• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Gewerbe

Signa-Pleite sprengt Österreich-Rekord

von Onlineredaktion immobilien investment
30. November 2023
in Gewerbe, International, Luxusimmobilien, Österreich, Recht & Steuern
Die Signa legte die größte Pleite der österreichischen Wirtschaftsgeschichte hin. Foto: cjs

Die Signa legte die größte Pleite der österreichischen Wirtschaftsgeschichte hin. Foto: cjs

Die Insolvenz ist mit Gesamtverbindlichkeiten in der Höhe von fünf Milliarden Euro die größte Pleite der österreichischen Wirtschaftsgeschichte – vor jener der Alpine. Zurück bleiben Baustellen, unklar ist das Schicksal der Tochterfirmen.

Für Rekorde war die Signa seit jeher bekannt – und der Kreis schließt sich auch mit der gestrigen Insolvenzanmeldung. Nachdem auch der US-Hedgefonds Elliott bezüglich einer Kapitalspritze in der Höhe von 500 Millionen Euro abgesprungen war, war der Gang zum Handelsgericht unausweichlich. Mit fünf Milliarden Euro legte die Signa gemessen nach Gesamtverbindlichkeiten die größte Pleite in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte hin, allein die heimischen Banken bleiben auf Krediten in der Höhe von 2,2 Milliarden Euro sitzen. Damit stellt die Signa-Pleite jene der Alpine Bau vor zehn Jahren weit in den Schatten. Von der Insolvenz betroffen sind laut den Kreditschützern AKV, KSV1870 und Creditreform 42 Dienstnehmer und 273 Gläubiger. Signa hatte ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beantragt und bietet eine 30-prozentige Quote.

Nun gilt es das komplexe Geflecht aus hunderten Einzelgeflechten in mehreren Ländern zu entwirren. Eine Herkulesaufgabe für die beiden bestellten Masseverwalter Christof Stapf und dessen Stellvertreter Michael Neuhauser. Am 19. Dezember findet die erste Gläubigerversammlung und Berichttagsatzung statt. Zwar wurde ein Liquidationswert von lediglich 314 Millionen Euro angesetzt, doch ob es bei den fünf Milliarden Euro Verbindlichkeiten bleiben wird, ist unklar. Denn laut einer Studie der Investmentbank JP Morgan würden sich die Schulden der zwei größten Töchtern Signa Prime und Signa Development – sie sind aktuell nicht insolvent – auf rund 13 Milliarden Euro belaufen, von denen 7,7 Milliarden Euro Kredite seien, die zur Hälfte variabel verzinst worden sind. Und auch die Signa Prime versucht derzeit, bei Investoren dringend benötigte liquide Mittel zu erbringen, wobei aber nach wie vor offen ist, ob das auch gelingen wird. Viele Darlehen seien jedenfalls mit Immobilien und Grundpfandrechte besichert. Ob sich die Werte im Fall von Notverkäufen auch erzielen lassen, ist allerdings fraglich.

Unklar ist auch, wie es mit den zahlreichen Baustellen in Österreich und Deutschland weitergehen wird. Prominentestes Projekt in Wien ist dabei das Lamarr-Warenhaus in der Mariahilferstraße, von dem bereits der Rohbau steht. Erst im Juni ist mit viel Pom die Dachgleiche gefeiert worden, damals erklärte Benko, er wolle das Lamarr behalten. Laut Habau seien die Bauarbeiten zu 99 Prozent abgeschlossen, wobei weitere Schritte derzeit evaluiert würden. Auch in Deutschland bleiben Baustellen übrig, die größte ist derzeit der Elbtower mit 245 Metern, bei dem aufgrund ausbleibender Zahlungen die Bauarbeiten gestoppt wurden, wie auch bei mehreren weiteren Hamburger Projekten. Ebenso in München, wo der dortige Oberbürgermeister Dieter Reiter aufgrund des Baustopps an der Alten Akademie sämtliche weitere Signa-Planungen auf Eis gelegt hat.

Ungemach droht Benko nun auch von den Gesellschaftern, die nun eine Klage gegen Benko wegen möglicher Insolvenzverschleppung in Erwägung ziehen, da sie sich nicht ausreichend über das tatsächliche Ausmaß der Krise informiert fühlen. Bei der Frage der persönlichen Haftung Benkos, der keine offizielle Funktion außer jener des „nicht operativen“ Beiratsvorsitzenden innehatte, werde nun durchleuchtet, welche Rolle er defacto tatsächlich ausgeübt hatte. Denn auf dem Briefpapier nannte er sich sehr wohl „Chairman and Founder“, zudem soll er laut Insidern jede wichtige Entscheidung selbst getroffen haben.

Tags: InsolvenzenSIGNA
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Wiener Landtag verschärft Airbnb-Regeln

Wiener Landtag verschärft Airbnb-Regeln

von Charles Steiner
20. Oktober 2026

Wien verschärft die Vorgaben für Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking.com. Geplant sind ein verpflichtendes Register ab 2027, strengere...

Bauwirtschaft in Niederösterreich weiter in Abwärtsspirale

Hypo NOE: Hohe Wohnzufriedenheit aber große Kostensorgen

von Onlineredaktion immobilien investment
20. Oktober 2026

Neun von zehn Befragten leben laut aktuellem Immobilienbarometer gerne in Niederösterreich. Gleichzeitig halten 88 Prozent die Baukosten für zu hoch,...

UBM kehrt in Gewinnzone zurück

UBM: 36 Prozent tauschten Anleihe

von Onlineredaktion immobilien investment
20. Oktober 2026

Investoren haben rund 18 Millionen Euro Nominale der UBM-Anleihe 2023–2027 in den neuen Green Bond 2026–2031 getauscht. Das neue Papier...

teamgnesda: Jeder dritte Office-Schreibtisch steht leer

teamgnesda: Jeder dritte Office-Schreibtisch steht leer

von Charles Steiner
20. Oktober 2026

Der Office Report 2026/27 zeigt eine durchschnittliche Arbeitsplatzbelegung von nur 62 Prozent. Home-Office hat sich mit durchschnittlich 2,4 Tagen pro...

Panda Parken auf der Überholspur: Vom Familienunternehmen zum Wachstumschampion

Panda Parken auf der Überholspur: Vom Familienunternehmen zum Wachstumschampion

von Kathrin Hoffmann
19. Oktober 2026

Vom kleinen Parkplatzanbieter zum international tätigen Unternehmen: Panda Parken aus Fischamend wurde vom Wirtschaftsmagazin trend zum wachstumsstärksten Unternehmen Österreichs in der Kategorie...

Was hat die EU je für uns getan?

Was hat die EU je für uns getan?

von Thilo Hoffmann
16. Oktober 2026

Gastkommentar von Dr. Thilo Hoffmann: Brüssel bevormundet uns, reguliert uns und mischt sich überall ein. Aber was haben diese Eurokraten eigentlich...

Neueste Beiträge

  • Wiener Landtag verschärft Airbnb-Regeln
  • Hypo NOE: Hohe Wohnzufriedenheit aber große Kostensorgen
  • UBM: 36 Prozent tauschten Anleihe
  • teamgnesda: Jeder dritte Office-Schreibtisch steht leer
  • Recharging Europe – Europas Zukunft neu beleben
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen