Rund 200 Gäste diskutierten im Wiener Justizcafé über Marktlage und Perspektiven – vorsichtiger Optimismus für 2026.
Der Neujahrs-Spatenstich, ein Branchentreff der österreichischen Immobilien- und Bauwirtschaft, hat am Mittwochabend bereits zum dritten Mal stattgefunden. Veranstaltungsort war erstmals das Justizcafé in der Wiener Innenstadt. Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Immobilien-, Bau- und Dienstleistungsunternehmen folgten der Einladung der Gastgeber ImmoFokus und Kommunikation Unteregger.
Trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen zeigte sich die Stimmung unter den Teilnehmenden überwiegend zuversichtlich. In zahlreichen Gesprächen wurde eine vorsichtig positive Erwartungshaltung für das Jahr 2026 geäußert. Von einer raschen Trendwende könne zwar keine Rede sein, erste Anzeichen einer Stabilisierung würden jedoch wahrgenommen. Der Tenor: Optimismus ja, Euphorie nein – zu viele externe Einflussfaktoren seien derzeit noch offen.
Der „Spatenstich“ fand nach einer Veranstaltungspause im Vorjahr erneut großen Zuspruch und unterstrich damit seine Rolle als fixer Jahresauftakt der Branche. Selbst saisonale Ausfälle durch die aktuelle Grippewelle konnten die Beteiligung nicht nennenswert schmälern. Nach Angaben der Veranstalter habe sich das Format als informeller, aber relevanter Treffpunkt für Austausch und Vernetzung etabliert.
Die Organisatoren verwiesen zudem auf die Unterstützung durch Sponsoren, die wesentlich zum Zustandekommen der Veranstaltung beigetragen hätten. Vertreten waren unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Beratung, Investment, Immobilienportale und Gebäudetechnik.
Der nächste „Spatenstich“ ist bereits terminiert und soll am 13. Jänner 2027 stattfinden.













