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Wohnen, wo die Berge nah sind

von Onlineredaktion immobilien investment
9. Dezember 2025
in News, Österreich, Trends & Design, Wohnen
Die Alpenromantik lockt Immobilienkäufer an. Foto: pixabay.com

Die Alpenromantik lockt Immobilienkäufer an. Foto: pixabay.com

Engel & Völkers: Warum Österreichs Alpenregionen 2025 wieder stärker nachgefragt werden – Eindrücke aus Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Zell am See und der Steiermark.

Die österreichischen Alpen – beliebte Urlaubsdestinationen, aber auch Ort der Entspannung vom Trubel der Großstadt. Doch das Leben in Österreichs Alpenregionen ist längst nicht nur romantischer Rückzugsort – es ist ein Immobilienmarkt, der sich 2025 spürbar belebt. Engel & Völkers Österreich beobachtet, dass „Natur-, Berg- und Seeblicklagen weiter an Wert gewinnen“. Die Nachfrage sei stabil, der Wohnwert hoch, heißt es von Engel & Völkers in einem entsprechenden Marktüberblick.

Der Alpenraum als Wohnort verbindet Freizeitwert und internationale Attraktivität. Zugleich bleibt Bauland knapp, und die begehrte Freizeitwohnsitzwidmung ist vielerorts streng reglementiert. Das sorgt für einen Markt, der robust bleibt – auch, weil Menschen aus dem In- und Ausland die Naturnähe suchen. Damit für die Makler von Engel & Völkers ein idealer Nährboden für einen speziellen österreichischen Teilmarkt. Innsbruck ist einer der dynamischsten Städte im Land: Eigentumswohnungen kosten dort im Schnitt 7.900 Euro pro Quadratmeter – rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Tirolweit liegen die Preise bei etwa 4.700 Euro pro Quadratmeter. Regionen rund um Achensee, Zillertal oder Innsbruck-Land haben seit 2015 rund 80 Prozent Wertzuwachs erlebt.

Und dann ist da Kitzbühel – ein Name, der für internationales Flair steht. In sehr guten Lagen kostet ein Ein- oder Zweifamilienhaus 2025 zwischen 8,5 und 30 Millionen Euro. „Tirol erlebt 2025 eine stabile Marktbelebung“, sagt Florian Hofer, Geschäftsführer Engel & Völkers Alpenregion Tirol & Zell am See. Die Nachfrage sei „widerstandsfähig“ – vor allem im Premiumsegment. Freizeitwohnsitze sorgen dabei auch für Arbeit und Umsätze. Eine Studie weist rund 124 Millionen Euro jährliche Wertschöpfung im Bezirk aus. „Die Debatte reduziert Freizeitwohnsitze häufig auf ihr Image – dabei sind sie ein stabiler und wichtiger wirtschaftlicher Faktor“, betont Maria Rauscher, ebenfalls Geschäftsführerin.

Vorarlberg kombiniert Alpenkulisse und internationale Nähe: Pendeln in die Schweiz, Skifahren am Arlberg, Sommer am See. Eigentumswohnungen kosten 2025 durchschnittlich 5.420 Euro pro Quadratmeter, in Bregenz 4.500 Euro. Häuser sind in der Landeshauptstadt günstiger geworden – nach Jahren des Preisdrucks. „Die Nachfrage bleibt robust – besonders in Lagen mit See- oder Bergblick“, sagt Richard Jennewein. Sein Geschäftsführer-Kollege Sven Schäfer erwartet „moderates Wachstum“, vor allem in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und den Wintersportgebieten.

Gletscher. See. Skigebiete – und dazwischen ein Markt, der international bekannt ist. Eigentumswohnungen kosten zwischen 5.500 und 8.000 Euro pro Quadratmeter. In Premiumlagen gab es in den letzten zehn Jahren teils deutliche Preissteigerungen. „Zell am See profitiert als Ganzjahresdestination sowohl vom internationalen Wintertourismus als auch von der wachsenden Attraktivität der Sommermonate“, erklärt Kooperationspartner Manuel Riedlsperger. Kaprun, Saalbach oder Leogang entwickelt er als eigene Mikromärkte – jede Region mit ihrer Handschrift.

In Salzburg steigen die Preise für Eigentumswohnungen moderat: 6 Prozent im Land, 5 Prozent in der Stadt – auf 6.048 bzw. 6.469 Euro pro Quadratmeter. Ein- und Zweifamilienhäuser bleiben stabil. „2025 zeigt der Salzburger Immobilienmarkt eine steigende Transaktionsaktivität“, sagt Mark Hüsges, Geschäftsführer Engel & Völkers Salzburg. Besonders im Salzkammergut fließen Werte aus Natur und Kultur zusammen: Seeblick, Bootshaus, Pistenanbindung – seltene Angebote, die rechtlich gründlich geprüft werden müssen. Der Markt ist lebendig, das Angebot wächst, die Nachfrage bleibt.

Schladming-Dachstein, Ramsau, Murau – Orte, die in Wintersportkarten groß erscheinen, im Immobilienmarkt aber noch Luft nach oben lassen. Erstbezüge liegen zwischen 8.000 und über 10.000 Euro pro Quadratmeter. Wer weniger ausgeben möchte, findet in Murau Häuser mit Liftanbindung ab 1.450.000 Euro. „Die Steiermark ist ein Geheimtipp für Käufer, die abseits der bekannten Hotspots suchen“, meint Jurica Puljic, Geschäftsführer Engel & Völkers Steiermark.

Tags: AlpenEngel & VölkersPanorama
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