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UBM kehrt in Gewinnzone zurück

von Onlineredaktion immobilien investment
27. März 2026
in CEE/SEE, Deutschland, Gewerbe, International, Österreich, Wohnen, Wohnprojekte
Der Vorstand der UBM Development AG. Foto: Philipp Horak

Der Vorstand der UBM Development AG. Foto: Philipp Horak

Gewinn von 3,9 Millionen Euro erzielt – Fokus auf leistbares Wohnen und stabile Finanzstruktur.

Die UBM Development AG hat im Geschäftsjahr 2025 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft und gleichzeitig zentrale operative Kennzahlen verbessert. Der Gewinn vor Steuern lag bei 3,9 Millionen Euro, während der Umsatz im Jahresvergleich um 31,1 Prozent gesteigert wurde. Maßgeblich für die Entwicklung war der gestiegene Wohnungsverkauf: Insgesamt wurden 452 Einheiten abgesetzt, was einer Zunahme um 12 Prozent gegenüber dem bereits starken Vorjahr entspricht. „Die Assetklasse Wohnen hat die Krise hinter sich gelassen. Haupttreiber sind ein rückläufiges Angebot, steigende Preise und eine ungebrochen hohe Nachfrage. Wer wartet, gewinnt nicht“, erklärte UBM-CEO Thomas G. Winkler.

Die UBM verfügt aktuell über eine Pipeline von rund 2.000 Wohnungen in Österreich, Deutschland und Tschechien. Im Rahmen eines Portfolio-Rebalancings sollen verstärkt Mittel in das Segment „Bezahlbares Wohnen“ verlagert werden. Das Unternehmen plant künftig eine Zwei-Produkt-Strategie mit den Segmenten „Bezahlbar“ und „Premium“. Während im Premiumbereich weiterhin auf Holz-Hybrid-Bauweise in urbanen Lagen gesetzt wird, soll im leistbaren Segment verstärkt auf Standardisierung, Vorfertigung und Modularisierung zurückgegriffen werden, um Baukosten zu senken.

Zum Jahresende verfügte die UBM über liquide Mittel in Höhe von 117,7 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung wurde um 3,4 Prozent auf 527,6 Millionen Euro reduziert. Die Eigenkapitalquote lag bei 32,1 Prozent und damit innerhalb der angestrebten Bandbreite. Im Zuge der finanziellen Stabilisierung wurde der Personalstand in den vergangenen Jahren deutlich reduziert und lag Ende 2025 bei 211 Mitarbeitenden. Eine Dividendenausschüttung ist für das Geschäftsjahr 2025 nicht vorgesehen.

Für das Jahr 2026 erwartet die UBM positive Effekte aus der Marktbereinigung, verweist jedoch gleichzeitig auf anhaltende makroökonomische Unsicherheiten. Der Nachfrageüberhang im Wohnsegment dürfte weiterhin die Verkaufsdynamik stützen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Freisetzung von Liquidität sowie der gezielten Umschichtung von Ressourcen in den Bereich leistbares Wohnen. Aufgrund der volatilen Marktentwicklung verzichtet das Unternehmen derzeit auf eine konkrete Ergebnisprognose.

Tags: UBM DevelopmentWien
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