Der neue UQA Real Estate Fonds soll in Core- und Core-Plus-Büroimmobilien in Österreich, Polen und Tschechien investieren. Das Zielvolumen beträgt 600 Millionen Euro.
Erst vor wenigen Wochen hatte Uniqa Real Estate angekündigt, seine bislang vorwiegend für die Uniqa Group genutzte Investment- und Managementplattform für externe Investoren zu öffnen. Nun macht das Unternehmen Nägel mit Köpfen: Mit dem UQA Real Estate Fonds legt Uniqa Real Estate einen geschlossenen Immobilienfonds für institutionelle Anleger und große Family Offices auf.
Das geplante Fondsvolumen beträgt 600 Millionen Euro. Davon sollen 300 Millionen Euro als Eigenkapital eingeworben werden. Die Finanzierungsquote kann bis zu 50 Prozent Loan-to-Value betragen, die Mindestzeichnungssumme liegt bei zehn Millionen Euro je Investor.
Investiert werden soll in Core- und Core-Plus-Büroimmobilien in zentralen urbanen Lagen. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Österreich, Polen und Tschechien. Im Fokus stehen laut Unternehmen liquide Märkte und marktgängige Transaktionsgrößen. Wertsteigerungspotenziale sollen insbesondere über aktives Asset Management und Mietwachstum erschlossen werden.
Der Fonds ist auf zehn Jahre mit Verlängerungsoptionen ausgelegt und als Luxemburger SCSp mit externem AIFM strukturiert. Er soll gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung ausgestaltet werden. Als Zielgruppe nennt Uniqa institutionelle Anleger und große Family Offices aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den nordischen Ländern sowie Zentral- und Osteuropa.
„Mit dem UQA Real Estate Fonds machen wir unsere langjährige Immobilienkompetenz erstmals in einem konkreten Produkt für externe Investoren zugänglich“, sagt Thomas Erdmann, Geschäftsführer der Uniqa Real Estate Management GmbH. Nach der Marktkorrektur der vergangenen Jahre sehe das Unternehmen bei hochwertigen Büroimmobilien in zentralen Lagen wieder Einstiegsmöglichkeiten.
Nach Angaben von Erdmann seien die Anfangsrenditen in den Zielmärkten gegenüber dem Preis-Höhepunkt um bis zu 250 Basispunkte gestiegen. Gleichzeitig komme in Wien, Warschau und Prag nur wenig neue Bürofläche auf den Markt. „Beide Faktoren begünstigen ein nachhaltiges Mietenwachstum“, so Erdmann.






