Trei Real Estate baut unbeirrt weiter

Die Development-Pipeline der Trei Real Estate ist stabil, durch eine Strategieanpassung hat man sich von tschechischen und slowakischen Ländergesellschaften getrennt, so Trei-CEO Pepjin Morshuis. Foto: Trei Real Estate

Aktuell sind 10 Bauprojekte mit einem Volumen von einer halben Milliarde Euro in der Development-Pipeline.

Der internationale Projektentwickler und Assetmanager Trei Real Estate verweist für das abgelaufene Geschäftsjahr trotz der anhaltenden Herausforderungen auf den Immobilienmärkten auf eine stabile Pipeline. Wie das Unternehmen am Dienstagvormittag mitteilt, liege die Entwicklungspipeline in Deutschland, Polen sowie den Vereinigten Staaten im Vorjahr bei rund zwei Milliarden Euro, während die Assets under Management von 1,6 Milliarden Euro auf 1,3 Milliarden Euro gesunken seien.

Das deshalb, weil Trei Real Estate eine strategische Neuausrichtung vorgenommen hatte und sich von ihren Landesgesellschaften in Tschechien und der Slowakei samt den dazugehörigen Immobilien getrennt hat, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Ebenso seien in Deutschland, Polen und den USA fertiggestellte Developments verkauft worden, der Wert der verkauften Immobilien belief sich laut Trei auf rund eine halbe Milliarde Euro.

Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, betont: „Obwohl die Development-Pipeline und die AuM in absoluten Zahlen nicht gewachsen sind, gab es in den beiden Geschäftsbereichen Handel und Wohnen viel Bewegung. Das liegt daran, dass wir neben den Verkäufen der Handelsimmobilien in Tschechien und der Slowakei auch fertige Wohn-Developments entweder verkauft oder in den Bestand übernommen haben.“

Dennoch werde konsequent weiter gebaut, wie Morhuis betont: „Wir konnten gleichzeitig in allen drei Fokusländern neue Bauprojekte starten.“ Er verweist auf aktuell zehn Projekte, die sich in Bau befinden, „das entspricht einem Volumen von rund 500 Millionen Euro oder einem Viertel unserer gesamten Entwicklungs-Pipeline.“

Für das heurige Jahr plant Trei, ihre nunmehr eingeschlagene Strategie konsequent fortzusetzen, indem Wohnimmobilien in Deutschland, Polen und den USA entwickelt werden. Zusätzlich sollen fünf neue Vendo Parks in Polen fertiggestellt werden, was die Gesamtzahl der Fachmarktzentren auf 43 erhöhen würde. Morshuis erklärt: „Wir streben an, 1.000 Wohneinheiten fertigzustellen, wobei der Großteil auf die USA entfällt und jeweils etwa 100 auf Deutschland und Polen.“

Pepijn Morshuis hat übrigens seine Teilnehmer als Speaker beim 2. internationalen immobilien investment Kongress am 7. November im Palais Berg in Wien bestätigt. Weitere Infos zum Programm und Tickets finden Sie unter kongress.immobilien-investment.at.

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