• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Gewerbe

MIPIM 2024: Hoffen auf die Zinswende

von Charles Steiner
12. März 2024
in Gewerbe, International, Messen
Auf der MIPIM hofft man auf eine baldige Zinswende. Foto:  S. d'HALLOY / IMAGE&CO

Auf der MIPIM hofft man auf eine baldige Zinswende. Foto: S. d'HALLOY / IMAGE&CO

Auf der diesjährigen MIPIM in Cannes werden zwar baldige Zinssenkungen herbeigesehnt. Aber dennoch ist die aktuelle Polykrise, in der sich die Immobilienwirtschaft befindet, in den Köpfen der Teilnehmer präsent. Man bleibt also realistisch – und spuckt in die Hände.

Als „schockgefrostet“ erweist sich der Immobilieninvestmentmarkt rund eineinhalb Jahre nach der sprunghaften Zinserhöhung nach Jahren der Nullzinspolitik. Jene, die heuer auf der MIPIM im Palais du Festivals in Cannes zugegen sind, sind hier um zu arbeiten, Partylaune kommt in Zeiten wie diesen kaum auf. 

Zwar wird von vielen Teilnehmern eine baldige Wende der Zinswende herbeigesehnt, um den Druck auf die Immobilienbranche zumindest ein wenig zu nehmen, bei vielen ist allerdings aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage, in der sich Europa zurzeit befindet, Realismus eingekehrt. Denn wirklich sagen, wann die Zinsen wieder fallen, kann eigentlich niemand, zumal sich die EZB in der misslichen Lage befindet, einerseits zu versuchen, mit der US-amerikanischen FED mitzugehen, doch wann sie wie reagiert, ist anlässlich der bevorstehenden US-Wahl auch eine politische Entscheidung, weswegen die FED ihrerseits vorsichtig ist. Andererseits werden auch Stimmen laut, die EZB sollte nicht auf ihr US-amerikanisches Pendant zuwarten und selbst reagieren, nachdem sich die Inflationsraten in Europa wieder erholt haben. Und über allem schwebt der russisch-ukrainische Krieg wie auch jener im Nahost. Eine Zwickmühle.

Dessen sind sich viele der Teilnehmer auch bewusst. Und auch, dass die Talsohle keinesfalls überschritten ist, man verweist auf die bevorstehenden Quartalszahlen, die bei einigen darauf hindeuten, dass es noch blutiger werden könnte. Andererseits gibt es zunehmend Player, die die Opportunitäten nutzen und nun verstärkt zukaufen wollen. Beispielsweise ist auf der MIPIM bekannt geworden, dass a&o hostels sich mit 500 Millionen Euro im Gepäck auf Einkaufstour begibt und sich auf ehemalige Büro- und Gewerbeimmobilien stürzen möchte. Andere wiederum konzentrieren sich auf Refinanzierung und/oder Portfoliooptimierung, was wiederum weitere opportunistische Käufer auf den Plan ruft, die mitunter auch an Objekte kommen, die vor zwei Jahren als unerreichbar schienen.

Problematisch ist aktuell auf der MIPIM das Thema Wohnen, was die Messe dazu veranlasst hat, am Vortag zur eigentlichen Messe das Format #housingmatters ins Leben zu rufen. Aufgrund des Zuzugs würde mehr Wohnraum benötigt, aufgrund der hohen Grundstücks- und Baukosten im Verhältnis zu den Zinsen rechnet er sich einfach nicht mehr. Da hilft auch die plakative Politik da wie dort wenig weiter. In Deutschland ist das ausgegebene Ziel von 400.000 Wohneinheiten pro Jahr bei weitem verfehlt worden, nicht einmal die Hälfte ist geschafft. In Österreich versucht man es jetzt über das Wohnraum- und Baukonjunkturpaket, zumindest 25.000 Wohneinheiten zu schaffen, wenn auch nur im gemeinnützigen Bereich. 

Denn Bestandshaltern stehen noch weitere Herausforderungen bevor, nämlich die energetische Sanierung des Bestands, der gleichermaßen finanziert werden müsste. Banken sind allerdings derzeit eher risikoavers. Allerdings könnten alternative Finanzierer in die Bresche springen, derzeit wird auf der anderen Seite des großen Teichs massiv Geld gesammelt, um es in Europa anzulegen. Man darf also weiterhin gespannt sein. 

Tags: CannesMIPIM
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Immo-Markt 2026: Stabilisierung ja, aber noch kein neuer Aufschwung

Immo-Markt 2026: Stabilisierung ja, aber noch kein neuer Aufschwung

von Charles Steiner
29. Januar 2026

EY-Trendbarometer sieht vorsichtige Investoren, stagnierendes Investmentvolumen und hohe Bedeutung von Lage, ESG und Finanzierung. Der österreichische Immobilien-Investmentmarkt hat die Phase...

Ortskernesterben: Raiffeisen Immobilien will Fokus auf Bestand

Ortskernesterben: Raiffeisen Immobilien will Fokus auf Bestand

von Onlineredaktion immobilien investment
28. Januar 2026

Gallup-Studie zeigt breiten Handlungsbedarf bei Bodenverbrauch und Ortskernsterben – Mehrheit der Bevölkerung spricht sich für Sanierung und Nachnutzung aus. Österreich...

Corum sammelt um über ein Drittel mehr Geld ein

Corum sammelt um über ein Drittel mehr Geld ein

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Januar 2026

Kapitalzuflüsse in Österreich steigen 2025 um 37 Prozent, Immobilienfonds übertreffen Renditeziele. Die französische Immobilien-Investmentgesellschaft Corum bilanziert für das abgelaufene Jahr...

ISS Österreich übergibt Aviation-Geschäft per Management-Buy-out

ISS Österreich übergibt Aviation-Geschäft per Management-Buy-out

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Januar 2026

Eigentumsübergang an David Hiersche soll Kontinuität an den Flughäfen Wien und Linz sichern. ISS Österreich richtet sein Aviation-Geschäft strategisch neu...

Garbe kauft erstmals in Rumänien zu

Garbe kauft erstmals in Rumänien zu

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Januar 2026

Joint Venture mit Fortress Real Estate Investments: Logistikprojekt mit 61.000 Quadratmeter Mietfläche in Bukarest geplant. Garbe Industrial Real Estate verstärkt...

Geförderte Wohnungen rücken in Fokus von institutionellen Investoren

Geförderte Wohnungen rücken in Fokus von institutionellen Investoren

von Charles Steiner
26. Januar 2026

Kingstone Real Estate, HIH Invest, Catella IM und PTXRE: Stark steigende Preise und Mieten prägen Erwartungen am Wohnimmobilienmarkt bis 2029....

Neueste Beiträge

  • Immo-Markt 2026: Stabilisierung ja, aber noch kein neuer Aufschwung
  • Wohnimmobilienpreise stiegen unter Inflationsrate
  • Ortskernesterben: Raiffeisen Immobilien will Fokus auf Bestand
  • Buwog will weiter wachsen und setzt jetzt auch auf Bestandszukäufe
  • Corum sammelt um über ein Drittel mehr Geld ein
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen