Baustarts für sieben Neubauprojekte, Fertigstellung von 454 Wohnungen und strategische Bestandsankäufe prägen die Wachstumsstrategie 2026.
Die Buwog will in diesem Jahr weiter auf Wachstum setzen. Wie das Immobilienunternehmen am Mittwoch mitteilen lässt, ist für heuer der Baustart von sieben Neubauprojekten in Österreich geplant, zusätzlich werden mehrere Wohnanlagen fertiggestellt, aber nunmehr auch Bestandsobjekte zugekauft. Damit will die Buwog sowohl zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts beitragen als auch ihre Marktposition weiter ausbauen, heißt es in einer entsprechenden Aussendung.
Bereits im Vorjahr hatte die Buwog ihre Bautätigkeit deutlich intensiviert und zugleich neue Akzente in der Bestandsbewirtschaftung gesetzt. Diese Strategie soll 2026 konsequent fortgeführt werden. Geschäftsführer Andreas Holler verweist dabei auf die gesamtwirtschaftliche Verantwortung des Unternehmens: „Obwohl sowohl die politischen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (noch) nicht optimal sind, sehen wir es als unsere Verantwortung als Bauträger, unsere Bau-Aktivitäten wieder in großem Volumen fortzusetzen – so können wir einer drohenden Wohnungsnot aktiv entgegenwirken“, so Holler. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass sich die Marktbedingungen weiter verbessern werden.
Im Jahr 2026 will die Buwog insgesamt sieben neue Wohnbauprojekte in Österreich starten. Dadurch sollen in den kommenden Jahren rund 1.340 neue Wohnungen entstehen. Zusätzlich befinden sich laut Unternehmen etwa 3.600 weitere Wohneinheiten in Vorbereitung oder Planung. „Aktuelle Zahlen zeigen, dass in Summe deutlich weniger Wohnungen fertiggestellt werden, als der Markt sie benötigen würde“, erklärte Holler. „Insofern ist jede Baubewilligung, jede erfolgreiche Umwidmung und vor allem jedes fertiggestellte Projekt eine Erleichterung für den Wohnungsmarkt.“
Mit dem wachsenden Portfolio plant die Buwog auch eine Ausweitung ihrer Serviceangebote. Ein Schwerpunkt liegt auf der weiteren Digitalisierung, um Effizienz und Transparenz zu erhöhen. Die Kunden-App „Meine Buwog“ soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Geschäftsführer Kevin Töpfer betont die internen Entwicklungsprozesse der vergangenen Jahre: „Wir haben die vergangenen Jahre intensiv dafür genutzt, uns weiterzuentwickeln und unsere Produkte und Services zu optimieren. Dieser Fortschritt kommt besonders unseren Kunden zugute, die von mehr Transparenz und Effizienz und selbstverständlich von neuen Angeboten profitieren.“
Darüber hinaus wird das modulare Rundum-Service-Paket aus Verwaltung, Maklerei und Handwerksleistungen ausgebaut. Diese Leistungen können künftig auch unabhängig voneinander beauftragt werden. „Egal ob jemand eine Wohnung oder ein ganzes Portfolio besitzt – mit unseren modularen Leistungen können wir individuell auf alle Bedürfnisse eingehen“, erklärte Töpfer. Ziel sei es, die Buwog als Komplettanbieterin am österreichischen Wohnimmobilienmarkt weiter zu positionieren.






