• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Wohnen Finanzierung

Deutlich schlechtere Stimmung unter Immo-Finanzierern

von Charles Steiner
6. Juli 2026
in Finanzierung, Gewerbe, International, News, Wohnen
Die Stimmung unter den Immo-Finanzierungen ist im zweiten Quartal deutlich eingebrochen, so das Stimmungsbarometer von BF.direkt. Im Bild: Francesco Fedele und Steffen Sebastian. Bild: BF.Direkt.

Die Stimmung unter den Immo-Finanzierungen ist im zweiten Quartal deutlich eingebrochen, so das Stimmungsbarometer von BF.direkt. Im Bild: Francesco Fedele und Steffen Sebastian. Bild: BF.Direkt.

BF.Quartalsbarometer: Finanzierungsbereitschaft sinkt deutlich – Banken werden bei Neugeschäft zurückhaltender.

Die Stimmung unter gewerblichen Immobilienfinanzierern in Deutschland hat sich im zweiten Quartal 2026 deutlich eingetrübt. Das geht aus dem aktuellen BF.Quartalsbarometer hervor, das die BF.direkt AG gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt. Der Barometerwert sank von minus 9,74 auf minus 25,97 Punkte und signalisiert damit eine deutlich geringere Finanzierungsbereitschaft.

Laut den Ergebnissen der Befragung zwischen 8. und 16. Juni berichten 46,15 Prozent der Befragten von schlechteren Finanzierungsbedingungen als im Vorquartal. Drei Monate zuvor lag dieser Anteil noch bei 27,27 Prozent. Auch beim Neugeschäft verschlechterte sich die Einschätzung. Während im ersten Quartal kein Teilnehmer von einem Rückgang berichtete, gaben nun 23,08 Prozent an, dass das Neugeschäft abgenommen habe. Zudem verschiebe sich das Kreditgeschäft hin zu kleineren Finanzierungen. Gleichzeitig gehen Finanzierungen im Volumen zwischen 50 Millionen Euro und 100 Millionen Euro sowie über 100 Millionen Euro zurück.

„Die Ergebnisse sind vor allem mit dem Irankrieg und seinen Folgen zu erklären. Der Energiepreisschock wirkt inflationserhöhend, was wiederum die Angst vor steigenden Zinsen nach sich zieht. Dies trifft auf eine Branche, die sich seit dem starken Zinsanstieg 2022 ohnehin in einer fragilen Situation befindet“, sagte Steffen Sebastian, wissenschaftlicher Berater des BF.Quartalsbarometers.

Die Finanzierungsbereitschaft von Immo-Finanzierern ist deutlich gesunken. Grafik: Handelsblatt Research/BF.direkt

Auch bei Kreditentscheidungen zeigt sich eine veränderte Risikoeinschätzung. Nach Angaben der Studie werden Finanzierungsentscheidungen häufiger von den Risikoabteilungen geprägt als noch im Vorquartal. Francesco Fedele, CEO der BF.direkt AG, führt die Entwicklung ebenfalls auf die geopolitische Lage zurück: „Die letzte Quartalsbarometerbefragung lief ganz zu Beginn des Irankonfliktes. Viele Finanzierer reagierten zunächst gelassen. Diese Gelassenheit ist aber im Verlauf des zweiten Quartals verschwunden und hat zum Einbruch der Stimmung und damit des Barometers geführt.“

Parallel dazu berichten die Befragten von einem geringeren Wettbewerb um Finanzierungen. 26,92 Prozent sehen einen Rückgang des Wettbewerbs zwischen den Instituten. Im ersten Quartal lag dieser Anteil noch bei 5,88 Prozent. Zudem nahm nach Einschätzung der Teilnehmer die Quote notleidender Kredite zu. 30,77 Prozent beobachteten einen Anstieg der Non-Performing Loans (NPL), nach 18,18 Prozent im Vorquartal.

„Zu den weiteren zentralen Ergebnissen der Befragung zählt, dass der Wettbewerb zwischen den Instituten um gute Finanzierungen eher abnimmt“, sagte Sven Jung vom Handelsblatt Research Institute. Die steigende NPL-Quote passe ebenfalls zur insgesamt schwächeren Entwicklung im zweiten Quartal.

Nach Einschätzung von BF.direkt führt die zurückhaltendere Kreditvergabe der Banken dazu, dass alternative Finanzierer an Bedeutung gewinnen. „Wir sehen aktuell, dass viele Banken ihr Neugeschäft deutlich selektiver steuern und parallel verstärkt mit Problemkrediten im Bestand beschäftigt sind“, sagte Fabio Carrozza, Chief Sales Officer der BF.direkt AG. Dadurch entstünden Chancen für Debt-Fonds, Finanzierungen von Projekten zu übernehmen, die wirtschaftlich tragfähig seien, aber nicht mehr in die Kreditrichtlinien aller Banken passten.

Wenig verändert haben sich laut BF.Quartalsbarometer hingegen die Beleihungsausläufe und Margen. Die durchschnittlichen Loan-to-Values im Bestand lagen über alle Nutzungsarten hinweg bei 64,2 Prozent, die Loan-to-Cost-Werte bei Projektentwicklungen bei durchschnittlich 66,3 Prozent.

Tags: bf.direktHandelsblattReal Estate Debt
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer

EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer

von Charles Steiner
7. Oktober 2026

Steigende langfristige Zinsen setzen Preise am Immobilienmarkt erneut unter Druck. EHL sieht auf der Expo Real eine stärkere Differenzierung zwischen...

Expo Real 2026: Mehr Besucher treffen auf härtere Realitäten

Expo Real 2026: Mehr Besucher treffen auf härtere Realitäten

von Charles Steiner
7. Oktober 2026

Die Expo Real verzeichnete 2026 einen leichten Zuwachs bei Ausstellern und Teilnehmern. Gleichzeitig dominierten hohe Bau- und Finanzierungskosten, regulatorische Hürden...

Tishman Speyer kauft Milestone in Wien von RPHI

Tishman Speyer kauft Milestone in Wien von RPHI

von Charles Steiner
6. Oktober 2026

Der Fonds TS Plus Europe übernimmt den von Raiffeisen Property Holding International entwickelten Gebäudekomplex in Wien-Erdberg. Das 2024 fertiggestellte Objekt...

BUWOG kauft SÜBA-Projekt aus der Insolvenzmasse

BUWOG kauft SÜBA-Projekt aus der Insolvenzmasse

von Charles Steiner
6. Oktober 2026

Die Buwog übernimmt das baureife PlusEnergieQuartier21 in Wien-Floridsdorf. EHL vermittelte die Projektliegenschaft im Auftrag des Masseverwalters über ein strukturiertes Bieterverfahren....

Expo Real 2026: Es braut sich etwas zusammen

Expo Real 2026: Es braut sich etwas zusammen

von Charles Steiner
5. Oktober 2026

Der Finanzierungsdruck am Immobilienmarkt verlagert sich zunehmend von Projektentwicklern auf Bestandshalter. Refinanzierungen, Mittelabflüsse bei offenen Fonds und steigende Renditeanforderungen könnten...

Wer will sich das noch antun?

Wer will sich das noch antun?

von Thilo Hoffmann
5. Oktober 2026

Gastkommentar von Dr. Thilo Hoffmann: Vielleicht hat die Demokratie kein Politikerproblem. Sondern ein Bewerberproblem. Noch vor wenigen Tagen wurde über Andreas...

Neueste Beiträge

  • EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer
  • Expo Real 2026: Mehr Besucher treffen auf härtere Realitäten
  • Tishman Speyer kauft Milestone in Wien von RPHI
  • BUWOG kauft SÜBA-Projekt aus der Insolvenzmasse
  • Cäsar International 2026 für Viktor Wagner
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen