• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich Finanzierung

Schwierige Zeiten für die Branche

von Onlineredaktion immobilien investment
14. März 2024
in Finanzierung, Österreich
Copyright: pixabay

Copyright: pixabay

Bau- und Immobilienunternehmen haben es derzeit nicht einfach. Steigende Rohstoffpreise, hohe Zinsen, eine volatile Nachfrage und der Arbeitskräftemangel machen der Branche zu schaffen. Die Expertenprognosen bleiben weiterhin mäßig.

„Wir rechnen 2024 nicht mit einer Verbesserung der Lage“, sagt Dagmar Koch, Country Managerin Coface Österreich.  Der Wohnungsbaumarkt sieht sich mit einer doppelten Einschränkung konfrontiert: sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Der Anstieg der Zinssätze hat zu einem dramatischen Rückgang der Nachfrage für Eigenheime geführt, hinzu kommt ein weltweiter Mangel an Arbeitskräften, der von den europäischen Unternehmen als größte Erschwernis für das Baugewerbe von 2021 bis Ende 2023 genannt wird.

Gewerbliche Immobiliengesellschaften, die hauptsächlich in Nicht-Wohnsegmenten wie Industrie, Büro und Einzelhandel tätig sind, haben besonders sensibel auf die Schwierigkeiten der vergangenen Jahre reagiert. Der Einzelhandelsbereich ist durch die Lockdowns und die Beschleunigung des E-Commerce gefordert. Das Bürosegment passt sich noch an die hybride Arbeitswelt an. Das führt zu einer niedrigeren und veränderten Nachfrage nach Arbeitsräumen. Die Büro-Leerstandsquote war laut einer Presseaussendung von Coface Österreich mit 20,2 Prozent im ersten Quartal 2023 in den USA so hoch wie seit mehr als 15 Jahren nicht mehr und lag in Europa mit 7,5 Prozent wieder auf dem Niveau von 2016.

Baugenehmigungen sinken vor allem im Wohnbau

Seit Mitte 2021 ist die Anzahl der Baugenehmigungen für den privaten Wohnungsbau rückläufig, im gewerblichen Bau gehen die Baugenehmigungen seit dem vierten Quartal 2021 zurück. „Der Rückgang ist praktisch kontinuierlich.  Eine Stabilisierung ist – wenn überhaupt – im gewerblichen Bau erkennbar. Der private Wohnungsbau ist im freien Fall“, betont Koch. Die Baugenehmigungen im privaten Wohnungsbau lagen im dritten Quartal 2023 49 Prozent unterhalb der Genehmigungen des dritten Quartal 2020. Im Jahr 2020 wurden 22.669 Wohnungen bewilligt, 2023 wurden 11.463 Bewilligungen ausgestellt. Im gewerblichen Bau sind die Genehmigungen im selben Zeitraum um 23 Prozent zurückgegangen.

Herausforderung hohe Zinssätze

Hohe Zinssätze stellen Immobilienunternehmen vor verschiedene Herausforderungen. Die unmittelbarste Auswirkung ist eine Verlangsamung sowohl der Zahl der Immobilientransaktionen als auch ihres Gesamtwerts. Das Volumen der gewerblichen Immobilientransaktionen in Europa hat sich im vergangenen Jahr mehr als halbiert und ist auf dem niedrigsten Stand seit 2010. Hinzu kommen die Zinskosten, die in den letzten zwei Jahren rapide gestiegen sind.

Obwohl sich die Immobilienpreise etwas an die höheren Zinssätze angepasst haben, blieben sie 2023 aufgrund der anhaltenden Angebotsbeschränkungen hoch. Dies ist durch die mangelnde Bereitschaft potenzieller Verkäufer, von ihren niedrigen Hypothekenzinsen abzuweichen oder zu einem niedrigeren Preis zu verkaufen verursacht. 2024 dürfte einen Wendepunkt in dieser Dynamik markieren, da in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften ein Preisrückgang prognostiziert wird (34 Prozent in Deutschland, 31 Prozent in Japan).

Gleichzeitig zwingt die schwierige Lage bei Gewerbeimmobilien einige Unternehmen zu drastischen Maßnahmen wie dem Verkauf von Vermögenswerten. Bis 2024 sind die Preise für Gewerbeimmobilien gegenüber ihrem Höchststand bereits um 25 Prozent gesunken. Es gab sogar Fälle, in denen prominente Gebäude mit einem Preisnachlass von mehr als 50 Prozent verkauft wurden. „Für 2024 erwarten wir ein Jahr mit ambivalenten Aussichten, welches durch den zu erwarteten Rückgang der Leitzinsen positiv beeinflusst werden könnte. Doch unter Berücksichtigung der komplexen Herausforderungen der Branche, bleiben die Prognosen weiterhin mäßig“, betont Koch

Tags: FinanzierungZInsen
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

CHIC NIC 2026: Sommerabend mit Weitblick über Krems

CHIC NIC 2026: Sommerabend mit Weitblick über Krems

von Onlineredaktion immobilien investment
21. Juli 2026

Sommerabend auf Einladung des ACROSS Magazin im Kremser Kobl bot Wein, Kulinarik, Live-Musik und Networking mit Blick über das Donautal....

Marktstimmung messbar machen: immobilien investment kooperiert mit D-DARKS

Marktstimmung messbar machen: immobilien investment kooperiert mit D-DARKS

von Charles Steiner
21. Juli 2026

Exlusive Sentimentanalysen anhand harter Marktdaten: immobilien investment startet eine einjährige Analyse-Partnerschaft mit dem Risk-Intelligence-Unternehmen D-DARKS. Leserinnen und Leser erhalten ab...

Markteintritt: Revetas Capital kauft Bürogebäude in Meidling

Markteintritt: Revetas Capital kauft Bürogebäude in Meidling

von Charles Steiner
21. Juli 2026

Off-Market-Transaktion in der Reschgasse umfasst Umnutzung zu rund 90 Eigentumswohnungen – Kaufpreis liegt laut Grundbuchrecherche bei rund 2.100 Euro je...

Expo Real 2025: Zwischen Realismus und Professionalisierung

Expo Real setzt weiteren Schwerpunkt mit Infrastruktur

von Charles Steiner
21. Juli 2026

Neues Forum „InfrastructureNow“ ergänzt Messeprogramm – Anmeldestand drei Monate vor Beginn auf Vorjahresniveau. Die Expo Real erweitert ihr Profil und...

NID blickt auf positives Halbjahr zurück

NID blickt auf positives Halbjahr zurück

von Onlineredaktion immobilien investment
20. Juli 2026

Halbjahresbilanz: Fünf Projektstarts mit rund 200 Wohnungen und hohe Verkaufsquoten – Unternehmen sucht neue Entwicklungsflächen in Wien und Niederösterreich. Die...

Militär-Sektor treibt Nachfrage in Logistik-Hotspots

Militär-Sektor treibt Nachfrage in Logistik-Hotspots

von Charles Steiner
20. Juli 2026

Garbe-Analyse sieht Benelux-Staaten und Nordwestdeutschland als einen der größten Profiteure des Rüstungsbooms. Wien ist europaweit auf Platz 9. Die steigenden...

Neueste Beiträge

  • CHIC NIC 2026: Sommerabend mit Weitblick über Krems
  • Marktstimmung messbar machen: immobilien investment kooperiert mit D-DARKS
  • Markteintritt: Revetas Capital kauft Bürogebäude in Meidling
  • Expo Real setzt weiteren Schwerpunkt mit Infrastruktur
  • Willkommen in der KI-NATO
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen