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Deepki stellt Benchmark für Dekarb-Kosten von Immobilien vor

von Charles Steiner
11. März 2026
in Digitalisierung, Europa, Gewerbe, International, Messen, News, Proptech
Auf der MIPIM stellte DeepKI ein Tool zur Berechnung des Inve. stitionsbedarfs für die Dekarbonisierung vor. Foto: J Gorin/Image&Co.

Auf der MIPIM stellte DeepKI ein Tool zur Berechnung des Inve. stitionsbedarfs für die Dekarbonisierung vor. Foto: J Gorin/Image&Co.

Neuer Sustainability CapEx Index analysiert Investitionsbedarf für klimaneutrale Gebäude in Europa bis 2050.

Das Technologieunternehmen Deepki hat im Rahmen der MIPIM in Cannes einen neuen Index zur Messung der Investitionskosten für die Dekarbonisierung von Immobilienportfolios vorgestellt. Der sogenannte Sustainability CapEx Index soll Investoren und Asset-Managern eine Benchmark liefern, um den Kapitalbedarf für die Anpassung von Gebäuden an die Klimaziele des Pariser Abkommens bis 2050 besser einschätzen zu können.

Der frei zugängliche Index analysiert den notwendigen Investitionsaufwand pro Quadratmeter, um Immobilien entlang der CRREM-1,5-Grad-Pfade – einem in der Branche etablierten Dekarbonisierungsstandard – auszurichten. Grundlage sind laut Deepki Daten aus mehr als 3.000 Immobilien in europäischen Kernmärkten wie Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Italien. „Im heutigen Markt ist der CO₂-Pfad eines Vermögenswerts untrennbar mit seinem Wert verbunden“, teilte das Unternehmen mit. Da sich Klimarisiken zunehmend in finanzielle Risiken übersetzten, könnten ausbleibende Maßnahmen zu Wertverlusten von Immobilienportfolios führen.

Der Sustainability CapEx Index berechnet die notwendigen Investitionsausgaben (CapEx) für energetische Sanierungen und setzt diese in Relation zum jeweiligen Marktwert der Immobilien. Dadurch sollen Investoren die Kosten der Dekarbonisierung besser in ihre Investitionsstrategien integrieren können. Deepki nutzt dafür nach eigenen Angaben eine Kombination aus künstlicher Intelligenz und thermischer Gebäudemodellierung, um virtuelle Sanierungspläne zu simulieren. Ziel sei es, aus allgemeinen Schätzungen eine konkretere Investitionsplanung abzuleiten. „Die Ära, in der Nachhaltigkeit nur eine reine ‚Checklisten-Übung‘ war, ist vorbei; wir sind in der Ära der finanziellen Rechenschaftspflicht angekommen“, erklärte Deepki-CEO und Mitgründer Vincent Bryant. „Für Immobilieninvestoren ist Dekarbonisierung keine ‚grüne‘ Initiative mehr – sie ist ein Gebot des Kapitalerhalts.“

Die Auswertung zeigt deutliche Unterschiede zwischen Regionen und Nutzungsarten. In hochpreisigen Bürostandorten wie dem Pariser Central Business District oder dem Londoner West End fällt der relative Investitionsbedarf vergleichsweise gering aus. Dort seien jährliche Investitionen von rund 0,26 beziehungsweise 0,39 Prozent des Asset-Werts erforderlich, um die Klimaziele zu erreichen.

In Märkten mit niedrigeren Immobilienbewertungen steigt hingegen der relative Kapitaleinsatz. Für Büroimmobilien in französischen Städten errechnet der Index jährliche Dekarbonisierungskosten von etwa 1,2 Prozent des Immobilienwerts, in Großbritannien rund 1,6 Prozent. Besonders hoch ist der relative Investitionsbedarf laut Analyse im Logistiksektor. Für Trockenlager in Frankreich könnten Sanierungsmaßnahmen zwischen 2,5 und 4,5 Prozent des Asset-Werts pro Jahr ausmachen.

Nach Einschätzung von Marktteilnehmern gewinnt die Integration von Klimarisiken in Investitionsentscheidungen zunehmend an Bedeutung. „Die Dekarbonisierung eines komplexen Portfolios erfordert mehr als nur das Setzen von Zielen; sie erfordert klare, umsetzbare finanzielle Einblicke“, erklärte Aneta Rusiniak, Senior Director und Head of Sustainability Real Estate Europe bei Invesco. Der Index könne bei der Kapitalallokation unterstützen und Investitionen dort priorisieren, „wo sie das größte Potenzial für den Asset-Wert haben“.

Auch Béatrice Guedj, Head of Research & Innovation bei Swiss Life Asset Managers France, sieht darin ein Instrument zur Bewertung von Klimarisiken: „Im heutigen Markt ist der Wert eines Assets untrennbar mit seinem Dekarbonisierungspfad verbunden. Der Sustainability CapEx Index wird zu einem wichtigen Finanzinstrument, um den sogenannten ‚Brown Discount‘ vorherzusehen und zu neutralisieren.“

Deepki plant, den Sustainability CapEx Index künftig jährlich zu aktualisieren und um weitere Regionen sowie zusätzliche Immobiliensegmente zu erweitern. Ziel sei es, Investoren eine langfristige Orientierung für die Finanzierung der energetischen Transformation von Immobilienportfolios zu bieten.

Tags: CannesDeepkiMIPIM
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