• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Trends & Design Architektur

Breite Kritik an Eigenheimbonus

von Onlineredaktion immobilien investment
22. Februar 2024
in Architektur, Österreich, Wohnen
Der Eigenheimbonus für Einfamilienhäuser ist im Zuge der Bodenversiegelung das falsche Signal, so die Bundeskammer der Ziviltechniker. Foto: pixabay.com

Der Eigenheimbonus für Einfamilienhäuser ist im Zuge der Bodenversiegelung das falsche Signal, so die Bundeskammer der Ziviltechniker. Foto: pixabay.com

Bundeskammer der Ziviltechniker, Verband der Ziviltechniker/IG Lebenszyklus Bau: Förderung des Einfamilienhauses zu kurz gedacht.

Der jüngste Vorstoß von Wirtschaftskammer-Präsident und Bau-Gewerkschafter Josef Muchitsch, Einfamilienhäuser mit einem Eigenheimbonus zu fördern, um die Bauwirtschaft anzukurbeln, löste breite Kritik sowohl bei der Bundeskammer der Ziviltechniker, dem Verband der Ziviltechniker und IG Lebenszyklus Bau aus. Einerseits deswegen, weil man damit dem Bodenfraß in Österreich weiter Vorschub leisten würde, andererseits, weil man ein Steigern der Sanierungsrate und Nachnutzungskonzepte als erheblich sinnvoller betrachten würde.

„Planer sind ein wichtiger Teil der Bauwirtschaft. Architekten und Zivilingenieure sehen aber eine Förderung des Einfamilienhauses als zu kurz gedacht. Wir müssen Verantwortung für die Zukunft tragen und daher Nachhaltigkeit in den Fokus der Bauwirtschaft stellen“, so Architekt Daniel Fügenschuh, Präsident der Bundeskammer der Ziviltechniker in einer Aussendung Donnerstagvormittag. Im Zuge der Bodenversiegelung sei der Eigenheimbonus ohnehin das falsche Signal.

Laut EU-Vorgaben soll bis 2050 ein Netto-Null-Bodenverbrauch erreicht werden. In Österreich werden täglich gigantische 11,3 Hektar Boden beansprucht, so die Zahlen des Umweltbundesamtes. „Einfamilienhäuser, die vorrangig in der Peripherie auf die grüne Wiese gestellt werden und die Ortskerne zu Geisterstädten durch Zersiedelung mutieren lassen, sind da leider kontraproduktiv“, so Fügenschuh, der zudem darauf hinweist, dass die Infrastrukturkosten, die durch die Zersiedelung entstehen, volkswirtschaftlich gesehen nicht mehr leistbar seien, so Fügenschuh weiter. Dieses Geld fehle dann bei wichtigen Projekten wie Bildungsbauten, Kinderbetreuung oder sozialem Wohnbau.

Dominik Philipp von IG Lebenszyklus Bau betont die Bedeutung von staatlichen Vorgaben und Anreizen für eine Verhaltensänderung der Akteure: „Das Einfamilienhaus ist ein stark emotional besetztes Thema. Die Frage nach der Wohnform wird man daher weniger mit einer Gebäudeform beantworten können. Die Antwort liegt vielmehr in der richtigen Programmierung und Reaktivierung unserer Ortskerne“.

Anstelle dessen fordern die Verbände eine Förderung für die Sanierung bestehender Objekte, ebenso für den Ankauf und die Sanierung bestehender Objekte auszuschütten. Dies würde zu einer höheren Sanierungsquote, einer Nachverdichtung und dem Erhalt der bestehenden Infrastruktur führen. Zudem könnten damit Schadstoffe fachgerecht entsorgt werden, was besonders im Hinblick auf die Gesundheit wichtig ist.

Thomas Hoppe, Präsident des VZI: „Die Umplanung von Einfamilienhäusern auf Zwei- oder Mehrfamilienhäuser ist nicht nur eine Chance der Weiternutzung und der Vermeidung von Bodenversiegelung, sondern ermöglicht auch ein Wohnen der Generationen und eine Wiederbelebung des halburbanen Raums. Es ist eine in mehrerer Hinsicht lohnende Planungsaufgabe für die Zukunft.“

Insgesamt plädieren die Verbände für einen zukunftsweisenden Umgang mit dem Gebäudebestand: Wichtig ist aus meiner Sicht, uns davon zu lösen, dass das Einfamilienhaus die einzige Möglichkeit zur Erfüllung unserer emotionalen (Wohn)Bedürfnisse wie Geborgenheit, Zugehörigkeit, Freiraum, Grün etc. ist. Vielmehr müssen wir alternative Wohn-Lösungen in den Vordergrund stellen und fördern, die diese Bedürfnisse in umweltverträglicher Form befriedigen,“ so Wolfgang Kradischnig, IG Lebenszyklus Bau und VZI.

Tags: Bundeskammer der ZiviltechnikerÖsterreichPolitik
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Katrin Gaál tritt als Wiener Wohnbaustadträtin ab

Katrin Gaál tritt als Wiener Wohnbaustadträtin ab

von Onlineredaktion immobilien investment
16. Februar 2026

Personalrochade in der Stadt Wien: SPÖ nominiert Elke Hanel-Torsch als Nachfolgerin – Barbara Novak soll neue Vizebürgermeisterin werden. In der...

Doppel-Spatenstich in St. Pöltner Quartier Mitte

Doppel-Spatenstich in St. Pöltner Quartier Mitte

von Onlineredaktion immobilien investment
16. Februar 2026

NID startet Bau von zwei Wohnhäusern mit zusammen mehr als 80 Wohneinheiten – Fertigstellung bis Ende 2027 vorgesehen. Mit einem...

Vermietungsstart für 314 Wohnungen im DC2

Vermietungsstart für 314 Wohnungen im DC2

von Onlineredaktion immobilien investment
16. Februar 2026

Mixed-Use-Turm mit Photovoltaikfassade und Wohnbereich ab 100 Metern Höhe soll ab Ende 2026 bezugsfertig sein. Mit dem Vermietungsstart von 314...

Baubeginn für Quartier „Kurbadstraße“ in Wien-Oberlaa

Baubeginn für Quartier „Kurbadstraße“ in Wien-Oberlaa

von Onlineredaktion immobilien investment
12. Februar 2026

Rund 600 Wohnungen bis 2028 geplant – Schwerpunkt auf gefördertem Wohnbau und nachhaltiger Energieversorgung. In Wien-Favoriten beginnt der Bau des...

VÖPE wächst um weitere Mitglieder

VÖPE begrüßt geplante Beschleunigung der UVP-Verfahren

von Charles Steiner
12. Februar 2026

Projektentwickler fordern schlankere Genehmigungsprozesse – Regierung plant „One-Stop-Shop“. Die VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler unterstützt die von der Bundesregierung angekündigte...

Rustler: Steigende Nachfrage nach größeren Mietwohnungen

Rustler: Steigende Nachfrage nach größeren Mietwohnungen

von Onlineredaktion immobilien investment
12. Februar 2026

Echtdatenanalyse zeigt höhere Dynamik vor allem bei 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Am Wiener Mietwohnungsmarkt hat sich 2025 die hohe Dynamik des...

Neueste Beiträge

  • Katrin Gaál tritt als Wiener Wohnbaustadträtin ab
  • Doppel-Spatenstich in St. Pöltner Quartier Mitte
  • Vermietungsstart für 314 Wohnungen im DC2
  • Baubeginn für Quartier „Kurbadstraße“ in Wien-Oberlaa
  • VÖPE begrüßt geplante Beschleunigung der UVP-Verfahren
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen