Immobilienfonds verzeichnen im ersten Quartal erneut Mittelabflüsse – Gesamtvermögen sinkt auf 6,76 Milliarden Euro.
Die österreichischen Immobilienfonds haben haben auch in diesem Jahr Abflüsse hinnehmen müssen. Laut dem aktuellen Quartalsbericht Asset Management der Finanzmarktaufsicht (FMA) sank das verwaltete Vermögen der Immobilienfonds im ersten Quartal 2026 auf 6,76 Milliarden Euro. Damit fiel das Fondsvermögen erstmals seit längerer Zeit wieder unter die Marke von sieben Milliarden Euro.
Gegenüber dem Jahresende 2025 verringerte sich das verwaltete Vermögen der Immobilienfonds um 4,3 Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres beträgt der Rückgang 11,8 Prozent. Gleichzeitig verzeichnete die Assetklasse Netto-Mittelabflüsse in Höhe von 339 Millionen Euro. Bereits im Schlussquartal 2025 waren 183 Millionen Euro aus Immobilienfonds abgezogen worden.
Die Entwicklung steht im Gegensatz zum österreichischen Fondsmarkt insgesamt. Trotz der geopolitisch bedingten Marktturbulenzen flossen den von österreichischen Kapitalanlagegesellschaften und Fondsmanagern verwalteten Investmentfonds im ersten Quartal netto 197 Millionen Euro zu. Das gesamte Fondsvermögen sank allerdings aufgrund der negativen Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten um 1,9 Prozent beziehungsweise 4,7 Milliarden Euro auf 241,76 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal lag das verwaltete Vermögen dennoch um 6,1 Prozent höher.
Die höchsten Nettozuflüsse verzeichneten Mischfonds mit 331 Millionen Euro. Aktienfonds kamen auf Nettozuflüsse von 94 Millionen Euro, Rentenfonds auf 70 Millionen Euro. Mit einem verwalteten Vermögen von 108,67 Milliarden Euro bleiben Mischfonds auch die größte Fondskategorie in Österreich. Dahinter folgen Rentenfonds mit 65,90 Milliarden Euro und Aktienfonds mit 52,82 Milliarden Euro. Das Vermögen der Immobilienfonds belief sich zum Ende des ersten Quartals auf 6,76 Milliarden Euro.
Insgesamt wurden zum Quartalsende 2.103 inländische Investmentfonds von österreichischen Kapitalanlagegesellschaften und Fondsmanagern verwaltet. Das waren sechs Fonds weniger als zum Jahresende 2025.






