• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Wohnen Finanzierung

Deloitte: Mehr Wohnungskäufe – aber vor allem im Bestand

von Charles Steiner
14. Oktober 2026
in Finanzierung, Österreich, Wohnen, Wohnprojekte
Es werden zwar wieder deutlich mehr Wohnungen gekauft - allerdings zum Größten Teil im Bestand. Bild: pixabay.com

Es werden zwar wieder deutlich mehr Wohnungen gekauft - allerdings zum Größten Teil im Bestand. Bild: pixabay.com

Der österreichische Wohnimmobilienmarkt hat 2025 wieder deutlich an Dynamik gewonnen. Laut Deloitte stieg die Zahl der Käufe um 18 Prozent, wobei vor allem Bestandswohnungen gefragt waren. Gleichzeitig fielen die Baubewilligungen auf den niedrigsten Stand seit 2010.

Der österreichische Wohnimmobilienmarkt hat sich 2025 zwar belebt – der Neubau hat davon allerdings nicht wirklich profitiert. Laut dem aktuellen Deloitte Property Index wurden um 18 Prozent mehr Wohnimmobilien gekauft als im Jahr davor. Das sei der stärkste Anstieg seit mehr als einem Jahrzehnt. Getragen werde die Entwicklung allerdings vor allem vom Bestand, während die Transaktionszahlen bei Neubauwohnungen weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt liegen.

„Die Nachfrage am österreichischen Wohnimmobilienmarkt kehrt insbesondere bei gebrauchten Wohnungen zurück“, sagt Gabriele Etzl, Partnerin und Immobilienexpertin bei Deloitte Legal. Verbesserte Finanzierungsbedingungen, das Auslaufen der KIM-Verordnung sowie eine Preisentwicklung unterhalb der Inflation hätten Immobilienkäufe wieder attraktiver gemacht.

Dem steigenden Transaktionsvolumen steht allerdings eine weiterhin schwache Neubauproduktion gegenüber. Die Zahl der Baubewilligungen für neue Wohnbauten sank 2025 um weitere 7,1 Prozent und erreichte damit laut Deloitte den niedrigsten Stand seit 2010.

„Mehr Käufe bedeuten noch keine Entspannung am Wohnungsmarkt“, sagt Etzl. Die Nachfrage nehme wieder zu, während aus dem Neubau wenig zusätzliches Angebot nachkomme. „Das erhöht den Druck auf die Preise. Die niedrigen Bewilligungszahlen dürften sich auch 2027 noch bei den Fertigstellungen bemerkbar machen.“

Eine Neubauwohnung kostete in Österreich 2025 laut Deloitte durchschnittlich 5.199 Euro pro Quadratmeter. Damit lag Österreich unter den 25 untersuchten europäischen Ländern an vierter Stelle. Höhere Durchschnittspreise wurden in Luxemburg mit 9.160 Euro, Tschechien mit 5.412 Euro und Deutschland mit 5.200 Euro pro Quadratmeter ausgewiesen.

In Wien lag der durchschnittliche Kaufpreis für Neubauwohnungen bei 6.711 Euro pro Quadratmeter. Damit blieb die Bundeshauptstadt unter München mit 11.200 Euro, Amsterdam mit 8.650 Euro und Barcelona mit 8.037 Euro. Für Graz weist Deloitte durchschnittlich 3.935 Euro, für Linz 4.655 Euro pro Quadratmeter aus.

Die Neubaupreise in Österreich stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent. In Kroatien, der Slowakei und Ungarn wurden hingegen zweistellige Zuwachsraten registriert. „Die anziehende Nachfrage könnte den Preisdruck in Österreich allerdings verstärken, wenn das Wohnungsangebot nicht entsprechend wächst“, so Etzl.

Auch bei den Mieten zeigt der Deloitte Property Index deutliche Unterschiede zwischen den untersuchten Städten. Die durchschnittliche Bestandsmiete in Wien lag bei 11,10 Euro pro Quadratmeter und damit unter Graz mit 11,60 Euro sowie Linz mit 12,30 Euro.

Deutlich höhere Werte weist die Studie unter anderem für Luxemburg mit 45,40 Euro, Paris mit 31,20 Euro und Barcelona mit 30,90 Euro pro Quadratmeter aus. Deloitte weist allerdings darauf hin, dass es sich dabei um durchschnittliche Bestandsmieten handelt und daraus keine unmittelbaren Rückschlüsse auf aktuelle Angebotsmieten bei Neuvermietungen gezogen werden können.

„Wien liegt bei den Mietpreisen deutlich unter vielen europäischen Großstädten. Das ist ein wichtiger Standortvorteil“, sagt Etzl. Langfristig brauche es dafür ausreichend neuen Wohnraum und Rahmenbedingungen, die zusätzliche Investitionen ermöglichen. Zudem sieht die Immobilienexpertin Reformbedarf beim Mietrecht. Vermietern müsse ermöglicht werden, Investitionen in Renovierung und Energieeffizienz bei regulierten Bestandsimmobilien auch wirtschaftlich darstellen zu können.

Tags: BundesländerDeloitteWien
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Wiener Büromarkt: Stabil, aber differenziert

Colliers: Wiener Büromarkt weiter verhalten, Großabschlüsse selten

von Charles Steiner
15. Oktober 2026

Die Vermietungsleistung am Wiener Büromarkt ist in den ersten neun Monaten 2026 um rund 33 Prozent zurückgegangen. Laut Colliers werden...

Re/Max erwartet sinkende Wohnungspreise

Wiener Wohnungsmarkt bricht im dritten Quartal ein

von Charles Steiner
15. Oktober 2026

Nach einem stärkeren ersten Halbjahr ist die Zahl der Wohnungstransaktionen in Wien im dritten Quartal 2026 deutlich zurückgegangen. Laut Immo...

Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt

Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt

von Charles Steiner
14. Oktober 2026

Der Verein immQu hat an der TU Wien die besten Absolventen von fünf österreichischen postgradualen Immobilienausbildungen ausgezeichnet. Den Nachwuchspreis für...

United Group revitalisiert Zinshaus im Alsergrund

United Group revitalisiert Zinshaus im Alsergrund

von Onlineredaktion immobilien investment
14. Oktober 2026

Am Zimmermannplatz 6 in Wien-Alsergrund startet der Verkauf eines revitalisierten Gründerzeithauses. United Group entwickelt 16 Wohnungen und ein Geschäftslokal auf...

Wohnungsmarkt: Wachsende Knappheit lässt Preise weiter steigen

Studie zeigt ökonomische Wirkung des Gemeinnützigen Wohnbaus

von Onlineredaktion immobilien investment
13. Oktober 2026

Zwischenergebnisse einer WIFO-Studie beziffern den jährlichen Wohnkostenvorteil durch gemeinnützige Bauvereinigungen auf rund 2,5 Milliarden Euro. Neben niedrigeren Mieten errechnet die...

Flächenzuwachs für Linzer Logistikmarkt

Logistik: Mehr Flächenumsatz, weniger Flächenproduktion

von Charles Steiner
13. Oktober 2026

Der Wiener Industrie- und Logistikmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich zugelegt. Laut Otto Immobilien stieg der Flächenumsatz auf knapp...

Neueste Beiträge

  • Makler ohne Mandat
  • Colliers: Wiener Büromarkt weiter verhalten, Großabschlüsse selten
  • Wiener Wohnungsmarkt bricht im dritten Quartal ein
  • Die Best of Five Immograduates 2026 sind gekürt
  • United Group revitalisiert Zinshaus im Alsergrund
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen