• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Gewerbe

ÖRAG erwartet Stabilisierung erst ab 2027

von Charles Steiner
10. September 2025
in Gewerbe, Logistik, Office, Österreich, Retail, Wohnen
Die Experten der ÖRAG und der Agenda Austria gehen frühestens Ende 2026 von einer Markterholung aus. Bis dahin bleibt es herausfordernd. Bild: Whirl Photo

Die Experten der ÖRAG und der Agenda Austria gehen frühestens Ende 2026 von einer Markterholung aus. Bis dahin bleibt es herausfordernd. Bild: Whirl Photo

ÖRAG-Management und Agenda Austria analysieren Zinsentwicklung, Marktbereinigung und Neubauproblematik.

Die österreichische Immobilienwirtschaft steht weiterhin vor großen Herausforderungen. In eiuer Pressekonferenz am Mittwoch rechnet das Management der ÖRAG Österreichische Realitäten-AG erst ab Ende 2026 mit einer nachhaltigen Stabilisierung des Marktes. „Der einstige Leitsatz ‚survive till 2025‘ hat erwartungsgemäß zeitlich nicht gehalten. Wir sehen ‚safe haven in 2027‘ nach wie vor als realistisch an“, so ÖRAG-Vorstand Stefan Brezovich vor Journalisten. Bis dahin bleibe der Markt von Konsolidierung, strengen Finanzierungsbedingungen und selektiven Käufern geprägt.

Die Folgen der abrupten Zinswende nach der Negativzinsphase seien nach wie vor spürbar, betonte Brezovich. „Daten und Fakten gepaart mit Resilienz und Lösungsorientierung sind nötig, um in turbulenten Zeiten klare und positive Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können.“ Ökonom Jan Kluge von der Agenda Austria erläuterte die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage. Fehlendes Wachstum, hohe Inflation, Fachkräftemangel und steigende Staatsschulden hätten die Lage verschärft. Auch wohnungspolitische Maßnahmen wie Mietpreisbremse und ungültige Wertsicherungsklauseln würden den Markt belasten.

Die ÖRAG-Experten sehen Liegenschaftsbewertungen derzeit als zentralen Indikator für die Marktlage. „Bis zu einer Erholung des Marktes, mit der wir erst gegen Ende 2026 rechnen, wird sich die Phase der Marktbereinigung weiter fortführen“, konstatiert ÖRAG-Vorstand Michael Buchmeier. Sinkende Bewertungen könnten Banken unter Druck setzen, weil sie Eigenkapitalquoten und Risikovorsorgen belasten. Für Eigentümer könne eine Neubewertung dramatische Folgen haben, wenn der Marktwert unter die Kredithöhe falle.

Der Einlagenzins liegt nach acht Senkungen nun bei 2 Prozent. Variable Finanzierungen seien dadurch günstiger, langfristige Konditionen jedoch unverändert, berichtete die ÖRAG. Das Investmentvolumen erreichte im ersten Halbjahr 2025 rund 1,6 Milliarden Euro, davon 1,04 Milliarden in Wien. „Die Anzahl der potenziellen Käufer ist in den letzten Jahren deutlich geschrumpft. Der Fokus liegt auf Cash-Flow-positiven Trophy-Assets, Top-Objekten sowie Schnäppchen“, erklärte Herbert Petz, Bereichsleiter Investment bei der ÖRAG. Besonders gefragt seien Objekte mit gesichertem Cashflow, auch wenn die Preise unter früherem Niveau lägen.

Der Wiener Büromarkt bleibt im internationalen Vergleich stabil. „Neue Arbeitskonzepte sind keine Ausnahme mehr, sondern werden zur Regel“, sagte ÖRAG-Geschäftsführerin Elisa Stadlinger. Unternehmen investierten gezielt in attraktive Arbeitsplätze, um im Wettbewerb um Fachkräfte zu punkten. Im Einzelhandel gewinnt die „Customer Experience“ an Bedeutung. „Im aktuellen Marktumfeld ist es besonders wichtig, im Retail eine Beziehung zu den Kunden aufzubauen“, betonte Stadlinger. Entertainment, Gastronomie und interaktive Konzepte sollen Frequenz und Aufenthaltsqualität steigern. Logistikflächen verzeichnen dagegen eine steigende Leerstandsquote. Nach dem Bauboom während der Pandemie gebe es nun mehr Angebot bei rückläufiger Nachfrage. Besonders gefragt seien zentrale Lagen und Brownfield-Entwicklungen.

Der Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt: Im ersten Halbjahr 2025 wurden rund 10.000 Wohnungen fertiggestellt, deutlich weniger als in den Jahren zuvor. „Ohne ausreichenden Neubau droht eine weitere Verknappung des Wohnraums, die zu noch höheren Mietpreisen führen könnte“, warnte Aleksandra Mitrovic, Bereichsleiterin Wohnen Miete. Als aktuelles Projekt führt Mitrovic die Wohnanlage „DC Flats“ in der Donau-City mit 302 Einheiten an. Seit dem Vermarktungsstart im Juli wurden bereits 151 Wohnungen vermietet.

Am Eigentumsmarkt bleiben Bonität und Eigenkapital wichtige Faktoren. Besonders gefragt sind kompakte Drei-Zimmer-Wohnungen. Nachhaltige Technologien wie Wärmepumpen oder Photovoltaik gelten als Standard. Im exklusiven Segment bleibt die Nachfrage stabil. „Der Verkauf von Liegenschaften mit lebenslangem Wohnrecht etabliert sich zunehmend auch im Premiumsegment“, erklärte Karin Bosch, Leiterin des Bereichs Wohnen Exklusiv.

Tags: ÖRAGWien
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Heinz Resmann erhält Prokura bei EHL Gewerbeimmobilien

Heinz Resmann erhält Prokura bei EHL Gewerbeimmobilien

von Onlineredaktion immobilien investment
5. Februar 2026

EHL Immobilien Gruppe stärkt Führungsebene im Bereich Büroimmobilien. Die EHL Immobilien Gruppe hat Heinz Resmann (31) Prokura für die EHL...

Hotelmarkt: Liquidität bleibt hoch, Investoren agieren selektiver

Hotelmarkt: Liquidität bleibt hoch, Investoren agieren selektiver

von Charles Steiner
4. Februar 2026

mrp hotels quarterly zeigt stabile Marktverfassung bei steigenden Anforderungen an Betreiber, Finanzierung und Struktur. Für das heurige Jahr wird für...

Herbert Petz wechselt zu Optin Immobilien

Herbert Petz wechselt zu Optin Immobilien

von Onlineredaktion immobilien investment
3. Februar 2026

Investment-Experte wird Partner und baut Capital-Markets-Geschäft mit internationalem Fokus aus. Die Optin Immobilien GmbH erweitert ihre Geschäftstätigkeit im Bereich Investment...

Verkaufsstart für Mixed-Use-Projekt „N°1“ in Schwechat

Verkaufsstart für Mixed-Use-Projekt „N°1“ in Schwechat

von Onlineredaktion immobilien investment
3. Februar 2026

100 Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen geplant – Fokus auf Finanzierung, Nutzungsmix und Energieeffizienz. ÖRAG und Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland vermitteln. Am Hauptplatz...

OeNB sieht wachsendes Risiko bei Gewerbeimmobilien

OeNB: Nachfrage nach Wohnfinanzierungen zieht an

von Onlineredaktion immobilien investment
3. Februar 2026

OeNB-Umfrage zeigt steigende Nachfrage nach Immobilienkrediten – Zinssenkungen beleben Finanzierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen in Österreich...

Keine Sanierung: Signa Holding ist jetzt im Konkurs

Signa-Knaller: Schiedsgericht spricht arabischem Staatsfonds 700 Millionen Euro zu

von Charles Steiner
3. Februar 2026

ICC-Schiedsspruch im Streit zwischen Mubadala und René Benko verschärft rechtliche Lage rund um die Signa-Insolvenzen. Das juristische Nachbeben der Signa-Insolvenzen...

Neueste Beiträge

  • Heinz Resmann erhält Prokura bei EHL Gewerbeimmobilien
  • Hotelmarkt: Liquidität bleibt hoch, Investoren agieren selektiver
  • Herbert Petz wechselt zu Optin Immobilien
  • Verkaufsstart für Mixed-Use-Projekt „N°1“ in Schwechat
  • OeNB: Nachfrage nach Wohnfinanzierungen zieht an
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen