Marktanalyse zeigt deutliche Mietunterschiede zwischen Wien, Graz und Linz.
Die Entwicklung der Nettomieten in Österreichs Landeshauptstädten wird laut einer aktuellen Marktanalyse von Rustler Immobilien maßgeblich vom verfügbaren Wohnungsangebot beeinflusst. Eine Echtdatenanalyse des Bewertungs- und Research-Teams des Unternehmens zeigt, dass insbesondere ein hohes Angebot an Wohnungen preisdämpfend wirkt.
Demnach liegt die durchschnittliche Nettomiete in Graz derzeit bei rund 9,25 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche und damit deutlich unter dem Wiener Niveau. „Die durchschnittliche Miete über alle Wohnungsgrößen und Bezirke hinweg liegt in Graz derzeit bei rund 9,25 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche, und damit rund 4,30 Euro unter Wien“, sagt Alexander Scheuch, Geschäftsführer von Rustler Immobilien. Das weiterhin hohe Angebot an verfügbaren Wohnungen habe wesentlich zur moderaten Mietpreisentwicklung beigetragen.

Für Wien weist die Analyse im Jahr 2025 eine durchschnittliche Nettomiete von 13,58 Euro pro Quadratmeter aus. Dabei seien sowohl neue Erstbezugswohnungen als auch Bestandswohnungen der Kategorie A berücksichtigt worden. „Die Nettomiete in Wien belief sich im Jahr 2025 auf durchschnittlich 13,58 Euro, wobei wir neben neuen Erstbezugswohnungen auch Bestandswohnungen der Kategorie A, ein wesentlicher Faktor am Wiener Markt, mitberücksichtigt haben“, sagt Maximilian Kainz, Leiter des Bewertungs- und Research-Teams bei Rustler Immobilien.
Auch in Linz sei seit Jahren eine verstärkte Neubautätigkeit erkennbar, allerdings in einem ausgewogeneren Verhältnis als in Graz. Die durchschnittliche Nettomiete liege dort 2025 bei rund 11,54 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche und damit zwischen den Werten von Graz und Wien.
Aus Sicht der Analysten bestätigt die Untersuchung den Zusammenhang zwischen Wohnungsangebot und Preisentwicklung. „Ein ausreichendes Angebot hat somit eine preisdämpfende Wirkung und ist jedenfalls zielführender als einseitige politische Eingriffe in den Markt“, betonen Kainz und Scheuch in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die Analyse basiert laut Rustler Immobilien auf Echtdaten des unternehmenseigenen Bewertungs- und Research-Teams und untersucht die Mietentwicklung über sämtliche Wohnungsgrößen und Bezirke hinweg.






