Die Buwog übernimmt das baureife PlusEnergieQuartier21 in Wien-Floridsdorf. EHL vermittelte die Projektliegenschaft im Auftrag des Masseverwalters über ein strukturiertes Bieterverfahren.
Im Zuge der Expo Real in München ist der Verkauf des PlusEnergieQuartier21 in der Pilzgasse 33 in Wien-Floridsdorf bekannt geworden. Die Buwog übernimmt die Projektliegenschaft von einer insolventen Tochtergesellschaft der SÜBA. EHL Investment Consulting hatte das Verkaufsverfahren im Auftrag des Masseverwalters Philipp Dobner durchgeführt. Nach Angaben von EHL ging die Buwog als Bestbieter aus dem strukturierten Bieterverfahren hervor. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Auf dem rund 7.300 Quadratmeter großen Grundstück sind gemischt genutzte Flächen mit insgesamt rund 28.800 Quadratmetern sowie 193 Stellplätze vorgesehen. Für das Projekt liegt eine rechtskräftige Baubewilligung vor. Die Transaktion reiht sich damit in jene Projektverkäufe ein, bei denen baureife Entwicklungen aus insolventen Gesellschaften an neue Eigentümer übergehen. Wann die Buwog mit der Umsetzung beginnen will, wurde zunächst nicht bekanntgegeben.
Das PlusEnergieQuartier21 ist Teil des vom damaligen Bundesministerium für Klimaschutz geförderten Forschungsprojekts „Zukunftsquartier 2.0“ und wird von den Projektbeteiligten als erstes urbanes Plusenergie-Quartier Wiens bezeichnet. Der Standort befindet sich nahe dem Bahnhof Floridsdorf mit Anschluss an U-Bahn, S-Bahn und Fernverkehr.
„Mit dem Erwerb dieser Projektliegenschaft setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung unseres Portfolios“, sagt Andreas Holler, Geschäftsführer der Buwog Group. Lage, Größe und Entwicklungspotenzial würden zur Strategie des Unternehmens passen, zusätzlichen Wohnraum in Ballungszentren zu entwickeln.
Franz Pöltl, Geschäftsführer von EHL Investment Consulting, verweist auf die Rahmenbedingungen des Verkaufs: „Wir sind stolz, dass wir dieses energetische Vorzeigeprojekt im aktuell sehr herausfordernden Marktumfeld trotz der bereits eingetretenen Insolvenz vermitteln konnten.“






