• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Wohnen Finanzierung

Wohnbaupaket: Bauwirtschaft fordert raschere Umsetzung und zusätzliche Maßnahmen

von Charles Steiner
22. März 2024
in Finanzierung, Österreich, Wohnen, Wohnprojekte
Am Mittwoch wurde das Wohnpaket vom Nationalrat abgesegnet. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sagen Branchenvertreter, es brauche allerdings mehr Maßnahmen. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Am Mittwoch wurde das Wohnpaket vom Nationalrat abgesegnet. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sagen Branchenvertreter, es brauche allerdings mehr Maßnahmen. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Reaktionen auf die am Mittwoch erfolgten Beschlüsse zum Wohnbaupaket: Grundsätzliche Zustimmung durch österreichische Bauwirtschaft und ARGE Eigenheim, jedoch weitere Maßnahmen wie Lockerung der KIM-Verordnung sowie weitere steuerliche Anreize gefordert.

Das am Mittwoch zu Teilen beschlossene Wohnraum- und Bauoffensivpaket der österreichischen Bundesregierung wird zwar von der österreichischen Bauwirtschaft wie auch von ARGE Eigenheim als erster Schritt in die richtige Richtung gewertet, dennoch pocht man einerseits auf eine raschere Umsetzung sowie weitergehende Maßnahmen, um die aktuelle Krise im Wohnbausektor bestmöglich abfedern zu können. Die gemeinsame Initiative „Mehr Zuhaus’ in Österreich!“ fordert zusätzliche politische Schritte gegen die drohende Wohnungsnot und Arbeitsplatzverluste in der Bauwirtschaft. Angesichts der massiven Auftragseinbrüche im Wohnbau wird eine beschleunigte Umsetzung des Wohnbaupakets gefordert.

Vom Nationalrat abgesegnet wurde am Mittwoch jedenfalls eine Milliarde Euro zur Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus. Diese Fördermittel sollen den Ländern je nach Einwohnerstärke zugewiesen werden, wobei rund 780 Millionen Euro für Neubau und etwa 220 Millionen Euro für Sanierung bereitgestellt werden. Wien erhält dabei fast ein Viertel der Wohnbau-Milliarde, während Niederösterreich knapp ein Fünftel zugesprochen bekommt.

Die Wohnbaumilliarde werde zwar als wichtiger kurzfristiger Anschub betrachtet, jedoch sehen die Branchenvertreter sie nicht als Ersatz für eine echte Reform. Um langfristig ausreichend Wohnbau zu ermöglichen, müssen die Zuschüsse dauerhaft um 500 Millionen Euro jährlich erhöht und die Zweckbindung wieder eingeführt werden, heißt es vonseiten der Initative „Mehr Zuhaus‘ in Österreich“.

Ebenso unterstreicht die ARGE Eigenheim die Dringlichkeit dieser Maßnahmen. Bundesobmann Christian Struber: „Jetzt ist Schluss mit Jammern, jetzt muss rasch gehandelt werden.“ Er betont auch die Wichtigkeit einer optimalen Abstimmung der Fördergelder aus dem Wohnbaupaket mit anderen Finanzmitteln wie den 1,1 Milliarden Euro aus dem Finanzausgleich und den rund 2,6 Milliarden Euro aus dem Erneuerbaren-Wärme-Gesetz (EWG).

Auch die neuen Möglichkeiten der Bundesländer, günstigere Wohnbau-Kredite aufzunehmen, werden zwar als Schritt in die richtige Richtung begrüßt, jedoch wird eine dauerhafte Entschärfung der Kreditvergaberichtlinien gefordert. Die Initiative drängt auf eine Lockerung der KIM-Verordnung, um den privaten Wohnbau zu stützen und jungen Familien den Zugang zu Wohnbaufinanzierung zu erleichtern. Positiv wird auch die Abschaffung von Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühren positiv bewertet, zusätzlich bedarf es laut Bauwirtschaft aber auch steuerliche Anreize für Investitionen im Wohnbau, um mehr Neubau durch eine Modernisierung der Bauordnungen zu ermöglichen.

Struber appelliert überdies an eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, um die angespannte Situation am Wohnungsmarkt zu verbessern und die Bauwirtschaft anzukurbeln. „Es ist jetzt entscheidend, dass die Fördermittel effizient eingesetzt werden, um gezielt Schwerpunkte zu setzen und den Bedarf an Wohnraum effektiv zu decken“, so Struber weiter.

Tags: ARGE EigenheimBauwirtschaftMehr Zuhaus in ÖsterreichÖsterreichParlament
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Abu Dhabi bei Expo Real auf Investorensuche

Abu Dhabi bei Expo Real auf Investorensuche

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Das Emirat präsentiert auf der Expo Real in München ein Infrastrukturprogramm von mehr als 56 Milliarden US-Dollar. Gesucht werden internationale...

Mike Elsner dockt bei Uniqa Real Estate an

Mike Elsner dockt bei Uniqa Real Estate an

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Der Immobilienmanager übernimmt als Head of Sales Real Estate DACH den institutionellen Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit...

Uniqa Real Estate mobilisiert für neuen Büro-Fonds

Uniqa Real Estate mobilisiert für neuen Büro-Fonds

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Uniqa Real Estate wirbt derzeit Kapital für einen geschlossenen Büroimmobilienfonds mit einem Zielvolumen von 600 Millionen Euro ein. Geschäftsführer Thomas...

ÖBB funktioniert historische Inventarhalle zu Büros um

ÖBB funktioniert historische Inventarhalle zu Büros um

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Im Stadtentwicklungsgebiet Neues Landgut in Wien-Favoriten wird die historische Inventarhalle generalsaniert. Bis März 2028 entstehen rund 3.350 Quadratmeter Bürofläche. Dafür...

EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer

EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer

von Charles Steiner
7. Oktober 2026

Steigende langfristige Zinsen setzen Preise am Immobilienmarkt erneut unter Druck. EHL sieht auf der Expo Real eine stärkere Differenzierung zwischen...

Expo Real 2026: Mehr Besucher treffen auf härtere Realitäten

Expo Real 2026: Mehr Besucher treffen auf härtere Realitäten

von Charles Steiner
7. Oktober 2026

Die Expo Real verzeichnete 2026 einen leichten Zuwachs bei Ausstellern und Teilnehmern. Gleichzeitig dominierten hohe Bau- und Finanzierungskosten, regulatorische Hürden...

Neueste Beiträge

  • Abu Dhabi bei Expo Real auf Investorensuche
  • Mike Elsner dockt bei Uniqa Real Estate an
  • Uniqa Real Estate mobilisiert für neuen Büro-Fonds
  • ÖBB funktioniert historische Inventarhalle zu Büros um
  • EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen