglicht Schindler Österreich die sichere und effiziente Integration von Aufzügen in Holzbaukonstruktionen. Dabei spielt präzise bauseitige Vorbereitung und strukturierte Montage vor Ort eine entscheidende Rolle. Als Bonuspunkt reduziert sich dadurch die Staubentwicklung deutlich.
Es kommen normgerechte Befestigungssysteme aus dem Holzbau zum Einsatz. Dies bietet Bauherren und Auftraggebern, wie den ÖBB eine optimal abgestimmte Lösung aus einer Hand. Darüber hinaus unterstützt Schindler Bauherren und Planer umfassend und in enger Abstimmung mit Brandschutzsachverständigen.
„Anforderungen an Statik und Brandschutz lassen sich bei einem hybriden Holzschacht zuverlässig erfüllen. Gleichzeitig sorgen unsere durchdachten Schnittstellen zwischen Aufzug und Schacht für eine effiziente Umsetzung, einen reibungslosen Montageablauf und die verlässliche Einhaltung der Bauzeiten“, so Janine Schwabe-Häder abschließend.






