• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home International Deutschland

US-Zölle: bf.direkt rechnet mit negativen Folgen für die Immobilienwirtschaft

von Charles Steiner
8. April 2025
in Deutschland, Europa, Gewerbe, International
Der aktuelle Marktradar von bf.direkt sieht eine Rezession im Euroraum als wahrscheinlich an. Der Grund: Die aggressive US-Zollpolitik. Foto: pixabay.com

Der aktuelle Marktradar von bf.direkt sieht eine Rezession im Euroraum als wahrscheinlich an. Der Grund: Die aggressive US-Zollpolitik. Foto: pixabay.com

Laut bf.direkt Marktradar könnten protektionistische Maßnahmen der USA auch in Deutschland zu einem Rückgang der Immobiliennachfrage führen. Rezession im Euroraum wahrscheinlich.

Die von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump verhängten flächendeckenden Zölle lassen nicht nur die internationalen Börsen unter Druck geraten, sondern werfen auch Schatten auf die Entwicklung der Immobilienmärkte. Wie aus dem aktuellen bf.direkt Marktradar hervorgeht, wird ein Rückgang des Welthandels erwartet, der sich indirekt auch negativ auf die Immobilienwirtschaft in Deutschland auswirken dürfte. Für die Prognose für das laufende Jahr heißt es von bf.direkt lapidar: Im Jahre 2025 wird es wohl keinen Befreiungsschlag für die Immobilienwirtschaft geben, fasst das Marktradar zusammen.

Die Einführung weitreichender Zölle durch die US-Regierung wird als wirtschaftspolitische Maßnahme beschrieben, die trotz gegenteiliger Erfahrungen und wissenschaftlicher Einschätzungen auf positive Effekte für die US-Wirtschaft abzielt. Tatsächlich droht jedoch ein weltweiter Handelskonflikt, dessen Folgen auch europäische und deutsche Märkte treffen. Bereits eine Verringerung des Handelsvolumens zwischen den USA und anderen Ländern wie Mexiko könne indirekt die Nachfrage nach deutschen Produkten beeinträchtigen.

Für deutsche Exporteure bedeutet das laut bf.direkt eine verstärkte Konkurrenz – sowohl im Inland als auch international. Kurz- und mittelfristig könnten die damit verbundenen Unsicherheiten die ohnehin schwächelnde Konjunktur weiter belasten. Der Marktradar hält eine Rezession im Euro-Raum für wahrscheinlich.

Auch auf die Preisentwicklung könnte sich laut bf.direkt die neue Handelspolitik auswirken. In den USA werde durch die Zölle mit einer steigenden Inflation gerechnet. Sollten in Europa ähnliche Maßnahmen folgen, könnten auch hierzulande bestimmte Produkte teurer werden. Andererseits könnten sich ohne Gegenmaßnahmen der EU die Preise in Deutschland durch ein größeres Angebot sogar verringern – auch bei importierten Baumaterialien. Ob dies letztlich eintrete, sei jedoch fraglich, da auch die EU über weitere handelspolitische Eingriffe nachdenkt, etwa bei Stahlimporten.

Eine zusätzliche Belastung für die Immobilienwirtschaft ergibt sich aus den Entwicklungen an den Kapitalmärkten: Die geplante Lockerung der Schuldenbremse und neue Verschuldungsmöglichkeiten auf Bundes- und Länderebene führen laut Bericht bereits jetzt zu steigenden Renditen für Bundesanleihen. Dies wirke sich auch auf Baufinanzierungen aus, insbesondere auf Kredite mit langfristig fixierten Zinssätzen.

Im März sei der kurzfristige 3-Monats-Euribor um 13 Basispunkte auf 2,33 Prozent gesunken, der 6-Monats-Euribor blieb stabil. Im Gegensatz dazu verzeichneten langfristige Zinssätze deutliche Schwankungen: Der 10-Jahres-Swap stieg zwischenzeitlich auf bis zu 2,78 Prozent, sank jedoch zum Monatsende auf 2,61 Prozent.

Auch für die kommenden Monaten erwartet bf.direkt keine Entspannung. Im Gegenteil: Die langfristigen Zinsen sind nochmals gestiegen und derzeit spricht alles dafür, dass sich das mittelfristig nicht ändern wird, heißt es im Bericht. Dies könnte zu weiter sinkenden Preisen bei Investitionsobjekten führen. Auch auf dem Mietmarkt wird mit einem Rückgang der Nachfrage gerechnet, was zusätzliche Auswirkungen auf die Preisentwicklung haben dürfte.

Tags: bf.direktinvestmentUSAZölle
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Schindler Österreich besetzt drei Führungspositionen intern

Schindler Österreich besetzt drei Führungspositionen intern

von Onlineredaktion immobilien investment
27. August 2025

Jung, Javornik und Graf übernehmen zentrale Bereiche. Schindler Österreich hat drei zentrale Führungspositionen mit Managerinnen und Managern aus den eigenen...

Mehr Zwangsversteigerungen, aber geringere Erlöse

Mehr Zwangsversteigerungen, aber geringere Erlöse

von Charles Steiner
27. August 2025

SmartFacts-Index zeigt gegenläufige Entwicklung am Immobilienmarkt. Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Liegenschaften in Österreich ist 2024 deutlich gestiegen, während die...

Linzer Quadrill-Tower im Endspurt

Linzer Quadrill-Tower im Endspurt

von Onlineredaktion immobilien investment
27. August 2025

Fassadenarbeiten abgeschlossen, Großprojekt auf Areal der Tabakfabrik geht in finale Bauphase. Mit der Fertigstellung der Glaselementfassade Ende August hat der...

Investmentmarkt hat leicht zugelegt

Leichtes Plus bei Investments, Herausforderungen bleiben aber

von Charles Steiner
26. August 2025

EHL-Analyse: Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2025 leicht gestiegen – Wohnimmobilien dominieren, Büro bleibt zurückhaltend. Zwar hat der österreichische Immobiliensektor nach...

EURAMCO schließt größten Mietvertrag des Jahres in Wien ab

EURAMCO schließt größten Mietvertrag des Jahres in Wien ab

von Onlineredaktion immobilien investment
25. August 2025

Central European University bezieht 25.700 Quadratmeter in Favoriten für zehn Jahre. Der Asset- und Investmentmanager EURAMCO hat für eine Büroimmobilie...

STC verkauft Logistikliegenschaft in Salzburg an Raben Group

STC verkauft Logistikliegenschaft in Salzburg an Raben Group

von Onlineredaktion immobilien investment
22. August 2025

Standort in Schallmoos umfasst Industriehalle, Bürogebäude und Grünflächen. Die STC Development GmbH hat eine rund 14.600 Quadratmeter große Logistik- und...

Neueste Beiträge

  • Schindler Österreich besetzt drei Führungspositionen intern
  • Mehr Zwangsversteigerungen, aber geringere Erlöse
  • Linzer Quadrill-Tower im Endspurt
  • NID holt Claudia Schreiber als neue Kommunikationsleiterin
  • Leichtes Plus bei Investments, Herausforderungen bleiben aber
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen