Immo Analytics: Käufer verlagern Fokus auf kompakte Neubauten – Preise ziehen wieder an.
Am Wiener Wohnungsmarkt zeigt sich laut aktuellem Quartalsbericht von Immo Analytics für das erste Quartal 2026 eine deutliche Verschiebung der Nachfrage hin zu Erstbezugswohnungen mittlerer Größe. Insbesondere neu entwickelte Einheiten gewinnen an Bedeutung, während sich das Käuferverhalten zunehmend verändert.
„Wir sehen eine strukturelle Veränderung im Markt. Nach Jahren der Schnäppchenjagd im unsanierten Segment werden nun verstärkt neu entwickelte Wohnungen gekauft. Gleichzeitig erkennen Entwickler und Investoren das Potenzial in der Revitalisierung bestehender Immobilien“, so Gregor Pfeiffer, Geschäftsführer von Immo Analytics.
Besonders stark nachgefragt sind Wohnungen mit einer Größe zwischen 40 und 70 Quadratmeter und einem Kaufpreis von bis zu 400.000 Euro. Gleichzeitig zeigen die Transaktionsdaten eine klare Preisentwicklung: Der Anteil von Wohnungen unter 300.000 Euro ist seit 2024 kontinuierlich zurückgegangen, während die durchschnittlichen Kaufpreise wieder ansteigen. Parallel dazu bleibt das Luxussegment stabil. Zwar sank dessen relativer Anteil im ersten Quartal 2026 von 15 auf 10 Prozent, die absolute Zahl der Transaktionen legte jedoch zu.
m ersten Quartal 2026 bleibt das Segment älterer Neubauwohnungen weiterhin führend, jedoch holen andere Kategorien deutlich auf. Besonders dynamisch entwickeln sich Erstbezugswohnungen sowie sanierte Altbauten. Diese Entwicklung wird als Hinweis auf veränderte Präferenzen interpretiert. Gefragt sind zunehmend kompakte, qualitativ hochwertige Wohnflächen, die sowohl im Neubau als auch in revitalisierten Bestandsobjekten angeboten werden.






