Off-Market-Transaktion in der Reschgasse umfasst Umnutzung zu rund 90 Eigentumswohnungen – Kaufpreis liegt laut Grundbuchrecherche bei rund 2.100 Euro je Quadratmeter.
Revetas Capital ist mit dem Ankauf eines Bürogebäudes in Wien-Meidling in den österreichischen Immobilienmarkt eingetreten. Das Unternehmen hat die Liegenschaft in der Reschgasse 20 im Rahmen einer Off-Market-Transaktion erworben und plant, das rund 6.400 Quadratmeter große Bestandsgebäude in rund 90 Eigentumswohnungen umzuwandeln. Nach Recherchen von immobilien investment liegt der Kaufpreis bei rund 2.100 Euro je Quadratmeter. Verkäufer ist die in Liquidation befindliche AAHN Projektentwicklung.
Die Transaktion ist zugleich das erste Investment der neuen DACH-Plattform von Revetas für Wohnimmobilien zum Verkauf. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf weitgehend genehmigte Wohnbauprojekte, Umnutzungen von Büro- zu Wohnimmobilien, teilfertiggestellte Projektentwicklungen sowie Entwicklungsgrundstücke. „Wien verbindet die langfristigen Fundamentaldaten, die institutionelle Investoren suchen, mit Chancen, die erfahrene Unternehmen belohnen, die komplexe Situationen meistern und vor Ort umsetzen können“, sagt Eric Assimakopoulos, Founder und Managing Partner von Revetas Capital.
Assimakopoulos betont, dass Revetas gemeinsam mit Kreditgebern und Projektpartnern komplexe Immobilienprojekte restrukturiere und deren Entwicklung begleite. „Durch die Kombination von institutioneller Investmentexpertise mit eigener Betriebskompetenz können wir hochwertige Projekte identifizieren, strukturieren und umsetzen, die viele traditionelle Käufer aufgrund gesellschafts-, eigentums- oder kapitalseitiger Komplexitäten nicht realisieren können. Dieser Ankauf markiert den Beginn einer breiter angelegten Strategie, und wir prüfen bereits eine Pipeline vergleichbarer Value-Add-Opportunitäten in Wien und der gesamten DACH-Region.“
Das Gebäude befindet sich unmittelbar bei der U-Bahn-Station der Linie U6 sowie in fußläufiger Entfernung zum Bahnhof Wien Meidling. Geplant ist die Umwandlung der bisherigen Büroflächen in überwiegend Zwei- und Drei-Zimmer-Eigentumswohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen rund 40 und 60 Quadratmetern. Ergänzt wird das Projekt durch Einzelhandels- und Gastronomieflächen im Erdgeschoß. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen.
Das Projekt setzt auf die Weiternutzung der bestehenden Betonstruktur. Zusätzlich sollen Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen installiert werden, um die Energieeffizienz zu erhöhen und den CO₂-Fußabdruck des Gebäudes zu reduzieren. Revetas begründet den Einstieg in Wien mit der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum in guten Lagen bei gleichzeitig begrenztem Neubauangebot. Das Unternehmen sieht darin Potenzial für die Repositionierung untergenutzter Bestandsimmobilien durch aktives Asset Management.
Die international tätige Revetas-Gruppe mit Standorten in Wien, Luxemburg und London ist auf Value-Add-, opportunistische und notleidende Immobilien sowie Sondersituationen spezialisiert. Nach Unternehmensangaben wurden bislang Immobilien mit einem Gesamtwert von mehr als 7,9 Milliarden Euro verwaltet, beraten, entwickelt oder investiert.






