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Keine Eigenverwaltung mehr für Signa Holding

von Charles Steiner
25. Januar 2024
in Gewerbe, International, Österreich
Die Eigenverwaltung für die Signa Holding ist passé., während heute die Wien-Zentrale im Palais Harrach leergeräumt wurde. Foto: cjs

Die Eigenverwaltung für die Signa Holding ist passé., während heute die Wien-Zentrale im Palais Harrach leergeräumt wurde. Foto: cjs

Medienberichte: Sanierungsverwalter Christoph Stapf brachte heute Antrag auf Wechsel in Sanierung ohne Eigenverwaltung im Wiener Handelsgericht ein.

Der Signa Holding gibt ihre Eigenverwaltung ab. Wie das Nachrichtenmagazin Profil am Donnerstag berichtet, hat Sanierungsverwalter Christoph Stapf einen Antrag auf einen Wechsel in eine Sanierung ohne Eigenverwaltung eingebracht. Diese Meldung ist durch die Kanzlei des nunmehrigen Masseverwalters gegenüber immobilien investment bestätigt worden. Damit übernimmt Stapf auch die Geschäftsführung des seit 29. November des Vorjahres mit rund fünf Milliarden Euro insolventen Dachgesellschaft. Laut Profil soll das bisherige Management aber weiterhin an der Abwicklung mitwirken.

Begründet wurde der Schritt einerseits damit, dass sich die Signa Holding mehr Zeit verschaffen könne, da mit dem Entzug der Eigenverwaltung die zeitliche Begrenzung für die Vorlage des Sanierungsplans damit wegfalle. Ende April werde eine Sanierungsplantagsatzung samt Gläubigerquote anberaumt. Ursprünglich hätte das am 12. Februar stattfinden sollen. Damit könne man die Sanierungstagsatzungen für Signa Prime Selection und Signa Development am 18. März abwarten, an denen die Signa Holding maßgeblich beteiligt ist. Aus der Kanzlei des Sanierungsverwalters heißt es gegenüber immobilien investment, dass „nachvollziehbare Informationen aus diesen Verfahren zwingend erforderlich sind, um die Erfüllbarkeit und Angemessenheit des Sanierungsplans der Signa Holding GmbH ordnungsgemäß prüfen zu können.“

Ebenso gab der Sanierungsverwalter Einblick in den Plan für die Sanierungstagsatzung Ende April. Dieser sieht zunächst eine operative Redimensionierung vor, die bereits weitestgehend abgeschlossen sei. Ebenso umfasst dies eine geordnete Verwertung nicht mehr betriebsnotwendiger Assets, die ebenfalls bereits teilweise abgeschlossen sei. Überdies sei man „darum bemüht, die Beteiligungstruktur zu stabilisieren“, wobei man einen „wertstabilisierenden Sanierungsplan bei Signa Prime und Development unterstützen werde“.

Laut dem Kreditschützer Creditreform ist der Antrag bereits vom Handelsgericht Wien genehmigt worden, die Tagsatzung wurde daher auf den 29. April verlegt worden, die Schlussrechnungstagsatzung findet am 12. Februar statt.

Indessen hatte Signa-Mitgesellschafter Hans-Peter Haselsteiner in der ZIB2 am Mittwoch Stellung zur Signa-Pleite bezogen und erklärt, dass Benko, der seit geraumer Zeit keine offizielle Funktion bei Signa bekleidet hat, sehr wohl die Zügel in der Hand hielt und „sehr wohl in das Management eingegriffen habe“. Er selbst erklärte, in die Tochterfirmen einen Betrag von maximal 25 Millionen Euro in die marode Signa Development zuschießen zu wollen, sofern die Organe, die Gläubigerversammlung, auf dieses Angebot zurückkomme. Am Freitag wurde bekannt, dass Haselsteiner einen solchen Massekredit bereitgestellt habe.

Haselsteiner in einer Stellungnahme: „Ich sehe mich in der Verantwortung als wesentlicher Aktionär, den Schaden für das Unternehmen und die Gläubiger zu minimieren. Der Massekredit soll eine geordnete Restrukturierung durch die Sanierungsverwalterin und das Management ermöglichen, um mehr Zeit für bessere Verkaufsabschlüsse und somit für eine höhere Rückzahlungsquote der Gläubiger zu gewinnen.“

Ebenso wurde durch einen Artikel der US-amerikanischen Financial Times bekannt, dass von der Signa rund 300 Millionen Euro an Unternehmen im direkten Umfeld von René Benko geflossen seien. Das stellt die Sanierungsverwalterin der Signa Development, Andrea Fruhstorfer von der Kanzlei in Abrede. Der Vorwurf, es seien kurz vor Insolvenzeröffnung Zahlungen von der Signa Development an René Benko bzw. ihm zuzurechende Rechtsträger erfolgt, sei unrichtig, gleichwohl es aber Forderungen gegen nahestehende Gesellschaften der Signa Gruppe gibt. Die 300 Millionen Euro seien „für Immobilienprojekte der Signa verwendet worden.“

Tags: InsolvenzenSigna Holding
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