Mitgliederversammlung beschließt stärkere Zusammenarbeit mit gemeinnützigem Wohnbau.
Die Vereinigung österreichischer Projektentwickler (VÖPE) stellt leistbares Bauen und eine intensivere Kooperation mit dem gemeinnützigen Wohnbausektor in den Mittelpunkt ihrer künftigen Arbeit. Das wurde bei der ordentlichen Mitgliederversammlung in Wien bekräftigt. Zugleich wurde das Präsidium erweitert: Sabine Müller, Vorständin der Entwicklungsgesellschaft wien3420 und maßgeblich an der Seestadt Aspern beteiligt, wurde neu in das Gremium aufgenommen.
VÖPE-Präsident Andreas Köttl betonte die wachsende Bedeutung der Organisation innerhalb der Branche: „Die VÖPE vereint die stärksten der Branche und besteht mittlerweile aus knapp 90 Mitgliedsunternehmen. Insbesondere in der Steiermark und in Tirol sind wir ebenfalls bereits sehr stark aufgestellt.“
Inhaltlich arbeitet die Interessenvertretung in mehreren Fachgremien an Lösungen für zentrale Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschleunigung und Vereinfachung von Genehmigungsverfahren. Köttl verwies in diesem Zusammenhang auf politische Initiativen zur Reform von Umweltverträglichkeitsprüfungen: „Wir brauchen planbare, schlanke, transparente und rechtssichere Verfahren. Die geplante Abschaffung von Doppelprüfungen bei der UVP macht Projekte für uns Entwickler leichter umsetzbar.“
Ein zentrales Ziel bleibt die Schaffung von leistbarem Wohnraum. Vereinfachte Verfahren könnten laut VÖPE dazu beitragen, Baukosten zu senken und Projekte schneller zu realisieren. Für die kommenden Monate kündigte die Organisation zudem eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Dachverband der gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV) an. Beide Organisationen sind bereits in der „Allianz Wohnraum Österreich“ verbunden. „Ab sofort noch enger zusammenzuarbeiten gibt unseren beiden Organisationen gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit noch mehr Gewicht und stärkt uns in unserem gemeinsamen Bemühen, in Österreich leistbares Wohnen zu ermöglichen“, sagte Köttl.






