• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Wohnen Finanzierung

WKO: „Baukonjunkturpaket kann nur ein Anfang sein.“

von Charles Steiner
6. März 2024
in Finanzierung, Österreich, Verbände, Wohnen, Wohnprojekte
Die Bauwirtschaft steckt in einer Krise. Foto: cjs/Archiv

Die Bauwirtschaft steckt in einer Krise. Foto: cjs/Archiv

Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder begrüßen zwar das Wohnraum- und Baukonjunkturpaket, es brauche aber mehr Maßnahmen – vor allem für gewerbliche Bauträger.

Das in der Vorwoche von der österreichischen Bundesregierung angekündigte Wohnraum- und Baukonjunkturpaket ist für den Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der WKO zwar ein wichtiger Schritt, dennoch bedürfe es weitergehende Maßnahmen, um die Bereitstellung von Wohnraum zu sichern. Bei einer Pressekonferenz Mittwochvormittag betonte Fachverbandsobmann Gerald Gollenz, dass man als Sozialpartner den drohenden Verlust der Bauwirtschaft, vor dem man seit langem gewarnt habe, damit abgemildert werden soll. Damit die Fachkräfte aber auch auf Baustellen der gewerblichen Wirtschaft weiter arbeitet, braucht es weitere Maßnahmen, vor allem der Länder sowie ein Einlenken der gemeinnützigen Bauvereinigungen: „Das Baukonjunkturpaket kann nur ein Anfang sein.“

Die gewerblichen Bauträger, die für zwei Drittel des Wohnbaus in Österreich verantwortlich sind, stehen aktuell mit dem Rücken zur Wand, so Gollenz, durch die nunmehr von Banken geforderten hohen Eigenkapitalquoten wäre es für diese auch wesentlich schwieriger, Finanzierungen für Wohnbauprojekte zu bekommen: „Die Gemeinnützigen Bauträger verfügen zwar über diese Rücklagen, die gewerblichen Bauträger haben diese nicht“, so Gollenz vor Journalisten. Zwar sieht man unter anderem die befristete erhöhte Absetzung für Abnutzung (AfA) von Wohngebäuden sowie die verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten von Sanierungsmaßnahmen sowie den Ökozuschlag und die Verlängerung des absehbaren Zeitraums in der Liebhabereiverordnung grundsätzlich positiv, „aufgrund der schwerwiegenden Krise braucht es jedoch noch mehr.“

Auf immobilien investment-Nachfrage, ob die Milliarde im Zuge des Wohnbau- und Baukonjunkturpakets ausreichend sei, nachdem laut Statistik im Jahr 2021 rund 22 Milliarden Euro in den Wohnbau investiert worden sind, sagte Gollenz: „Natürlich würden wir uns mehr wünschen, und auch, dass gewerbliche Bauträger darin berücksichtigt würden.“ Denn der Wohnbau im Allgemeinen steht für das kommende Jahr vor einem massiven Einbruch um 86 Prozent. Wurden im Vorjahr im gewerblichen Wohnbau österreichweit rund 30.000 Wohneinheiten neu errichtet, werden es ab dem kommenden Jahr knapp 4.200 Wohneinheiten sein.

Die Milliarde, die laut Bundesregierung 25.000 Wohnungen schaffen soll, würden aufgerechnet pro Jahr zwischen 7.000 und 8.000 Wohnungen mehr errichtet werden. Das werde die Nachfrage allerdings nicht in vollem Umfang abdecken können. Michael Pisecky, stellvertretender Fachverbandsobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder sagt, dass der gemeinnützige Wohnungsneubau alleine die Herausforderungen in den kommenden drei Jahren nicht lösen könne: „Durch Zugangsbeschränkungen und hohen Einkommensgrenzen werden viele Menschen, die auch günstigen Wohnraum brauchen, von gemeinnützigen Bauträgern von vornherein ausgeschlossen. Gewerblicher Wohnbau wird zusehends knapper. Ohne Einlenken der GBV gerät der österreichischen Immobilienmarkt massiv aus dem Gleichgewicht. Rund 8.000 gemeinnützig errichtete und sanierte Wohnungen pro Jahr werden die Angebotsverknappung in Relation zur Nachfrage nicht decken.“

Was die Umsetzung des Konjunkturpakets betrifft, sieht Johannes Wild, stellvertretender Fachverbandsobmann sowie Obmann der niederösterreichischen Fachgruppe Niederösterreich auch die Länder in der Pflicht. Eine Leerstandsabgabe, wie jüngst politisch formuliert, lehnt er ab, stattdessen müssen die Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass unter anderem Wohnungshortungen im sozialen und Altbaubereich ein Ende gesetzt wird. Ebenso fordert er eine dezidierte Zweckwidmung der Wohnbauförderung, diese könne nicht dafür aufgewendet werden können, „um etwa Kreisverkehre zu errichten oder Budgets zu sanieren.“

Tags: Fachverband der Immobilien- und VermögenstreuhänderWohnbau
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

D-Darks-Analyse: Sentiment-Index steigt, bleibt aber unter Erwartungen

D-Darks-Analyse: Sentiment-Index steigt, bleibt aber unter Erwartungen

von Charles Steiner
28. Oktober 2026

Der D-Darks Sentiment Index für den österreichischen Gewerbeimmobilienmarkt steigt im September auf 63,5 Punkte. Gegenüber August ist das ein Plus...

Fristen für Bauwerksbuch dürften nicht halten

Fristen für Bauwerksbuch dürften nicht halten

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Für Wiener Altbauten laufen die Fristen zur Erstellung des Bauwerksbuchs: Gebäude von vor 1919 müssen bis Ende 2027 erfasst sein,...

Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen

Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen

von Charles Steiner
27. Oktober 2026

Die österreichische Bauwirtschaft dürfte 2026 real das fünfte Jahr in Folge schrumpfen. Laut Branchenradar liegt das vor allem am schwachen...

EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee

EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Für ein geplantes Boutiquehotel auf einem rund 4.500 Quadratmeter großen Grundstück am Tegernsee liegt die Baugenehmigung vor. Die EPH Group...

1 Mogilska 43 Polen - Foto:© Warimpex

Warimpex meldet Refinanzierung für polnische Büroobjekte

von Charles Steiner
27. Oktober 2026

Die Immobiliengesellschaft hat vier Büroimmobilien in Łódź und Krakau mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro refinanziert. Die Finanzierung...

ÖGNI Symposium: Ban Ki-moon fordert Branche zum Handeln auf

ÖGNI Symposium: Ban Ki-moon fordert Branche zum Handeln auf

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Oktober 2026

Beim zweiten ÖGNI Symposium im Wiener Ronacher diskutierten rund 600 Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft über Nachhaltigkeit, Digitalisierung, KI und...

Neueste Beiträge

  • D-Darks-Analyse: Sentiment-Index steigt, bleibt aber unter Erwartungen
  • Fristen für Bauwerksbuch dürften nicht halten
  • Schwacher Wohnbau lässt Bauwirtschaft erneut schrumpfen
  • EPH erhält Baugenehmigung für Hotelprojekt am Tegernsee
  • Warimpex meldet Refinanzierung für polnische Büroobjekte
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen