• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich

Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen

von Charles Steiner
27. Oktober 2026
in Österreich, Wohnen, Wohnprojekte
Der schwache Wohnbau hat negative Folgen für die österreichische Bauwirtschaft. Diese schrumpfte zum 5. Mal in Folge, so Branchenradar. Bild: pixabay.com

Der schwache Wohnbau hat negative Folgen für die österreichische Bauwirtschaft. Diese schrumpfte zum 5. Mal in Folge, so Branchenradar. Bild: pixabay.com

Die österreichische Bauwirtschaft dürfte 2026 real das fünfte Jahr in Folge schrumpfen. Laut Branchenradar liegt das vor allem am schwachen Wohnbau, während sich der Tiefbau weiterhin vergleichsweise robust entwickelt.

Die österreichische Bauwirtschaft bleibt unter Druck. Zwar steigt der nominelle Bauproduktionswert im Hoch- und Tiefbau laut Branchenradar zwischen 2020 und 2026 um 22 Prozent auf voraussichtlich 70,8 Milliarden Euro. Preisbereinigt ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Die reale Nachfrage liegt heuer voraussichtlich um gut zwölf Prozent unter dem Niveau von 2020.

„Das bedeutet: Die Bauwirtschaft schrumpft heuer voraussichtlich das 5. Jahr in Folge“, sagt Andreas Kreutzer von Branchenradar Marktanalyse. Die Differenz zwischen nomineller und realer Entwicklung erklärt sich vor allem durch die starken Preissteigerungen der vergangenen Jahre. Zwischen 2020 und 2025 legten die Baupreise im Hoch- und Tiefbau um insgesamt ein Drittel zu. Im Hochbau betrug der Anstieg 38 Prozent, im Tiefbau 26 Prozent.

Bis 2025 ging der Rückgang laut Branchenradar ausschließlich vom Hochbau aus. Dieser verlor real 16 Prozent. Innerhalb dieses Segments war wiederum vor allem der Wohnbau betroffen. Der Wohnungsneubau brach real um 30 Prozent ein, die Renovierung im Wohnbau um 14 Prozent.

Der Nichtwohnbau entwickelte sich dagegen weitgehend stabil, der Tiefbau wuchs real um zwölf Prozent. Auch 2026 dürfte die Bauproduktion preisbereinigt nochmals um drei Prozent sinken. „Der Rückgang kommt abermals ausschließlich vom Hochbau. Der Tiefbau wächst indessen konstant um real zwei Prozent“, sagt Kreutzer.

Besonders deutlich zeigt sich die Schwäche bei den Wohnbaugenehmigungen. Zwischen 2020 und 2025 sank die Zahl der zum Bau freigegebenen Wohneinheiten um mehr als die Hälfte. Die Baubeginne gingen im selben Zeitraum um 42 Prozent zurück, die Fertigstellungen um 34 Prozent.

Für 2026 rechnet Branchenradar mit einem weiteren Rückgang der Wohnbaugenehmigungen um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2025 wurden je 1.000 Privathaushalte nur noch 7,6 Wohneinheiten zum Bau freigegeben. 2011 waren es noch 12,9, 2017 sogar 18,5.

„Dass es deshalb irgendwann zu einer Konsolidierung des Hype kommen musste, war schon damals klar“, sagt Kreutzer mit Blick auf die hohen Genehmigungszahlen der Jahre vor 2020. „Mittlerweile hat man aber ein Niveau erreicht, das in der Tat die Sorge wachsen lässt, ob der notwendige Wohnraum noch abgesichert werden kann.“

Als Gründe für den Rückgang nennt Branchenradar neben der Marktkorrektur unter anderem höhere Zinsen, steigende Eigenmittelanforderungen, Baukosten, knapper werdende Baulandreserven sowie komplexere und teurere Bauverfahren. Kreutzer fordert deshalb regulatorische Entlastungen. „Wir brauchen dringend und zeitnah eine Deregulierung in allen Bereichen“, sagt er. Andernfalls könne sich die angespannte Situation am Wohnungsmarkt weiter verschärfen.

Für 2027 erwartet Branchenradar im günstigsten Szenario wieder steigende Baugenehmigungen bei allen Gebäudetypen. Die Bauproduktion könnte sich real auf dem Niveau von 2026 stabilisieren. Wohnbau und Tiefbau könnten jeweils um zwei Prozent zulegen, während der Nichtwohnbau weiter rückläufig bleiben dürfte.

Eine breitere Trendwende erwartet Kreutzer jedoch erst später. „Im Jahr 2028 sollte dann aber zumindest der Bauwirtschaft – alles in allem – die Trendwende gelingen“, sagt er. Für die Immobilienbranche dürfte die Erholung noch später einsetzen: „Bei den Wohnungsfertigstellungen sehen wir einen Aufschwung frühestens 2029.“

Tags: BauwirtschaftBranchenradarWien
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee

EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Für ein geplantes Boutiquehotel auf einem rund 4.500 Quadratmeter großen Grundstück am Tegernsee liegt die Baugenehmigung vor. Die EPH Group...

1 Mogilska 43 Polen - Foto:© Warimpex

Warimpex meldet Refinanzierung für polnische Büroobjekte

von Charles Steiner
27. Oktober 2026

Die Immobiliengesellschaft hat vier Büroimmobilien in Łódź und Krakau mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro refinanziert. Die Finanzierung...

ÖGNI Symposium: Ban Ki-moon fordert Branche zum Handeln auf

ÖGNI Symposium: Ban Ki-moon fordert Branche zum Handeln auf

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Beim zweiten ÖGNI Symposium im Wiener Ronacher diskutierten rund 600 Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft über Nachhaltigkeit, Digitalisierung, KI und...

Zima startet zwei Wohnprojekte im Ländle

Zima startet zwei Wohnprojekte im Ländle

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Mit Trio in Lustenau und Fend8 in Altach hat Zima im Oktober zwei Wohnbauprojekte in Vorarlberg gestartet. Insgesamt entstehen 44...

DC2 Tower Wien: Turmhohe Ansprüche

DC2 Tower Wien: Turmhohe Ansprüche

von Onlineredaktion immobilien investment
22. Oktober 2026

Mit dem DC2 Tower entsteht eines der spannendsten und aus haustechnischer Hinsicht herausforderndsten Projekte Europas in der Wiener Donau City....

Raiffeisen Wohnbau: Staffelübergabe an der Spitze

Raiffeisen Wohnbau: Staffelübergabe an der Spitze

von Charles Steiner
22. Oktober 2026

Sophie Hofmann-Warnke wird im Februar 2027 die Nachfolge von Gerhild Bensch-König bei Raiffeisen Wohnbau antreten. Bereits seit Mitte September verantwortet...

Neueste Beiträge

  • Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen
  • EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee
  • Warimpex meldet Refinanzierung für polnische Büroobjekte
  • ÖGNI Symposium: Ban Ki-moon fordert Branche zum Handeln auf
  • Zima startet zwei Wohnprojekte im Ländle
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen
Logo des Popups
Datenschutz
Details
Impressum | Datenschutzvereinbarungen
Wir, DMV – della lucia medien & verlags GmbH (Firmensitz: Österreich), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Logo des Popups
Datenschutz
Details
Impressum | Datenschutzvereinbarungen
Wir, DMV – della lucia medien & verlags GmbH (Firmensitz: Österreich), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Lade Details
Zurück
Ok
Ok