• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich

CBRE: Einzelhandel leicht gestiegen, Herausforderungen bleiben

von Onlineredaktion immobilien investment
31. März 2025
in Österreich, Retail
Die Einzelhandelsumsätze sind zwar gestiegen, dennoch bleibt der Markt herausfordernd. Allerdings: Wien als Metropole zog wieder neue Marken an. Foto: CBRE

Die Einzelhandelsumsätze sind zwar gestiegen, dennoch bleibt der Markt herausfordernd. Allerdings: Wien als Metropole zog wieder neue Marken an. Foto: CBRE

Retailmarktbericht 2025: Stabilisierte Rahmenbedingungen, ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung – Wien bleibt internationale Einkaufsmetropole.

Zwar verzeichnete der österreichische Einzelhandel im Jahr 2024 ein inflationsbereinigtes Umsatzplus von 0,5 Prozent, dennoch bleibt das Marktumfeld laut dem aktuellen Retailmarktbericht 2025 des Immobiliendienstleisters CBRE herausfordernd. Hohe Lohnkosten, gedämpfte Nachfrage und wachsender Wettbewerbsdruck führten zu steigenden Insolvenzen und sinkender Beschäftigung – insbesondere im Sport- und Möbelhandel. „Zentrale Themen bleiben die Rentabilität und damit der Kostendruck“, erklärt Walter Wölfler, Head of Agency & Sector Retail Austria bei CBRE. Dennoch hätten 18 neue Marken den österreichischen Markt betreten, darunter fünf im Luxussegment wie Van Cleef & Arpels, Stone Island und Plein Sport.

Zu den Wachstumstreibern zählten 2024 Gastronomie, Dienstleistungen sowie der Lebensmitteleinzelhandel. Die Gastronomie wuchs erneut deutlich um 4,3 Prozent. Auch Supermärkte legten mit 1,7 Prozent zu. Diskonter profitierten weiterhin vom Konsumverhalten in wirtschaftlich unsicheren Zeiten – sowohl im Food- als auch im Non-Food-Bereich. Gleichzeitig geraten kleinere Anbieter wie Nah&Frisch, MPreis oder Unimarkt unter Druck. Der wachsende Einfluss asiatischer Onlinehändler wie Temu, Shein oder Alibaba verändere zudem die Marktlandschaft nachhaltig. Die EU-Kommission arbeite laut Bericht bereits an regulatorischen Maßnahmen.

Die Bundeshauptstadt Wien behauptete 2024 ihre Position als wichtigste Einkaufsdestination Österreichs. Mit 18,9 Millionen Nächtigungen wurde ein neuer Tourismusrekord verzeichnet. Die Kaufkraft spiegelt sich in den stark frequentierten Innenstadtlagen wider: Top-Lagen wie Graben oder Kärntner Straße konnten ihre Passantenfrequenz im Vergleich zu 2022 um bis zu 50 Prozent steigern, so der Bericht. Die Spitzenmieten zogen angesichts hoher Nachfrage leicht um 2,8 Prozent auf 370 Euro pro Quadratmeter und Monat an. Kleinere Einheiten erzielten vereinzelt höhere Werte. Großprojekte wie das Kaufhaus Lamarr oder die Revitalisierung des Kärntnerringhofs sollen die Innenstadt zusätzlich beleben.

Eine leichte Dynamik sei am Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien zu spüren gewesen, so CBRE. „Mehrere Großtransaktionen von Einkaufs- und Fachmarktzentren sind in Vorbereitung“, erklärt Lukas Schwarz, Head of Capital Markets bei CBRE. Besonders Einzelhandelsobjekte mit Lebensmittelschwerpunkt seien bei Investoren gefragt: „Sie stehen aufgrund ihrer Krisenresilienz weiterhin ganz oben auf den Ankaufslisten.“ CBRE erwartet insgesamt eine Marktbelebung in den kommenden Monaten – getragen von stabileren makroökonomischen Rahmenbedingungen, nachhaltigen Immobilienstrategien und selektivem Wachstum im Einzelhandel.

Immer stärker in den Fokus rückt das Thema Nachhaltigkeit: „Nachhaltigkeits-Zertifizierungen von ÖGNI, DGNB, BREEAM und LEED sind auf dem österreichischen Einzelhandelsmarkt mittlerweile bestens etabliert“, sagt Elvis Penjo, Head of ESG bei CBRE. Das spiegelt sich zunehmend auch in der Kreditvergabe wider: Eine Finanzierung sei jüngst aufgrund nicht erfüllter ESG-Kriterien abgelehnt worden.

Unterschiedlich entwickeln sich die Landeshauptstädte. Linz punktet mit hoher Kaufkraft und niedriger Leerstandsquote (3,0 Prozent), während Projekte wie die Passage Linz vor einer Neupositionierung stehen. Graz setzt auf Impulse durch die 2025 fertiggestellte Innenstadtentlastung, während Salzburg Linz bei der Pro-Kopf-Kaufkraft überholt hat – verbunden mit hoher Frequenz in der Altstadt und geringer Leerstandsquote.

Tags: CBRELinzWien
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Baubeginn für Quartier „Kurbadstraße“ in Wien-Oberlaa

Baubeginn für Quartier „Kurbadstraße“ in Wien-Oberlaa

von Onlineredaktion immobilien investment
12. Februar 2026

Rund 600 Wohnungen bis 2028 geplant – Schwerpunkt auf gefördertem Wohnbau und nachhaltiger Energieversorgung. In Wien-Favoriten beginnt der Bau des...

VÖPE wächst um weitere Mitglieder

VÖPE begrüßt geplante Beschleunigung der UVP-Verfahren

von Charles Steiner
12. Februar 2026

Projektentwickler fordern schlankere Genehmigungsprozesse – Regierung plant „One-Stop-Shop“. Die VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler unterstützt die von der Bundesregierung angekündigte...

Rustler: Steigende Nachfrage nach größeren Mietwohnungen

Rustler: Steigende Nachfrage nach größeren Mietwohnungen

von Onlineredaktion immobilien investment
12. Februar 2026

Echtdatenanalyse zeigt höhere Dynamik vor allem bei 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Am Wiener Mietwohnungsmarkt hat sich 2025 die hohe Dynamik des...

Soravia verkauft Serviced Apartment-Haus in München

Soravia verkauft Serviced Apartment-Haus in München

von Charles Steiner
12. Februar 2026

Revitalisiertes Gebäude in der Landwehrstraße 56 im Rahmen eines Asset Deals veräußert. Der Immobilienkonzern Soravia hat ein kernsaniertes Serviced-Apartmenthaus in...

Flughafen Wien baut um 55 Millionen Euro Office Park 4 NEXT

Flughafen Wien baut um 55 Millionen Euro Office Park 4 NEXT

von Onlineredaktion immobilien investment
11. Februar 2026

Das rasche Wachstum der AirportCity am Flughafen Wien geht mit dem heutigen Spatenstich für den Office Park 4 NEXT weiter....

209.000 neue Bausparverträge bei der Raiffeisen Bausparkasse in 2025

209.000 neue Bausparverträge bei der Raiffeisen Bausparkasse in 2025

von Michael Neubauer
10. Februar 2026

Die Raiffeisen Bausparkasse (RBSK) zieht für das Geschäftsjahr 2025 eine positive Bilanz. Mit knapp 209.000 neuen Bausparverträgen wurde das gesteckte...

Neueste Beiträge

  • Baubeginn für Quartier „Kurbadstraße“ in Wien-Oberlaa
  • VÖPE begrüßt geplante Beschleunigung der UVP-Verfahren
  • Rustler: Steigende Nachfrage nach größeren Mietwohnungen
  • Soravia verkauft Serviced Apartment-Haus in München
  • Flughafen Wien baut um 55 Millionen Euro Office Park 4 NEXT
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen