• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home International Deutschland

Keine Jahresendrallye in Deutschland

von Charles Steiner
15. Januar 2024
in Deutschland, Gewerbe, International
Der deutsche Investmentmarkt hat im Vorjahr eher schlecht performt. Foto: DALL.E

Der deutsche Investmentmarkt hat im Vorjahr eher schlecht performt. Foto: DALL.E

CBRE: Im vierten Quartal sind 7,5 Milliarden Euro investiert worden, für das Gesamtjahr waren es gerade einmal 28,6 Milliarden. Damit liegt man deutlich hinter den Werten des Vorjahres.

Die Hoffnung, dass der deutsche Immobilieninvestmentmarkt im vierten Quartal eine Jahresendrallye hinlegt, hat sich nicht bestätigt. Wie aus einer aktuellen Analyse von CBRE hervorgeht, sind für das Gesamtjahr gerade einmal 28,6 Milliarden Euro investiert worden, was einem Einbruch gegenüber 2022 von 57 Prozent entspricht. Auch wenn das vierte Quartal mit 7,5 Milliarden Euro eines der besseren im Jahresverlauf war, könne von einer verstärkten Aktivität wie in früheren Jahren keine Rede sein. Auffällig sei auch gewesen, dass gerade einmal 39 Prozent des Gesamtvolumens auf die Big Seven-Standorte entfielen. Immerhin waren die stärksten Käufer offene Immobilien- und Spezialfonds, die mit 4,2 Milliarden Euro stärker investiert haben als deinvestiert.

Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland sagt, dass der Preisfindungsprozess am deutschen Investmentmarkt weiter anhalte, obwohl sich Käufer- und Verkäuferseite zunehmend annähern würden: „Vor allem im Bürosegment finden derzeit fast so gut wie keine Großtransaktionen unter Beteiligung institutioneller Investoren statt.“ Auch Große Tickets, also jenseits der 100 Millionen Euro-Marke, waren im Vorjahr eher selten: Dort waren gerade einmal 45 Transaktionen gemessen worden, acht davon waren Büroimmobilien, was nur ein Drittel der Benchmark aus 2022 darstellt. Die durchschnittliche Transaktionsgröße hat demnach um ein Drittel abgenommen und kam bei einem Wert von 26 Millionen Euro pro Objekt zu liegen.

Am stärksten habe den Markt die gestiegenen Finanzierungskosten im Verhältnis zu den Renditen getroffen, weniger die milde Rezession, in der sich Deutschland befindet, so Jan Linsin, Head of Research bei CBRE. Die Spitzenrenditen sind im Vorjahr jedenfalls einmal mehr gestiegen. Lag der Anstieg für erstklassige Büroimmobilien in den Top-Standorten im Vergleich zum Vorquartal bei 0,4 Prozentpunkten auf nunmehr 5,0 Prozent im Durchschnitt der Top-7, so waren es für Geschäftshäuser in den 1A-Lagen der Städte 0,3 Prozentpunkte und damit auf durchschnittliche 4,8 Prozent. Auch für moderne Logistikimmobilien lag der Anstieg bei 0,3 Prozentpunkten. Damit lag die Spitzenrendite zum Jahresende 2023 in dieser stark nachgefragten Assetklasse bei 4,3 Prozent.

Zumindest für das heurige Investmentjahr rechnet CBRE mit einer deutlich gestiegenen Dynamik, einerseits aufgrund von größeren Transaktionen, die auf das heurige Jahr verschoben wurden und andererseits aufgrund einer deutlich höheren Anzahl an Firesales, die vor allem opportunistische Anleger auf den Plan rufen werden. Fabian Klein: „Zusätzliches Angebot erwarten wir zudem von Seiten institutioneller Bestandshalter, die sich auch im Hinblick auf die Einhaltung der selbstgesteckten ESG-Kriterien von Teilen ihrer Immobilienportfolios trennen werden.“

Dennoch, so Jan Linsin: „Zwar ist die Inflation – trotz der im Dezember wieder etwas höheren Rate – auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung, verbunden mit einem Erreichen des Inflationsziels der Notenbank, ist es noch zu früh: „Der geldpolitische Straffungskurs der EZB entfaltet mehr und mehr seine Wirkung, sodass der Zinserhöhungszyklus einen Hochpunkt erreicht haben könnte undmehr Planungssicherheit bei Investitionsentscheidungen ermöglicht. Im Gegenzug zu vielen anderen Marktteilnehmern warnen wir jedoch davor, von einer baldigen Senkung der Leitzinsen auszugehen, denn von der EZB sind weiterhin anhaltend vorsichtige Töne zu hören – sie scheint von der Hartnäckigkeit der Inflation überzeugt.“

Tags: CBREinvestment
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Mehr Zwangsversteigerungen, aber geringere Erlöse

Starker Anstieg bei Immo-Zwangsversteigerungen

von Onlineredaktion immobilien investment
25. Februar 2026

Smart Facts Data Services: Wohn- und Gewerbliche Objekte treiben Marktentwicklung – Schätzwertvolumen steigt deutlich. Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien...

Gewerbliche Immo-Finanzierung: Branche warnt vor Eigenkapitalklemme

Gewerbliche Immo-Finanzierung: Branche warnt vor Eigenkapitalklemme

von Charles Steiner
25. Februar 2026

"Alle schwarzen Schwäne sind auf dem Teich": Experten sehen Refinanzierungslücke, regulatorischen Gegenwind und strukturelle Risiken als zentrale Herausforderungen. Das Umfeld...

OeNB: Wohnmärkte kühlen ab

Family Offices: Immobilien bleiben Kernanlage, Wohnen im Fokus

von Charles Steiner
25. Februar 2026

Hohe Immobilienquote, Deutschland im Zentrum der Allokation und steigende Nachfrage nach direkten Beteiligungen. Family Offices halten trotz geopolitischer Spannungen, regulatorischer...

QBC3 geht an ATL Immoinvest

Union Investment Österreich vermeldet zweitbestes Jahresergebnis

von Onlineredaktion immobilien investment
25. Februar 2026

Verwaltetes Vermögen erreicht 7,4 Milliarden Euro – Nettoabsatz steigt deutlich – Nachhaltige Fonds gewinnen weiter an Bedeutung. Trotz geopolitischer Spannungen...

Private-Debt-Markt sieht positives Momentum

Private-Debt-Markt sieht positives Momentum

von Charles Steiner
24. Februar 2026

Erster BF.Private Debt Market Compass signalisiert steigenden Optimismus und stabile Kreditqualität. Mit dem erstmals veröffentlichten BF.Private Debt Market Compass legt...

Zwei Jahre nach Management-Buy-out: LZH Group erweitert Geschäftsmodell

Zwei Jahre nach Management-Buy-out: LZH Group erweitert Geschäftsmodell

von Onlineredaktion immobilien investment
23. Februar 2026

Projektentwickler setzt auf breitere Wertschöpfung, neue Geschäftsfelder und Expansion nach Deutschland. Zwei Jahre nach dem Management-Buy-out positioniert sich die LZH...

Neueste Beiträge

  • Starker Anstieg bei Immo-Zwangsversteigerungen
  • Gewerbliche Immo-Finanzierung: Branche warnt vor Eigenkapitalklemme
  • Immy 2026: Das sind die Gewinner
  • Family Offices: Immobilien bleiben Kernanlage, Wohnen im Fokus
  • Union Investment Österreich vermeldet zweitbestes Jahresergebnis
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen