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Je kleiner, desto teurer

von Onlineredaktion immobilien investment
23. September 2021
in immobilien investment, immobilien investment 2021, immobilien investment 2021/04, Wohnen, Zeitschriften & Magazine
Donaustadt Stuwo - Foto:© Stuwo

Donaustadt Stuwo - Foto:© Stuwo

Sie sind klein, größtenteils möbliert und zumeist ziemlich teuer: die Mikrowohnungen. Und sie sind längst nicht nur für Studenten interessant.

Studenten schätzen die modernen Wohnangebote, die sich in den letzten Jahren in vielen Städten entwickelt haben: kompakte Apartments, die in der Regel mit „All-in“ vermietet werden. Das heißt, in der Miete sind sämtliche Betriebskosten, Strom, Möblierung und WLAN enthalten. Großzügige Community-Flächen ergänzen das Angebot. Doch diese Kleinstwohnungen sind nicht allein für Studenten interessant. Etwa jedes zweite Apartment, das unter der Rubrik „Microliving“ geführt wird, wird von Jobeinsteigern oder Pendlern gemietet.

Das neue Angebot hat auch seinen Preis. Je kleiner die Apartments, desto höher die Miete pro Quadratmeter – was ein Report bei unseren deutschen Nachbarn herausgefunden hat, kann auch auf Österreich umgelegt werden. Um eine Vorstellung von den aktuellen Mietpreisen zu bekommen, haben wir uns ein vor Kurzem fertiggestelltes Projekt angesehen: Seit März sind die 671 Mikroapartments von CORESTATE im Turm 3 des „TrIIIple“ in Betrieb. Die komplett möblierten Apartments mit einer Größe von 21 oder 57 Quadratmetern können ab einer „All-in“-Miete von 619 Euro pro Monat für mindestens sechs Monate gemietet werden.

Alternativ wohnen
Das Microliving-Segment, das gerne auch als „alternatives Wohnen“ bezeichnet wird, ist für Entwickler und Investoren durchaus chancenreich. Es unterliegt ähnlichen Dynamiken wie das traditionelle Wohnsegment, ist aber deutlich vielseitiger, da es die verschiedensten Lebensphasen unserer Gesellschaft abdecken kann. Das Spektrum reicht von zeitgemäß ausgestatteten Studentenwohnheimen, die sich vorwiegend an eine internationale Kundschaft richten, über Co-Living-Wohnformen für junge Berufstätige, die für sechs bis 24 Monate eine temporäre Wohnung mit sozialen Anknüpfungspunkten suchen, bis hin zu Serviced Apartments für langfristig orientierte Geschäftsleute sowie Senior-Living-Einheiten, die ein maximal unabhängiges Leben bis ins hohe Alter ermöglichen.

Aber die Corona-Krise brachte auch hier Veränderungen mit sich. Die bedingungslose Rallye, immer noch kleinere Apartments zu errichten, ist definitiv vorbei. Gerade in Zeiten des Social Distancing gewinnt die Wohnung als Rückzugsort für die Bewohner wieder an Bedeutung. Umso wichtiger ist es, dass die Apartments diesen Ansprüchen genügen. Konzepte müssen neu überdacht und angepasst werden.

MusicBox Zoom-VP
MusicBox – Foto:© Zoom VP

Für Studenten
Das studentische Wohnen wurde zwar von den Corona-Einschränkungen getroffen – Hochschulen haben ihre Tore geschlossen und auf Distance-Learning umgestellt. Klar ist jedoch, dass sich der Bedarf nach der Krise wieder auf dem alten Niveau einpendeln wird. Daher werden sich auch die in Wien in Bau befindlichen Apartments rasch füllen. 2022 fertig werden soll etwa der DC Tower 3 mit mehr als 800 Apartments. Die S+B Gruppe verkaufte den Turm um mehr als 100 Millionen Euro an das auf Studentenwohnheime spezialisierte US-Unternehmen Greystar Real Estate Partners.

Ein britisches Family-Office hat das Studentenwohnheimprojekt „Campus Altes Landgut“ im zehnten Wiener Gemeindebezirk in unmittelbarer Nachbarschaft zum FH Campus Wien von der UBM Development AG erworben. Mit dem Bau der 280 modernen Studentenapartments soll noch heuer begonnen werden.

Bereits seit Jänner bietet der Studentenheimanbieter STUWO knapp 90 neue Smart-Apartments für Studierende und ihre vierbeinigen Freunde in Wien-Donaustadt, nahe der U1-Station Kagran, an. Zum Vergleich: In diesem Haus beträgt die „All-in“-Miete 479 Euro pro Monat für ein 20-Quadratmeter-Apartment, für das Haustier kommen noch einmal zehn Euro extra dazu.

StadtCarre Innsbruc Micro Living Zima
StadtCarre Innsbruck Micro Living – Foto:© Zima

Komfort auf kleinem Raum
Serviced Apartments bedienen nebst langfristig orientierten Geschäftsleuten auch die lokale Nachfrage nach temporärem und möbliertem Wohnraum. Damit sind Serviced Apartments breiter aufgestellt als der traditionelle Hotelsektor und damit besser durch die Krise gekommen. Ein aktuell in Bau befindliches Projekt liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Das Österreichische Siedlungswerk (ÖSW) schafft dort bis Ende des Jahres im Projekt MUSIC-BOX Räumlichkeiten für Musikschaffende zum Kurzzeitwohnen – mit 161 Serviced Apartments von room4rent.

In Innsbrucker Stadtteil Wilten realisiert ZIMA Tirol das Stadtquartier „Stadt Carré“. Auf einer Grundstücksfläche von 5.200 Quadratmetern entsteht bis Ende 2023 ein Gebäudeensemble, das unter anderem auch 73 moderne, vollmöblierte Microliving-Apartments (bis 26 Quadratmeter) umfassen wird. „Microliving im ‚Stadt Carré‘ ist unsere Antwort auf den Wunsch nach Komfort und Flexibilität im Leben. Durch die smarte und dynamische Gestaltung wird jeder Zentimeter optimal genutzt. Hier finden vor allem Singles jeder Altersklasse, Studenten und Pendler ein sorgenfreies Zuhause mitten in der Stadt“, so Geschäftsführer Alexander Wolf.

Tags: MikrowohnungenServiced ApartmentsStudentisches Wohnen
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