• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich Finanzierung

WKO: Pessimistische Jahresprognose für 2024 übertroffen

von Charles Steiner
17. Dezember 2024
in Finanzierung, Österreich, Verbände, Wohnen, Wohnprojekte
Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Michael Pisecky, Gerald Gollenz, Johannes Wild, v.l.n.r. Bild: cjs/Archiv

Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Michael Pisecky, Gerald Gollenz, Johannes Wild, v.l.n.r. Bild: cjs/Archiv

Fachverband Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Kreditabschlüsse um 80 Prozent eingebrochen, Transaktionen um über die Hälfte gesunken. Auslaufen der KIM wertet der Fachverband als „Last Minute-Erfolg“.

Die Situation am Wohnungsmarkt ist nach wie vor durchwachsen. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag zog der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder eine ernüchternde Bilanz und rief einmal mehr die Politik dazu auf, die Rahmenbedingungen für den Wohnbau so anzupassen, damit wieder mehr bezahlbarer Wohnraum produziert werden könne. „Wir sind im Jänner 2024 mit einer sehr pessimistischen Prognose für die Neubauzahlen gestartet und wissen jetzt, dass uns die Realität eingeholt hat“, sagte Gerald Gollenz, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vor Journalisten.

Demnach seien die Abschlüsse bei Kreditvergaben um 80 Prozent eingebrochen, die Transaktionszahlen bei Wohnungsverkäufe hätten um über die Hälfte nachgegeben. Gollenz: „Der österreichische Immobilienmarkt ist nicht nur eingebrochen, er ist quasi erloschen.“ Zwar wertet Gollenz das im Frühjahr von der scheidenden Bundesregierung angekündigte Baukonjunkturpaket als einen Hoffnungsschimmer, auch wenn laut Gollenz bislang „kein Cent geflossen ist.“ Gollenz rechnet damit, dass das kommende Jahr mindestens ebenso herausfordernd werden wird wie 2024, für 2026 könne man erst gar keine Prognosen abgeben. Der Fachverbandsobmann kündigte an, dass sich die Vertreter im Fachverband weiterhin „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für den österreichischen Immobilienmarkt einsetzen werde.

Die im Sommer auslaufende KIM-Verordnung wertet Johannes Wild, stellvertretender Fachverbandsobmann und Obmann der WKNÖ-Fachgruppe, jedenfalls als einen Last-Mimute-Erfolg der Interessensvertretung und betonte die negativen Auswirkungen der erschwerten Kreditvergaberichtlinien: „Diese Verordnung hat die Krise am Immobilienmarkt nicht entschärft, sondern vielmehr ausgelöst. Dass sie 2025 nicht verlängert wird, ist ein später Erfolg der Interessenvertretung. Das zeigt, dass wir mit konstruktiver Kritik gemeinsam etwas erreichen können.“ Die Branche habe mit „akribisch recherchierten Daten“ überzeugende Argumente geliefert , um die KIM-Verordnung zu Fall zu bringen. „Wesentliche Hürden bleiben dennoch bestehen, etwa durch Rechtsunsicherheiten im Miet- und Wohnrecht.“

Besorgt äußerte sich der Chef der Wiener Fachgruppe und stellvertretende Fachverbandsobmann Michael Pisecky über die Auswirkungen der Neubaukrise: „Die Wohnbauversorgung wird bald nicht mehr gegeben sein. Unseren Berufsgruppen geht es nicht gut, was nicht notwendig wäre.“ Ein Sanierungsturbo sei bislang ausgeblieben, vielmehr hätten die Sanierungsvorhaben sogar abgenommen. „Es braucht dringend leistbaren Wohnraum und eine Anpassung der Rahmenbedingungen für den mehrgeschossigen Wohnbau“, forderte Pisecky.

Wild und Pisecky betonten die Notwendigkeit eines fairen Interessenausgleichs sowie Deregulierungsmaßnahmen, die die Baukosten senken könnten, „ohne dass die Qualität leidet.“ Dies würde laut Wild die aktuell schwache Konjunktur wieder beleben und Wohnungssuchenden zugutekommen. Die Branchenvertreter zeigten sich einig, dass 2025 ebenso herausfordernd wie das abgelaufene Jahr sein wird. „Wir setzen alles daran, dass der Markt wieder läuft und unsere Mitglieder arbeiten können“, so Gollenz. Gleichzeitig hofft Wild auf einen Aufschwung unter einer neuen politischen Konstellation: „Wir brauchen Lösungen und die richtigen Rahmenbedingungen, um den Markt nachhaltig zu stabilisieren.“

Tags: Fachverband der Immobilien- und VermögenstreuhänderWien
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Abu Dhabi bei Expo Real auf Investorensuche

Abu Dhabi bei Expo Real auf Investorensuche

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Das Emirat präsentiert auf der Expo Real in München ein Infrastrukturprogramm von mehr als 56 Milliarden US-Dollar. Gesucht werden internationale...

Mike Elsner dockt bei Uniqa Real Estate an

Mike Elsner dockt bei Uniqa Real Estate an

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Der Immobilienmanager übernimmt als Head of Sales Real Estate DACH den institutionellen Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit...

Uniqa Real Estate mobilisiert für neuen Büro-Fonds

Uniqa Real Estate mobilisiert für neuen Büro-Fonds

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Uniqa Real Estate wirbt derzeit Kapital für einen geschlossenen Büroimmobilienfonds mit einem Zielvolumen von 600 Millionen Euro ein. Geschäftsführer Thomas...

ÖBB funktioniert historische Inventarhalle zu Büros um

ÖBB funktioniert historische Inventarhalle zu Büros um

von Charles Steiner
8. Oktober 2026

Im Stadtentwicklungsgebiet Neues Landgut in Wien-Favoriten wird die historische Inventarhalle generalsaniert. Bis März 2028 entstehen rund 3.350 Quadratmeter Bürofläche. Dafür...

EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer

EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer

von Charles Steiner
7. Oktober 2026

Steigende langfristige Zinsen setzen Preise am Immobilienmarkt erneut unter Druck. EHL sieht auf der Expo Real eine stärkere Differenzierung zwischen...

Expo Real 2026: Mehr Besucher treffen auf härtere Realitäten

Expo Real 2026: Mehr Besucher treffen auf härtere Realitäten

von Charles Steiner
7. Oktober 2026

Die Expo Real verzeichnete 2026 einen leichten Zuwachs bei Ausstellern und Teilnehmern. Gleichzeitig dominierten hohe Bau- und Finanzierungskosten, regulatorische Hürden...

Neueste Beiträge

  • Abu Dhabi bei Expo Real auf Investorensuche
  • Mike Elsner dockt bei Uniqa Real Estate an
  • Uniqa Real Estate mobilisiert für neuen Büro-Fonds
  • ÖBB funktioniert historische Inventarhalle zu Büros um
  • EHL ad Expo Real: Kapital wird wählerischer
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen