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Blockchain: Made in Austria

von Admin media-c.at
3. Dezember 2021
in Gastkommentar, immobilien investment, immobilien investment 2021, immobilien investment 2021/05, Österreich, Zeitschriften & Magazine
Florian Huber - Foto:© fibree.org

Florian Huber - Foto:© fibree.org

Es ist nicht allzu lange her, da war es hierzulande noch ruhig am Horizont der Blockchain- und Immobilienlandschaft.

Es wurde jedoch bereits viel darüber diskutiert, berichtet und über die Grenzen hinweg beobachtet, was denn international so passiert und ob es sich hierbei nur um einen Hype handelt oder in der Branche doch neue Spielregeln zu erwarten sind.

Mit Sicherheit ist der Weg eines Querdenkers oder Visionärs nicht immer einfach, gerade dann, wenn es etwas Neuartiges und Komplexes ist, das oft nicht verstanden wird. „Schau’ ma einmal“ ist ein oft gehörtes Credo!

Wie auch letztes Jahr geht aus dem aktuellen globalen Blockchain- und Immobilienbericht von FIBREE hervor, dass vor allem die angloamerikanischen Länder weiterhin die Nase vorn haben. Dennoch müssen wir uns in Österreich nicht verstecken. Start-ups im Segment der Tokenisierung sind im Vormarsch sowie auch Software-Schmieden, die die Immobilienbranche mit Blockchain-Technologie versorgen werden.

Hürden überwinden
Wenn wir uns am Hype-Cycle von Gartner orientieren, ist gut zu erkennen, dass vor zwei Jahren die Erwartungen durchaus hoch waren, wenn nicht sogar überzogen. Insbesondere waren sie durch Themen rund um Kryptowährungen und ICOs (Initial Coin Offerings) vorangetrieben worden. Letztendlich bedeutete dies für viele Start-ups ein rasches Ende ihres Geschäftsmodells. Dennoch konnte dieses Jahr beobachtet werden, dass viele Jungunternehmer nun gestärkt wieder hervorkommen, wenn auch teilweise desillusioniert. Langsam, aber doch bewegen sie sich mit neu gewonnenen Erkenntnissen in lokalen und auch globalen Märkten vorwärts – wohl wissend, dass es weiterhin viele Hürden zu nehmen gilt, allen voran regulatorische und technische. Auch mangelt es im Markt an Aufklärung über den Einsatz und die dahinterstehenden Möglichkeiten sowie die Chancen der Technologie.

Doch die Zeichen stehen gut, und gerade Österreich bietet einen gesunden Nährboden für innovative Produkte im Umfeld der Blockchain-Technologie, insbesondere was die Tokenisierung von Immobilien betrifft. Und dies ist nicht nur hierzulande so, denn aus einer globalen Perspektive betrachtet sieht es in fast allen Ländern sehr ähnlich aus, allen voran im Segment von Investitionen und Finanzierung sowie der Entstehung von digitalen Marktplätzen.

Aktuell sind es weltweit rund 400 Produktanbieter, die Blockchain-Lösungen in allen Bereichen des Produktlebenszyklus einer Immobilie anbieten. Und es ist zu erwarten, dass dies erst der Anfang ist und wir in Zukunft in allen Segmenten mit einem erweiterten Angebot rechnen dürfen.

Also: „Packen wir’s lieber an“!

Tags: BlockchainDigitalisierungFIBREEFlorian Huber
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