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Zinshäuser: Private Equity und ESG dominieren den Markt

von Charles Steiner
2. Dezember 2024
in News, Österreich, Wohnen
Der Wiener Zinshausmarkt ist im Umbruch. Schnelldreher sind vom Markt weitestgehend verschwunden, dafür dominiert Private Equity den Markt. Foto: pixabay.com

Der Wiener Zinshausmarkt ist im Umbruch. Schnelldreher sind vom Markt weitestgehend verschwunden, dafür dominiert Private Equity den Markt. Foto: pixabay.com

s Real: Spekulative Akteure sind weitestgehend aus dem Markt verschwunden, für 2025 weitere Marktbereinigung erwartet.

Die Zinswende von vor knapp zwei Jahren hat zu einem Umbruch am österreichischen Zinshausmarkt geführt. Während die Quadratmeterpreise auf das Niveau von 2020 zurückgefallen sind, beeinflussen steigende Finanzierungskosten, neue regulatorische Vorgaben und der zunehmende Wohnraummangel das Verhalten der Investoren nachhaltig. ESG-Kriterien und die Energieeffizienz von Objekten spielen eine wachsende Rolle, wie s Real in einer aktuellen Analyse feststellt.

Die Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und strengere Kreditvergaben durch die KIM-Verordnung haben die Marktbedingungen erschwert. „Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass sich spekulative Akteure aus dem Zinshausmarkt zurückziehen und langfristige Werte und Stabilität bei den Investoren im Vordergrund stehen“, erklärt Hubert Fröschl, Leiter des Bereichs Zinshaus und Investment bei s Real. Dieser Trend dürfte sich 2025 fortsetzen und zu einer „Marktbereinigung“ führen.

Besonders im Vorteil seien derzeit Anleger mit starker Eigenkapitalquote und einer langfristigen Perspektive. „Zinshäuser in zentraler Lage mit guter Bausubstanz bleiben weiterhin gefragt, während Objekte mit hohem Sanierungsbedarf an Attraktivität verlieren“, so Fröschl. Der Markt bleibt dabei fest in österreichischer Hand, einheimische Käufer dominieren das Geschäft.

Jedoch: Die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz verändert die Rahmenbedingungen für Zinshäuser. Die KIM-Verordnung, ESG-Kriterien und die EU-Taxonomie erschweren Finanzierungen. Gleichzeitig steigen die Energiekosten ab 2025, was Zinshausbesitzer:innen vor Herausforderungen stellt.

Michael Molnar, Geschäftsführer von s Real, ortet jedoch die Chancen in diesem Wandel: „Gerade im Bereich Nachhaltigkeit und Energiekosten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wertsteigernde Maßnahmen zu setzen: Dies beginnt bei einem Energieaudit und geht über Wärmepumpen, PV-Anlagen, Dämmungen, den Austausch von Fenstern und Türen bis hin zu Dachbegrünung oder Balkonzubauten.“ Er empfiehlt, Fördermittel zu nutzen und die Rahmenbedingungen zu optimieren, damit sich Investitionen langfristig lohnen. „Nur wer das Potenzial seiner Immobilie kennt, kann zum jeweils günstigsten Zeitpunkt handeln“, so Molnar.

Für die kommenden Jahre zeigt sich s Real verhalten optimistisch. „Wir erwarten, dass sich der Zinshausmarkt in den nächsten zwei Jahren weiter stabilisiert“, erklärt Fröschl. Dennoch könnten die wirtschaftlich angespannte Lage, die Zinsentwicklung und der Rückgang im Wohnbau die Dynamik bremsen.

Die Experten von s Real sehen Handlungsbedarf bei der Bundesregierung: „Mit der Fortsetzung von Förderprogrammen für Sanierungen und Klimaschutzmaßnahmen sowie innovativen Finanzierungsmodellen könnten sowohl Investitionen in den Zinshausmarkt gesteigert als auch die Wohnqualität und Nachhaltigkeit verbessert werden“, heißt es in der Analyse.

Tags: s RealWienZinshaus
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