• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Gewerbe

RICS: Dekarbonisierung muss schneller gehen

von Charles Steiner
24. Januar 2024
in Gewerbe, International, Nachhaltigkeit, Verbände
Nutzer und Investoren wollen mehr nachhaltige Immobilien, doch es fehlt an Geld und an einheitlichen Normen. Visualisierung: DALL.E/OpenAI

Nutzer und Investoren wollen mehr nachhaltige Immobilien, doch es fehlt an Geld und an einheitlichen Normen. Visualisierung: DALL.E/OpenAI

RICS Sustainability Report: Steigende Nachfrage von Investoren und Nutzern, das Marktumfeld mit hohen Anschaffungskosten sorgen aber für einen gewissen Stau.

Investoren und Immobiliennutzer wollen mittlerweile vor allem eines: grüne und nachhaltige Immobilien. Dementsprechend ist die Nachfrage nach solchen gestiegen, doch das aktuelle Marktumfeld erweist sich als Hemmschuh einerseits für die Entwickler und Bestandshalter aber auch bei Investoren. Wie aus dem aktuellen RICS Sustainability Report hervorgeht, sagen fast drei Fünftel der insgesamt 4.000 Immobilienexperten weltweit, dass die hohen Anschaffungskosten eines der Haupthindernisse für den Erwerb grüner Gebäude darstellt. Umkehrschluss: Offenbar gibt es in dem Zusammenhang noch zu wenig Produkt, die diese Kriterien erfüllen.

Aber nicht nur: Fast ein Drittel der befragten Experten kritisiert das Fehlen gemeinsamer Standards und Definitionen für umweltfreundliche Gebäude, man vermisst verbindliche Normen in ganz Europa. Denn: Was etwa die Messung von CO2-Emissionen und hierauf deren Bepreisung betrifft, stehe man erst am Anfang. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa 43 Prozent der Umfrageteilnehmer weltweit angeben, dass bei Projekten keine Messung des gebundenen Kohlenstoffs vorgenommen wird. Selbst wenn eine Bewertung des Kohlenstoffs vorgenommen wird, gibt es kaum Hinweise darauf, dass sich dies auf die Auswahl von Materialien und Komponenten auswirkt. Um die Klimaziele jedoch zu erreichen, müsse die Messung zur gängigen Praxis werden.

Mittlerweile gab ein Drittel der Befragten an, dass eben das Fehlen gemeinsamer Normen und Definitionen für grüne Gebäude eine Hürde für weitere Investments darstellt. Ebenso, was die Standards von Energieausweisen für Gewerbeimmobilien betrifft. Weltweit glaubt nur rund ein Viertel der Befragten, dass die Regierungspolitik in Bezug auf Kohlenstoff-Reduzierung sehr effektiv oder effektiv ist. Allerdings reicht wohl der Einfluss auf die Preisbildung noch nicht aus, um Wirksamkeit bei der Eindämmung der Treibhausgasemissionen und dem Management der Klimarisiken zu erreichen.

Aktuell orientieren sich Investoren und zunehmend die Nutzer an Green Building-Zertifizierungen, wie etwa BREEAM, LEED, WELLS, NABERs, etc, von denen 30 Prozent der Befragten angaben, dass sie ein wesentliches Merkmal eines nachhaltiges Gebäudes sind. Ein Fünftel befindet das als wesentlich für Nutzer.

Was das nachhaltige Bauen an sich betrifft, ist man da offenbar schon weiter: Im Vordergrund stehen dabei die Abfallminimierung, das Recycling und die Wiederverwendung von Materialien nach dem Abriss vor Ort sowie die Wassereffizienz und die Minimierung der Auswirkungen des Baus auf die Umwelt. Rund 45 Prozent der Befragten weltweit sehen diese Faktoren als etablierte oder sehr etablierte Praktiken in der Branche an. Ein weitgehend ähnlicher Anteil weist auch auf den Bau umweltfreundlicher und besonders energieeffizienter Gebäude hin. Inzwischen sind weltweit rund 39 Prozent der Meinung, dass die Verwendung nachhaltiger Baumaterialien und das Bauen mit recycelten, erneuerbaren oder Abfallmaterialien und -komponenten ein Weg zu Nachhaltigkeitszielen sein können.

Für Susanne Eickermann-Riepe, Vorsitzende des RICS European World Regional Board, ist die Dekarbonisierung im Real Estate-Sektor jedenfalls noch zu langsam und nicht ausreichend effektiv: „Die Branche muss ihre Emissionen bis 2030 um 50 Prozent reduzieren, wenn sie bis 2050 Netto-Null erreichen will. Dabei muss der graue Kohlenstoff bis 2030 branchenweit um mindestens 40 Prozent verringert werden. Diese Ziele sind bei gleichbleibendem Tempo der Umsetzung nicht zu erreichen.“

Tags: NachhaltigkeitRICS
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Was hat die EU je für uns getan?

Was hat die EU je für uns getan?

von Thilo Hoffmann
16. Oktober 2026

Gastkommentar von Dr. Thilo Hoffmann: Brüssel bevormundet uns, reguliert uns und mischt sich überall ein. Aber was haben diese Eurokraten eigentlich...

Rien ne va plus

Rien ne va plus

von Onlineredaktion immobilien investment
16. Oktober 2026

Gastkommentar von Dominik Zöhrer, Finanzmarktexperte: „Rien ne va plus“, sagt der Croupier, wenn die Kugel längst rollt und niemand mehr setzen darf. Für...

Makler ohne Mandat

Makler ohne Mandat

von Thilo Hoffmann
15. Oktober 2026

Gastkommentar von Dr. Thilo Hoffmann: Trump wollte ihm erklären, wann er aufzugeben hat. Putin wollte ihm erklären, wem sein Land gehört. Selenskyj...

Wiener Büromarkt: Stabil, aber differenziert

Colliers: Wiener Büromarkt weiter verhalten, Großabschlüsse selten

von Charles Steiner
15. Oktober 2026

Die Vermietungsleistung am Wiener Büromarkt ist in den ersten neun Monaten 2026 um rund 33 Prozent zurückgegangen. Laut Colliers werden...

Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt

Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt

von Charles Steiner
14. Oktober 2026

Der Verein immQu hat an der TU Wien die besten Absolventen von fünf österreichischen postgradualen Immobilienausbildungen ausgezeichnet. Den Nachwuchspreis für...

Wohnungsmarkt: Wachsende Knappheit lässt Preise weiter steigen

Studie zeigt ökonomische Wirkung des Gemeinnützigen Wohnbaus

von Onlineredaktion immobilien investment
13. Oktober 2026

Zwischenergebnisse einer WIFO-Studie beziffern den jährlichen Wohnkostenvorteil durch gemeinnützige Bauvereinigungen auf rund 2,5 Milliarden Euro. Neben niedrigeren Mieten errechnet die...

Neueste Beiträge

  • Was hat die EU je für uns getan?
  • Rien ne va plus
  • Makler ohne Mandat
  • Colliers: Wiener Büromarkt weiter verhalten, Großabschlüsse selten
  • Wiener Wohnungsmarkt bricht im dritten Quartal ein
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen