Wie Geberit, Designtrends und Moderatorin Silvia Schneider das Private neu erzählen.
Der große Auftritt beginnt oft früher, als man denkt. Nicht auf dem roten Teppich, nicht vor der Kamera – sondern in einem Raum, der lange unterschätzt wurde: dem Badezimmer. Für Silvia Schneider ist es ein Ort der Sammlung, der Vorbereitung, manchmal auch der Ruhe. „Mein Bad ist das eigentliche Zentrum meiner Wohnung“, sagt sie. „Hier bereite ich mich auf Auftritte vor – und hier komme ich wieder bei mir an.“
Diese persönliche Perspektive steht im Zentrum der neuen Kampagne von Geberit, die zum Jahresbeginn 2026 vorgestellt wurde. Unter dem zurückhaltenden Leitmotiv „Einfach perfekt“ geht es weniger um Inszenierung als um Haltung: um das Zusammenspiel von Gestaltung, Technik und handwerklicher Umsetzung – und um Räume, die im Alltag tragen.
Schneider, die als neues Testimonial auftritt, spricht dabei nicht von Perfektion als Ideal, sondern als Ergebnis von Aufmerksamkeit. „Perfektion entsteht aus Leidenschaft und Liebe zum Detail. Es geht darum, Qualität aus Überzeugung zu liefern“, sagt sie. Ein Satz, der bewusst nicht laut ist – und gerade deshalb hängen bleibt.
Auch Guido Salentinig, Geschäftsführer von Geberit Österreich, betont diesen leisen Anspruch. „Perfektion zeigt sich für mich immer dann, wenn Design, Technik und Ausführung zu einem harmonischen Ganzen werden“, sagt er. Entscheidend sei dabei nicht nur das Produkt selbst, sondern auch jene, die es planen und einbauen. Ohne handwerkliche Kompetenz, so Salentinig, bleibe selbst das beste Konzept Theorie.
Parallel zur Kampagne bringt Geberit zahlreiche Neuerungen auf den Markt, die aktuelle Badtrends aufgreifen, ohne sie zu überzeichnen: bodenebene Walk-in-Duschen mit minimalistischer Linienführung, matte Oberflächen in Schwarz und Weiß, reduzierte Waschplatzlösungen und spülrandlose WC-Technik, die Wasser spart und die Reinigung erleichtert. Alles wirkt bewusst zurückgenommen – fast wie ein Gegenentwurf zur lauten Designgeste.
Vielleicht ist es genau das, was diese Geschichte trägt: das Bad nicht als Schauraum zu denken, sondern als persönlichen Ort. Als einen Raum, in dem der Tag beginnt – und manchmal auch endet. Oder, wie Silvia Schneider es formuliert: „Es ist der letzte Raum, den ich verlasse, und der erste, den ich betrete. Das macht ihn so wichtig.“






